Mit geringstem Aufwand Deine Energie halten

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Es ist doch ein Phänomen, dass wir Menschen glauben, dass nur das Komplizierte und Aufwändige wirklich gut und wertvoll ist. Warum ist das so? Von Natur aus wurden wir doch so entworfen, dass wir mit unserer Energie gut haushalten, indem wir kurze Wege gehen und die Dinge einfach halten  – eben mit geringstem Aufwand.

Unser Gehirn ist zum Beispiel eher faul. Es mag zwar Herausforderungen, doch noch lieber spult es Routinen ab. Auf diese Weise verbraucht es wenig Energie.

Warum haben wir verlernt, das Einfache zu schätzen und damit besser auf uns und unseren Energiehaushalt zu achten?

Es hat etwas mit unserem Ego zu tun. Dieses bauscht gerne auf; um Umständen oder Situationen mehr Gewicht beizumessen. Das kostet viel Aufwand, viel Energie und damit viel Lebensqualität.

Das Ego ist wehrhaft. Es geht ihm um Verteidigung der Position, um Überzeugungsarbeit und Machtzuwachs. So wird es uns erschwert, unsere Energie für uns bestmöglich einzusetzen. Und das Ego braucht viel Energie, um zu existieren.

Das wird spürbar durch plötzliche Erschöpfung, unerklärliche Leere, Traurigkeit oder Antriebslosigkeit.

Wie kannst Du das verhindern und Deine Energie besser schützen?

In dem Gesetz des geringsten Aufwandes, das Deepak Chopra in seinem Buch „Die sieben geistigen Gesetze des Erfolgs“ beschreibt, findest Du einen Vorschlag, wie Du Deine Energie besser halten und für Dich einsetzen kannst.

Im Kern besagt dieses Gesetz, dass die Intelligenz der Natur mühelos und mit Leichtigkeit funktioniert: sorglos, harmonisch und liebevoll.

Bezogen auf Deinen Alltag kannst Du daraus drei einfache, aber für das Ego sehr herausfordernde, Schlüsse ziehen:

  1. Ich übe mich in Akzeptanz. Der Augenblick ist so, wie er für mich sein soll.
  2. Ich übernehme die Verantwortung für diese Situation und sehe die versteckte Gelegenheit hinter jedem Problem.
  3. Ich gebe mein Bedürfnis auf, meinen Standpunkt zu verteidigen oder andere von meiner Meinung zu überzeugen.

Wenn Du Dir diese drei Aspekte für einen Tag vornimmst, wirst Du merken, wie viel Energie es Dich kostet, alles, was Dir widerfährt, genau nach diesen Regeln zu handhaben.

Du wirst spüren, wie Du fast automatisch gewillt bist, Deinen Standpunkt zu behaupten, anderen die Schuld für eine Situation zu geben oder wie Du damit haderst, dass es ist, wie es ist. All das bedeutet, dass pure Energie zerrieben wird.

Jedes Mal, wenn das passiert, wirst Du an diesem einen auserwählten Tag, diesen Energieverlust ausgleichen, indem Du die Situation der Reibung annimmst und klopfst.

Dabei kannst Du auf die drei Kernaussagen des Gesetzes des geringsten Aufwandes zurückgreifen:

Auch wenn es mir schwer fällt, 

den Augenblick zu akzeptieren, 

nehme ich ich ihn mit all meinem Widerstand jetzt so an, 

wie er ist. Ich bin ok. 

Und auch der Widerstand darf so erst einmal sein. 

Ich nehme die versteckte Gelegenheit hinter diesem Problem

jetzt voll und ganz an, auch wenn ich noch wenig sehe. 

Ich bin ok, auch wenn die anderen einen anderen Standpunkt haben. 

Ich erlaube mir, ihre Meinung neben der meinen stehen zu lassen. 

Und ich nehme meinen Platz voller Freude jetzt ein. 

sie sind auf ihrem Platz. Alles ist ok. 

Und wie stets gilt: klopfe, alle körperlichen, emotionalen Widerstände, die Du jetzt spürst:

Auch mit diesem Widerstand bin ich absolut ok. 

Es ist gut, dass ich diese Reaktion jetzt annehme 

und dann loslassen kann. Es ist alles ok mit mir. 

Auf diese Weise lernst Du,  Deine Energie zu halten und wieder zu aktivieren . Du wirst weniger oft schlagartig müde und erschöpft sein.

Überlege Dir genau, wo es sich lohnt, Deine Energie einzubringen und wo es keinen Sinn macht. Du darfst über Deine Energie frei entscheiden und es hat nichts mit Resignation zu tun, wenn Du in eine Auseinandersetzung nicht einsteigst oder es vorziehst, erst einmal Dich zu beruhigen und zu stabilisieren, bevor Du antwortest.

Natürlich lohnt es sich, Dir auch die anderen Gesetzmäßigkeiten mal anzuschauen, denn sie stehen miteinander in Verbindung und ergänzen sich ganz wunderbar.

Meinen Buchtipp zu dem Buch „Die sieben geistigen Gesetze des Erfolgs“ von Deepak Chopra findest Du hier:   direkt zum Buchtipp „Die sieben geistigen Gesetze des Erfolgs“

Drei Schritte im Umgang mit innerem Widerstand

Umgang mit innerem Widerstand Tina Husemann Klopfakupressur

Gehst Du in inneren Widerstand, wenn Du hörst „Die da oben machen, was sie ollen. Sie bestimmen über uns, sie zwingen mich zu etwas, was ich nicht will. Das System ist schlecht und falsch.“

Egal, wie Du über die Corona-Maßnahmen oder ihre Gegner denkst, mach Dir eines bewusst: Du bist ein Teil davon. Du bist ein Teil des Ganzen. Und wenn Du jetzt denkst, „ja schon, aber das will ich nicht“, dann erwidere ich:
Das kann ich verstehen, aber es ist eine Tatsache, dass wir alle miteinander verbunden sind.  Auf die eine oder die andere Weise und das hat wenig mit Deiner mentalen Ausrichtung zu tun, sondern vielmehr mit der feinstofflichen, energetischen Verbindung.

Wir sind alle Energie und Energie ist und bleibt, auch verbunden und sie geht nicht weg. 

Doch was kannst Du tun, wenn Du spürst, dass sich in die Widerstand regt? Egal, ob es sich um die Maßnahmen der Covid-10 Einschränkungen handelt oder um eine andere Situation in Deinem Leben.
Zunächst einmal hilft es, diese Reaktion von Widerstand als solche einzuordnen:

Was ist Widerstand?

Es ist eine Regung, die Dir zeigt, dass sich gerade etwas in Dir oder um Dich herum von der gewohnten Form verändert hat. Etwas ist anders als vorher. Das kann ein Wort sein, welches das bis dahin gute Gespräch kippen lässt und es kann auch ein Muskelkater sein, der Dir zeigt, dass es ein zu viel an Belastung und Bewegung wahr und Dein Muskel über das Normale hinaus beansprucht wurde. Widerstand ist also erst einmal ein Signal, welches auch Druck erzeugen kann.

Was passiert, wenn Du in den Widerstand gehst?

In der Regel verstärkt sich der Druck. Du hälst dagegen. Dein Gegenüber auch. Es geht um ein Ringen von Positionen. Je nachdem, wie lange das anhält, kommt es dabei zu enormen Reibungsverlusten. Einer totalen Ermüdung des Materials: körperlich, geistig und emotional. Du laugst Dich aus.

Drei Schritte im Umgang mit dem inneren Widerstand

Der erste Schritt ist ein Annehmen des Widerstandes. Egal, was Dir durch den Kopf geht, welches Gefühl sich zeigt, wie müde Dein Körper ist – erkenne es an und bestätige diese Erkenntnis zunächst Dir selbst gegenüber. „Ja, es ist so“. Als erfahrener Klopftimist weißt Du, dass eben das Klopfen das Akzeptieren verstärkt:
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„Ja, ich nehme diesen Widerstand in mir wahr. Er ist da. Und ich bin ok. Es ist in Ordnung, dass er sich jetzt zeigt.“
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Allein mit der Annahme dessen, beruhigt sich Dein Feld schon, weil es das Signal erhält, dass Du wahrgenommen hast, dass jetzt etwas anders ist.
Im zweiten Schritt ist Dein detektivisches Gespür gefragt. Erforsche, was genau zu dem Widerstand geführt hat: was war es genau und welche Reaktion folgte? War es ein Wort, auf das Du reagiert hast? Hat eine Beobachtung einen Gedanken in Dir ausgelöst? Ist es eine rein körperlicher Reaktion? Oder von allem etwas? Wo kommt das her? Wann hast Du das zum ersten Mal wahrgenommen? Wie war das damals?
Wenn Du Deine Antworten darauf gefunden hast, kannst Du klarer sehen und auch fühlen. Du kannst natürlich auch diesen Prozess klopfend unterstützen.(Hilfreich ist dabei der Zugang über die Vergebung:   hier findest Du dazu Anregungen
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Als dritten Schritt integriere Dich wieder in das System. Egal, was Du gerade ablehnst nimm Deinen Platz in dem System wieder bewusst ein und trenne Dich nicht von dem, was auch ein Teil von Dir ist, denn das bringt keinen Frieden, sondern nur Einsamkeit mit sich. Was meine ich damit? Ein Beispiel: Vor ein paar Tagen habe ich mit einem Klienten gesprochen, der auf Grund von Corona-Erkrankungen gebeten wurde, seinen Weiterbildungsort auch über das Wochenende nicht zu verlassen. Alle sollten dort bleiben und in ihm rebellierte alles: Er fühlte sich eingesperrt, interniert, gefangen, unverstanden, einsam und auch ängstlich.
Wenn er sich nun diesen Gefühlen mit aller Kraft und Intensität hingegeben hätte, dann wären der Graben zwischen ihm und „Bestimmern“ noch tiefer geworden. Seine Aufmerksamkeit und seine Energie hätte die Kluft tiefer und tiefer werden lassen, weil er sich auf das Trennende fokussiert. Und er hätte sich dabei immer einsamer gefühlt.
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Als wir die drei Schritte oben durchlaufen waren, ging es ihm wieder besser. Er konnte seine Fokus neu ausrichten. Er erinnerte sich, dass er immer ein Teil und verbunden ist, auch wenn es äußere Grenzen gibt. Er nahm wahr, wie viel Freiheit ihm möglich ist, wenn er sich die Freiheit im Kopf erlaubt, neu und anders zu denken. Und plötzlich war der Funke da, dass er unbedingt die Zeit nutzen möchte, um neue Musikstücke zu schreiben. Er ist nämlich Musiker. Die äußeren Umstände haben etwas in Bewegung gesetzt, was er nicht hätte wahrnehmen können, wenn er in dem Gefühl der Ablehnung geblieben wäre.

Wir gehen immer nur dort in den inneren Widerstand, wo wir selbst Anteile tragen.

Diese geistige Regel gilt immer. Ob sie Dir gefällt oder nicht. Achte mal darauf. Du wirst Dich besonders dort aufregen, wo alte Verletzungen liegen, vor deren Erinnerung Du Dich schützen möchtest. Mein Klient kannte das Gefühl des „Weggesperrt seins“ aus seiner Kindheit. Und so durfte er nicht nur neue Musikstücke kreiieren, sondern auch ein paar alte Wunden heilen.

Lass aus Du Deinem Widerstand keine tiefen Gräben werden. Weder emotional noch kognitiv. Nutze Deinen Widerstand als Chance. Es ist ein Signal Deiner Seele und Deines Herzens. Erlaube ihnen, Dir zu zeigen, welche Geschenke in Deinem Widerstand verborgen sind. Bleib damit bei Dir und Deinem individuellen Weg. Lass Dich nicht vereinnahmen von den Dingen oder Menschen, die Trennung im Sinn haben. Es gibt nicht die einen oder die anderen. Es gibt viele verschiedene Seelenwege, unterschiedliche Aufgaben und Erfahrungen.
Wende Dich mit Deiner Aufmerksamkeit immer den Möglichkeiten oder Gemeinsamkeiten zu. Was kannst Du in Dir, in Deinem Umfeld tun, damit es für Dich – trotz veränderter, äußerer Umstände gut ist.
Du darfst dabei neue Wege gehen und neues ausprobieren. Und ja, es gehört auch dazu, auszuhalten, dass es Menschen gibt, die eine vollkommen andere, Dir widerstrebende Position, haben.

Ein beeindruckendes Buch, zum Thema, wie Du Deine innere Freiheit trotz schwieriger äußerer Umstände bewahrst, findest Du hier:  Buchtipp, Dr. Edith Eva Eger. The Gift

 

Damit aus Trauer keine Depression wird

Bevor aus Trauer Depression wird Tina Husemann

Der Verlust eines geliebten Menschen ist sicherlich die häufigste Ursache, warum wir Trauer fühlen, die sich sogar zu einer Depression auswächst, wenn Du Dir nicht die Zeit nimmst, zu trauern. Aber auch andere Gründe gibt es, die konkrete oder auch diffuse Trauer auslösen:

  • sich schnell ändernde Umstände, auf die Du keinen Einfluss hast
  • die Not anderer Menschen. Lebewesen
  • Verlust von geliebten Tieren, Gegenständen, Wohnorten
  • Vertrauensbruch 
  • geplatzte Träume, Visionen oder Perspektivlosigkeit
  • Enttäuschung 
  • Überzeugungen, wie „nicht wichtig sein“, „übersehen zu werden“, „nicht gut genug zu sein“

Trauer ist ein Gefühl, das in Wellen kommt, verschiedene Phasen durchläuft und sehr stark wahrnehmbar ist – sogar physische Schmerzen auslösen kann. Manchmal ist körperlicher Schmerz sofort da, manchmal erst nach Jahren. Du erinnerst Dich vielleicht noch an Deinen ersten Liebeskummer, der Druck auf der Brust, Dein Herz zum Zerreissen gespannt und die fehlende Luft zum Atmen. 

Jeder Mensch hat Trauer schon auf die ein oder andere Weise erlebt. Dennoch stellt sich keine wirkliche Normalität im Umgang damit ein, weil Trauer ein sehr individuelles Gefühl ist.

Daher möchte ich Dich heute ermuntern, Dir Deines ganz persönlichen Umgangs mit Trauer bewusst zu werden und ihm Raum zu geben. Denn das ist für Deine Gesundheit von großer Bedeutung. Brichst Du zu früh ab oder bleibst Du darin hängen, droht aus den unvollständig verarbeiteten Gefühlen eine Depression zu erwachsen, die Dir ganz langsam Deine Lebensfreude und Deine Energie raubt. 

in sehr kurzer Ausführung findest Du alles auch in diesem Video:
alles kurz und bündig im Video

Was macht Trauer aus?

Wenn Du trauerst, produziert Dein Körper viele Stresshormone. Diese Stresshormone beinhalten Eiweiße. Diese Eiweiße finden sich auch in Deiner Tränenflüssigkeit. Mit der Trauer steigt also nicht nur der innere Druck, sondern auch Deine Stresshormone und „das zu viel“ davon möchte der Körper lösen. Das gelingt ihm besonders beim weinen. 

Weinen ist also kein Zeichen von Schwäche oder auf der Stelle treten. Weinen zeigt Dir, dass noch ganz viel Stress in Dir ausgelöst wird. Und das kann in jeder einzelnen Phase Deiner Trauer passieren. Egal, ob Du am Anfang dem Schockpunkt stehst, oder später in der Verdrängung, den aufbrechende Gefühle oder Dich langsam neu orientierst. Selbst dann, wenn Du die neue Ordnung angenommen hast, können noch mal Tränen fließen. 

Als erfahrener Klopftimist weißt Du, dass Du mit Hilfe des Klopfens den Stresshormonen ein gutes Gegenwicht schaffst. Daher macht es Sinn, immer dann, wenn Tränen fließen, auch zu klopfen: 

„Es ist ok, wenn jetzt Tränen fließen“

„Auch wenn ich gar nicht mehr kann, dürfen die Tränen jetzt da sein und ich bin ok.“

„Die Tränen sind ok, auch wenn ich sie eigentlich nicht will. Ich bin jetzt ok. Sicher, Beschützt und behütet.“

Alle Gefühle annehmen

Die Gefühle, die durch Trauer ausgelöst werden sind vielfältig und es ist hilfreich, sie alle anzunehmen. Von der Wut, Neid, Hass, Eifersucht, Hilflosigkeit, Erschöpfung bis hin zur Leere, Kraftlosigkeit, Verzweiflung, Perspektivlosigkeit und Lebensunlust.

Lass die moralische Instanz für diesen Augenblick draußen warten und erlaube Dir zunächst einmal, alle Gefühle mit Hilfe des Klopfens als einen Teil von Dir, der eben auch zu Dir gehört, anzuerkennen. 

„Ich nehme jedes Gefühl von … jetzt an und ich bin ok.“

„Auch wenn andere mich nicht verstehen, bin ich ok, wenn ich das Gefühl von … jetzt fühle“

Durch das Annehmen dieser Gefühle verlieren sie schon ihren Schrecken und damit auch ihre Intensität. Nimm Dir dafür die Zeit, die Du brauchst. Manchmal fühlt es sich an, als wärest Du zurückgeworfen auf einen längst überwundenen Zustand, dann geht es Dir wieder besser, dem folgt ein unerwartetes Tief folgt. All das ist normal. Nimm es klopfend an. Mach es in Deinem Tempo. Auch dann, wenn andere von Dir erwarten, dass das alles schneller gehen muss. 

Was hilft Dir noch, Depression vorzubeugen? 

Rede über Deine Gefühle, Deine Gedanken mit Freunden oder auch Menschen, die Dich verstehen. Das können auch Selbsthilfegruppen sein. Manchmal sind Menschen mit vergleichbaren Erfahrungen besser in der Lage, Deine Situation zu verstehen. 

Schreibe Dir alles von der Seele, was Dir durch den Kopf geht und was Dein Herz schwer macht.

Der Effekt, der durch das Schreiben erzielt wird ist enorm. Schreiben klärt und hilft auch, dass es nichts verloren geht: kein Gedanke, kein Gefühl. Das beruhigt Deinen Geist und daher eignet sich das Schreiben sehr gut abends. Wenn Dir der Anfang schwer fällt, kannst Du mit einem Standardsatz starten, der lautet: 

Auch wenn ich noch gar nicht weiß, worüber ich heute schreiben will, lasse ich jetzt einfach mal den Stift über das Papier sausen

Wenn Altes zum Vorschein kommt 

Solltest Du bemerken, dass ganz alte Erinnerungen hochgespült werden, Schmerz zurückliegender Verluste, Sehnsucht nach alten Orten, verpasste Situationen oder was auch immer. 

Greife sie auf. Drücke sie nicht zurück, sondern integriere sie in den Prozess. Sie sind oft ein Hinweis darauf, wo Deine aktuelle Situation mit einer zurückliegenden Erfahrung in Resonanz geht. Die damit verbundene Schwingung zu verändern hilft Dir, in der akuten Situation leichter weiterzukommen. Du nimmst diesen fast vergessenen Aspekt wie folgt auf: 

„Auch wenn es schon lange zurückliegt, nehme ich dieses Bild/ Gefühl/ Gedanken jetzt an. Es darf da sein und ich bitte darum, dass alle Energie, die damit verbunden ist zu meinem höchsten Wohl transformiert wird. Ich bin jetzt ok, ich bin sicher, beschützt und behütet, auch wenn dieses Gefühl/ Bild / Gedanke jetzt da ist.“

Es kann passieren, dass Dir bewusst wird, dass in Deiner Familie Trauer unterdrückt wurde, dass sie keinen Raum bekam, dass sie mit Schweigen oder dem Gefühl eines Makels gehandhabt wurde. Auch das kann dazu führen, dass sich Deine aktuelle Trauer schwerer anfühlt. Sollte das eintreten, tritt aus dem alten „Familien-Fahrwasser“ heraus. Mach es anders, bring es mit Deiner Absicht und Intention zum Ausdruck und sei Dir bewusst, dass dies nichts an Deiner Zugehörigkeit zur Familie ändert. Du bleibst ein Teil, auch wenn Du es jetzt andres machst. Klopfen könntest Du dazu folgendes: 

„Auch wenn ich bisher Eure stille Trauer mitgetragen haben/ Eure Anteile der Trauer getragen habe, gebe ich sie Euch nun in Liebe und Respekt zurück. Ich erkenne Euren Lebensweg an und so wie Ihr es gemacht habt, aber mein Weg ist jetzt ein anderer. Ich bleibe in Teil der Familie. Ihr bleibt ein Teil meiner Familie, auch wenn ich mir jetzt erlaube, auf meine ganz eigene Weise die Gefühle und die Trauer anzunehmen und zu integrieren. Ich bin jetzt an meinem Platz. Ich bin sicher. Ich bin beschützt. Ich bin behütet und es ist alles gut mit mir.“

Wann ist es vorbei? 

Wie lange Dein Trauer-Prozess dauert kann weder ich noch jemand anderes eindeutig sagen. Es hängt von vielen Faktoren ab. Aber es gibt einen Umstand, an dem Du erkennst, dass Du auf einem guten Weg bist, diesen Prozess auf gesunde Weise zu durchlaufen: 

Überprüfe regelmäßig, wie Deine emotionale und physische Gesamtbelastung ist, wenn Du an den Trauer auslösenden Moment denkst. Wenn die Gesamtbelastung langsam sinkt, bist Du auf einem guten Weg. Wenn Du merkst, dass die Belastung steigt oder konstant gleich hoch ist, überlege, ob Du Dir für einige Zeit einen Spezialisten an die Seite nimmst, der Dir hilft. 

Regelmäßig am Ball zu bleiben, und seien es auch noch so kleine Schritte, bringt Dich sicher wieder zurück ins Leben. Es gibt kein Wunder, es gibt kein „Bäm“ und alles ist vorbei…. aber es gibt Deinen Atem und Deine Entscheidung, die Du immer wieder (klopfend) bekräftigen darfst: 

Ich bin noch da. Auch wenn es schmerzt, auch wenn ich keine Idee habe, wie es weiter geht, ich bin jetzt noch da. Und irgendetwas wartet noch auf mich. Ich gehe langsam in seine Richtung.  Ich bin noch da.

Falls diese Sätze in Dir Reaktionen auslösen, klopfe auch diese Reaktionen. 

Wenn Du Angst vor bestimmten Schritten oder Deinen Widerständen hast, dann begleite ich Dich jederzeit gerne. Schreib mir einfach unter po**@***********nn.de 

Ich wünsche Dir das Vertrauen und den Mut, Deinen Weg zu gehen. Dein Licht scheint weiter und es wird gebraucht, auch wenn Du vielleicht das Gefühl hast, es ist mit Deinem Schmerz erloschen. 

Lebe Dein Leben. Jetzt.
Gesund. Erfolgreich. Glücklich.
Du bist es wert. 

Namasté
Tina 

Zum Thema „Liebeskummer“ findest Du hier eine sehr gute Übersicht:   mehr zum Thema Liebeskummer

Internationaler Tag der seelischen Gesundheit – 10. Oktober 2020

Internationaler Tag der seelischen Gesundheit

Internationaler Tag der seelischen Gesundheit – ein Jahrestag, der in Zeiten von COVID-19 sicherlich noch einmal wichtiger ist denn je. Unsicherheit und Angst sind seit Monaten bei vielen ständige Begleiter, die wie dunkle Wolken ihre Schatten werfen. 

Werde ich meinen Job verlieren? Bleiben meine Lieben gesund? Werde ich mich jemals wieder frei bewegen? Was passiert mit unserer Gesellschaft, wenn unterschiedliche Standpunkte immer unnachgiebiger verteidigt werden? Verliere ich meine Wohnung? Wann kann ich wieder reisen? Wann darf ich Menschen einfach so nah sein wie ich es möchte? 

Krisen fördern Ängste und Unsicherheiten zu Tage.

Sie machen sichtbar, was Du ganz tief in Dir vergraben hast, weil Du bisher noch keine Idee hattest, wie Du damit umgehen kannst. 

Lass Dich davon nicht beunruhigen, sondern sieh es als Deine Chance, es Dir jetzt noch einmal anzusehen, was da ausgebuddelt wird. Du bist älter geworden, Du hast neue Erfahrungen gesammelt und Du hast ein Tool an Deiner Hand, was sehr integrierend und daher auch entlastend wirkt: Die Klopfakupressur. 

Deiner Seele die Aufmerksamkeit zu schenken, die Du auch Deiner körperlichen Gesundheit zukommen lässt, ist mindestens genau so wichtig, wenn nicht noch wichtiger.

Trainiere den Umgang mit Gefühlen

Darum trainiere, Deine unangenehmen bis belastenderen Gefühle liebevoll zu integrieren. Ich weiß, das ist nicht immer leicht und manchmal scheint es überfordernd. Aber all diese Gefühle als einen Teil von Dir anzuerkennen anstatt sie zu unterdrücken, hilft den von ihnen ausgehenden Druck zu reduzieren. Gefühle können wir Kinder agieren. Sie rebellieren und sind so lange so laut, bis Du ihnen Deine Aufmerksamkeit schenkst. Ist das passiert, wird es ruhiger. 

Wenn Du darüber hinaus auch noch die Klopfakupressur anwendest, schlägst Du zwei Fliegen mit einer Klappe. Denn dann betrachtest Du nicht nur Deine Gefühle, sondern Du gehst noch einen Schritt weiter: Jedes Gefühl hat eine körperliche Resonanz. Das heißt, wenn Du wütend bist, kann die Resonanz im Magen sein oder in angespannten Armen. Bist Du ängstlich, ist die Resonanz über einen flachen Atem zu spüren. Bei der Klopfakupressur werden auch diese körperlichen Reaktionen angesprochen. Auch sie bekommen Deine Aufmerksamkeit und der Körper wird entlastet.

Gefühle haben Einfluss auf Körper und Geist

Der seelische Druck, der sich über unangenehme Gefühle spürbar wird, bedeutet ebenfalls eine körperliche Einschränkung. Klopfst Du nun ganz locker und (fast) entspannt, verändert sich dies. Probiere es mit diesem Satz aus (laut aussprechen):

Ich bin ok, auch wenn ich das Gefühl von …. habe, mein Körper dabei mit …. reagiert, es ist alles gut mit mir. Alles darf sich jetzt mal frei in mir bewegen. Ich höre auf, dagegen zu kämpfen und ich lasse es dann in Liebe los. Ich bin so viel mehr als dieses Gefühl und die körperliche Reaktion. 

Das Phänomen der Klopfakupressur ist, dass Du mit diesen Gedanken und dem gleichzeitigen Klopfen, Dein ganzes System harmonisierst. Der Geist wird ruhiger, die Seele entspannt sich, der Körper wird lockerer. Alles kommt zur Ruhe.

Deine Gefühle sind der Schlüssel für Deine seelische Gesundheit. 

Wenn Du einmal die Erfahrung gemacht hast, dass es Dir gelingt, stark ausgeprägte Angst zu überwinden, traust Du Dir plötzlich in Deinem gesamten Leben mehr zu. Deine Selbstzufriedenheit, Dein Selbstvertrauen und Deine Selbstliebe wachsen. Aus Bergen von Problemen werden Hügel von Herausforderungen, die Du Schritt für Schritt bewältigst. Du wirst sicherer im Umgang mit Deinen Gefühlen und Deinen Lebensumständen. 

In der Fachsprache heißt es dann: Deine Resilienzfähigkeit steigt und Du bist weniger anfällig für stressbedingte Krankheiten und Belastungsstörungen..

Ist das nicht ein guter Grund, Dich heute, an diesem Internationalen Tag der seelischen Gesundheit zu fragen, was genau kannst Du jetzt tun, damit es Deiner Seele ein klein wenig besser geht. 

Das können auch so herrliche Dinge sein, wie: 

Spazierengehen, Tanzen, Malen, Musizieren, Singen, Spielen, Kochen oder Backen. 

Internationaler Tag der seelischen Gesundheit: mach daraus ein Fest für Deine Seele

Deine Seele darf heute wünschen. Wenn Du ihr besonders nahe sein willst, dann lege Deine Hände auf Dein Herz. Dort findest Du einen guten Zugang zu Deiner Seele. Eine passende Meditation dazu findest Du hier:   kurze Meditation für Deine Seele und Dein Herz

Wenn Du noch ein wenig mehr wissen möchtest, zu dem Thema Seelengesundheit und Corona-Krise, dann findest Du in dieser Webinar-Aufzeichnung Anregungen und eine gemeinsame Klopfrunde: hier geht es zur Webinar Aufzeichnung

Und abschließend ist mir noch eine Sache wichtig: 

Ängste sind eine natürliche Reaktion auf unbekannte Situationen. Es ist bis zu einem gewissen Punkt durchaus normal, mit Angst zu reagieren. Es ist ein Schutz, nicht unvorsichtig zu werden und erst einmal zu prüfen, was jetzt für Dich gut ist. 

Es ist also nicht das Ziel, vollkommen angstfrei zu werden, sondern ein gesundes Maß zu erreichen. Ich wünsche Dir, dass alles, was „zu viel“ ist und Dich in Deiner Lebensqualität belastet,  sich so verändert, dass Du gesund, munter und selbstsicher Dein Leben genießt. 

Passend zum Internationalen Tag der seelischen Gesundheit findet eine bundesweite Eventreihe „Woche der seelischen Gesundheit“ vom 10. bis 20. Oktober 2020 in Berlin und bundesweit statt.sowohl analog als auch digital, weitere Informationen auf der Homepage der Aktionswoche

Lebe Deine Leben. Jetzt.
Gesund. Erfolgreich. Glücklich.
Du bist es wert. 

Namastè
Tina 

Selbstliebe. So fängt es an: Klopfakupressur und Meditation

Wenn Du Dir wünscht, dass Du Dir selbst mit viel mehr Liebe begegnest, dann fang jetzt damit an. Es braucht nicht viel, außer Deinem Entschluss, ab sofort Dich einmal mehr anzuerkennen und es zu einer Selbstverständlichkeit werden zu lassen. Und ja ich weiß, dass ist so schwer. Darum habe ich hier genau das richtige für Dich: eine Kombination aus Klopfakupressur und Meditation. Eine Kombination aus bewusst gesetzter Intention und Loslassen an das höhere Selbst. Lass Dich mitnehmen auf Deiner Reise zu mehr Selbstliebe. Du bist es wert. Lebe Dein Leben jetzt.

Dieser Beitrag erschien im International Tapping Month von Michaela Thiede

Wenn Du auch den Beitrag samt der Klopfsätze dazu lesen magst, findest Du ihn hier: mit einem Klick direkt zu den Klopfsätzen

https://youtu.be/17rVD4SzvNE

Focus: Nach Unfall, Trennung, Schock: Trauma Buster Technique verspricht schnelle Hilfe

Schock, Trauma Buster Technique

Nach einem Schockerlebnis können auch Jahre später noch seelische und körperliche Belastungen auftreten. Unbehandelt können sie ein Leben lang anhalten und Menschen leiden lassen. Eine neue Therapieform bietet große Chancen, diese posttraumatischen Reaktionen zu lösen und das überraschend schnell, sanft und nachhaltig.

Auslöser für ein Trauma können die unterschiedlichsten Momente sein. Dabei muss es sich nicht immer um Erlebnisse in Kriegsgebieten handeln, mit Folter und Terror. Auch in vorwiegend friedlicher Umgebung werden Menschen mit Ereignissen konfrontiert, die sie innerlich verändern, traumatisieren.

Das ist beispielsweise der Schock über eine unerwartete, schlimme Nachricht, der Tod eines geliebten Menschen, Missbrauch, ein Unfall, eine Verletzung, eine Gewalterfahrung etwa als Opfer eines Einbruchs oder Überfalls, nicht zuletzt der Schock für den Lokführer, wenn sich ein Lebensmüder vor den einfahrenden Zug wirft.

Die typischen Symptome einer posttraumatischen Belastungsstörung

Als Folge davon stellen sich bei Betroffenen oft zeitnah, manchmal jedoch erst nach Jahren, Flashbacks ein, also schlagartige Erinnerungen an das belastende Ereignis und belastendes Wiedererleben. Weitere mögliche Anzeichen dieser posttraumischen Belastungsstörung (PTBS), so der Fachbegriff:

  • Albträume
  • Nervosität
  • Reizbarkeit
  • Angst-, Panik- und Schlafstörungen
  • Antriebslosigkeit
  • Selbstmordgedanken

Viele PTBS-Patienten suchen mit Alkohol, Drogen oder Medikamentenmissbrauch nach einem Ausweg.

Wenn Du den Originalbeitrag von Monika Preuk, FOCUS-Online-Autorin lesen möchtest, findest Du ihn hier:    hier kommst Du mit einem Klick direkt zum Originalbeitrag 

erschienen am 5. Oktober 2018

Schock aufgelöst Trauma wird sichtbar

Schock, Trauma Buster Technique

Neulich war eine Klientin bei mir, die den Schock und das Trauma überwinden wollte, den sie durch mehrere Autounfälle innerhalb kürzester Zeit erlitten hatte. Auch wenn sie unverschuldet in die Autounfälle verwickelt worden war und selbst dabei einigermaßen körperlich gesund blieb, so stellte sie doch fest, dass sie eine wahnsinnige Anspannung bis heute verspürte, wenn sie ins Auto steigen musste: Der Puls raste, die Atmung war flach und die Muskulatur angespannt. 

Klassische Anzeichen von posttraumatischem Stress, der sich ganz wunderbar mit der speziellen Klopfakupressur TBT (Trauma Buster Technique) lösen lässt. Diese Form der Klopfakupressur ist auf Schockmomente und Traumata ausgerichtet und zielt in besonderer Weise darauf ab, die emotionale Gesamtbelastung zu einem punktuellen Ereignis zu reduzieren durch: Entkoppeln, Defragmentieren und Neuverschalten aller Erinnerungsareale im Gehirn.

Ist es nicht riskant, ein Trauma aufzulösen?

Dich von einem Trauma oder auch Traumata zu befreien ist die wohl wichtigste Aufgabe in Deinem Leben, die Du angehen solltest. Denn es kann – unbehandelt – zu langfristigen Schäden führen, wie z.B. Deine Konzentrationsfähigkeit senken, Dich in dauerhafter Erschöpfung halten oder auch Dich anfällig machen für Krankheiten, Schlafstörungen und unbegründete Ängste. Du kennst sicherlich schon den Satz, an den ich in jedem Seminar erinnere: 

Jede Erfahrung machst Du gleichzeitig immer körperlich, geistig und emotional. 

Es ist so wichtig, darauf immer wieder zurückzukommen, weil es erklärt, warum es nicht reicht, eine Erfahrung nur auf einer Ebene zu lösen. Wenn Du Dich nur darum kümmerst, zu verstehen und Deinen Verstand zu beruhigen, dann ignorierst Du die gespeicherte emotionale Erinnerung und auch die körperliche. Diese verschwinden nicht einfach, nur weil Dein Verstand alles gibt. Im Gegenteil, sie werden immer wieder anklopfen und auf sich aufmerksam machen, z.B. durch Stimmungsschwankungen oder unerwartete Krankheitsbilder. Sie zeigen Symptome, die nicht sofort eindeutig der eigentlichen Ursache zuzuordnen sind, die Dich aber aufhorchen lassen sollten. Wie der sich wiederholende Autounfall meiner Klientin.

Was das Trauma mit einem Auto zu tun hat.

Stell es Dir so vor: Dein ganzes Sein ist wie ein Auto. Wenn Du mit Deinem Auto verunfallst und die Karosserie Beulen bekommt, dann achtest Du nicht nur darauf, die Beulen auszudellen, sondern im Idealfall überprüfst Du auch, ob tragende Elemente Schaden genommen haben oder Leitungen geplatzt sind. Dein Auto wird auf allen Ebenen geprüft inkl. einer Löschung der, durch den Unfall ausgelösten, Fehlermeldung im Bordcomputer. 

Ist all das wieder korrigiert, repariert und behoben, kannst Du wieder mit einem guten Gefühl in Dein Auto steigen. Du musst nicht fürchten, unerwartet liegen zu bleiben. 

Das Zusammenspiel Deines Körpers, Deines Geistes und Deiner Emotionen funktioniert so ähnlich. Erst, wenn Du alle drei Ebenen betrachtet und „repariert“ hast, kannst Du wieder ohne „versteckten Schaden“ ins Leben zurückkehren. 

Deine Erinnerungen sind neutralisiert. Sie sind noch da. Aber sie haben nicht mehr diese negativ umwerfende emotionale Wirkung.

Der Resonanzboden diese Traumas 

Im Fall meiner Klientin haben wir also die stärkste emotionale Belastung, den höchsten Schockpunkt des Unfallgeschehens gewählt und bearbeitet. Sie entspannte sich mit jedem Behandlungsschritt. Auffällig war dabei aber ein Aspekt, den ich in dem Zusammenhang mal den Resonanzboden des Schocks nenne. Es fiel mir auf, dass sie einen Moment des Unfalls exakt und präzise in jedem Schritt beschrieb: „Es war rot und ich habe gehalten.“

Auf Nachfrage stellte sich heraus, dass es einen inneren Vorwurf gab, der sich in ihr fast unbemerkt, aber hartnäckig wiederholte.

„Nicht schon wieder. Immer Ich.“

Das war der Satz, der das eigentliche Trauma meiner Klientin war. Die Reihe der Autounfälle war nur ein notwendiges Übel, was in Resonanz mit der Energie dieses Satzes gegangen ist, um endlich erkannt, angenommen und in Liebe losgelassen zu werden. Danach war wirklich Erleichterung bei meiner Klientin bis in die Zehenspitze spürbar. 

Dieser Gedanke „Nicht schon wieder. Immer Ich“ hatte sich über viele Jahre in meiner Klientin zu einer selbstzerstörerischen Überzeugung geformt. Ein Teil von ihr war davon überzeugt, dass es an ihr lag, dass sie in diese Unfälle verwickelt wurde, dass sie sich in anderen Situationen als Außenseiterin fühlte oder dass sie selbst Schuld war, dass sie sich immer wieder unsicher fühlte im Umgang mit ihren Mitmenschen.

Diesen Gedanken über die TBT-Methode zu klopfen hat für die Klientin vor Angst erstarrte Energie wieder wieder fließen lassen. Ihre kalten, fast steifen Beine wurden wiederdurchblutet sie fühlte sich zunehmend erleichtert. 

Es war gar nicht notwendig, die vielen kleinen Situationen, die hinter diesem Satz standen im Einzelnen zu betrachten, weil es auf ihre emotionale Gesamtreaktion ankam, die Körper und Gefühle gleichermaßen berücksichtigt. Die damit gebundene Energie wieder frei fließen zu lassen, hilft, Distanz zu gewinnen und einen klaren ruhigen Gedanken zu fassen. Der kann dann auch mal lauten: 

Ich bin hier gar nicht verantwortlich. Ladet nicht Eure Probleme auf meinem Rücken ab. Mit mir ist alles ok, auch wenn ich anders handele als Ihr das wollt. 

Wenn Dir etwas immer wieder begegnet und es Dich nervt, dass Du es nicht abstreifen kannst, schau einfach mal in Ruhe genauer hin. Vielleicht ist es nicht das offensichtliche, was Dich nervt, sondern eine Emotion oder ein Gedanke, der dahinter liegt. Und das Leben hat Dir vielleicht einfach nur diese vielen verschiedenen immer wieder kehrenden Signale gesendet, um Dich aufmerksam auf das zu machen, was sich dahinter verbirgt. 

Trau Dich ran. Lass all Deine Energie wieder frei fließen und erlaube Dir mehr Leichtigkeit und Lebendigkeit als Du bisher gefühlt hast. 

Falls Du verunsichert bist, ob Du das alleine schaffst, dann begleite ich Dich gerne. Schreib mir: po**@***********nn.de 

Du bist es wert.
Lebe Dein Leben. Jetzt.
Gesund. Erfolgreich. Glücklich. 

Namasté
Deine Tina

Dein Selbstwertgefühl wird durch diese Verknüpfung zerstört

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Der feine Unterschied zwischen Scham und Schuld.

Hast Du mal darauf geachtet, ob es Dir gelingt, in Deinen Mitmenschen immer diesen reinen Kern der Liebe, den göttlichen Funken anzuerkennen, obwohl sie gerade etwas tun, was Du missbilligst oder was Dich verletzt? Kannst Du unterscheiden zwischen dem Menschen und seinem Handeln und dann auch noch entsprechend reagieren?

Hand auf‘s Herz: Gar nicht so leicht, oder?

Wie wichtig diese Herangehensweise für Dein Selbstwertgefühl ist, möchte ich Dir nun näher beschreiben:

Neulich durfte ich mit einem 17 Jahre jungen Mädchen arbeiten. Sie beschrieb ihr Dilemma wie folgt: Immer wenn mir jemand mehr als drei Sekunden in die Augen schaut, werde ich nervös, unruhig, kriege weiche Beine und werde ganz furchtbar rot. Egal, ob es sich um Freunde oder Fremde handelt.

Es war ein Schamgefühl, was sie beschrieb. Sie wurde verunsichert durch den Blick, der auf ihre ruhte und sie ratterte wie von selbst alle möglichen Gedanken durch, beispielsweise: ob sie alles richtig gemacht hat, ob der andere einen Makel an ihr entdeckt haben könnte, ob die Haare sitzen, ob ihr Gegenüber etwas anderes von ihr erwartet usw.

Während des Klopfens fiel ihr auf, dass ihre Eltern sie häufig streng angesehen haben bevor sie mit ihr schimpften oder auch, wenn sie ärgerlich auf sie waren. Manchmal schon allein dann, wenn sie genervt und wütend aus der Schule kam.

Auf den ersten Blick siehst Du es noch nicht.

Nun hatten die Eltern des Mädchens sicherlich ihren Erziehungsauftrag im Hinterkopf als sie korrigierend auf das Verhalten des Mädchens einwirkten. Die junge Klientin aber hatte ein großes Bedürfnis nach Trost und angenommen werden. Sie fühlte sich mit ihren Erfahrungen und den daraus resultierenden Gefühlen nicht wohl. Sie haderte mit sich. Sie fühlte sich als Mensch nicht perfekt. Das Verhalten der Mutter hat dieses Gefühl – ohne dass sie es vermutlich ahnte – noch verstärkt.

Schauen wir es uns genauer an und greifen die Situation auf, als das Mädchen aus der Schule kam:

Sie wurde dort gehänselt und hatte Stress mit einer Lehrerin, weil sie ihre Hausaufgaben nicht richtig erledigt hatte. Sie fühlte sich gedemütigt, nicht wertgeschätzt und nicht verstanden. Und sie war beschämt, weil sie sich nicht schützen konnte in ihrer Verletzlichkeit. Mit dieser Gefühls-Melange kam sie nun nach Hause; pfefferte ihren Rucksack in die Ecke und schimpfte herum.
Ihre Mutter, die selbst einen anstrengenden Vormittag erlebt hatte und sich nun um ein pünktliches Mittagessen mühte, schaute ihre Kind streng an und ermahnte anschließend, sich ordentlich zu benehmen, wenn es nach Hause kommt.

Was passiert nun?

In dem jungen Mädchen kommt ein Gefühl von Schuld auf. „Wieder habe ich etwas falsch gemacht“. Das Selbstwertgefühl ist an diesem Mittag definitiv am untersten Ende der Wohlfühlskala.

Im Unterbewusstsein verknüpft sich automatisch von alleine der Blick der Mutter mit der Gefühlslage des Mädchens. Ergebnis: Wenn ich schlechte Laune habe und mich schlecht fühle, bin ich nicht willkommen, gehöre ich nicht dazu.

Auch wenn die Mutter das sicherlich nicht signalisieren wollte, so war ihr Verhalten nicht den Bedürfnissen des Kindes entsprechend.

Für die Zukunft des Mädchens bedeutet diese falsche Verknüpfung, dass sie jedes Mal in dieses Unwohlsein zurückfällt, wenn sie Jemand lange anschaut. Das triggert diese unterbewusste Erinnerung, dass sie nicht gut genug ist. Auch dann, wenn es ein ganz liebevoll gemeinter Blick sein mag.

Das hilft dem jungen Mädchen und Dir bei diesem Dilemma:

Zunächst einmal ist wichtig, zwischen dem Mensch und seinem Handeln zu unterscheiden. Denn jeder Mensch trägt diesen göttlichen Funken in sich, diesen heilen liebenden Kern in seinem Herzen. Ganz egal, was er tut oder nicht tut.

Handelt er also in einer Weise, die wir nicht verstehen, dann wäre die Schlussfolgerung:
Das ist Mensch, dessen Handlung ich nicht nachvollziehen kann. Und sie heißt nicht: dass ist ein total bescheuerter Typ, weil er sich absolut daneben benimmt.

Wenn die Mutter ihr Kind zunächst einmal als ihr Kind empfängt, z.B. mit einem Lächeln oder einer liebevollen Geste, die signalisiert: ich freue mich, dass Du da bist. Und erst im zweiten Schritt auf das Kind zugeht, um zu erforschen, was passiert ist oder zu erklären, dass sie selbst ebenfalls einen belastenden Tag hatte, an dem sie auch am liebsten den Rucksack in die Ecke schleudern würde.

Schon würde sich das Mädchen verstanden fühlen, weil es erkennt, auch seine Mutter kennt solche Gefühle. Sie ist damit nicht allein. Sie würde sich ihrer Mutter in ihrer Verletzlichkeit verbunden fühlen. Sie würde im Unterbewusstsein abspeichern: meine Mutter liebt mich und ist für mich da, auch wenn ich richtig schlechte Laune habe. Das Selbstwertgefühl des Mädchens bleibt erhalten, weil sie keine Abkanzelung auf Grund ihrer Wut und Scham erlebt.

Löse die Verknüpfung von Schuld und Scham

Nun hat die Mutter meiner Klientin diesen Ansatz nicht verfolgt und vermutlich hast auch Du Deine eigenen Erfahrungen gemacht, wie Schamgefühle Dein Selbstwertgefühl angenagt haben.

Dein Selbstwertgefühl ist eine wertvolle Ressource, die bereits in der Kindheit angelegt wird. Umso wichtiger ist auch heute noch, die alten Verletzungen nicht zu ignorieren, sondern bewusst anzuschauen. Wenn Du dies tust, kannst Du mit Hilfe der Klopfakupressur diese alten Wunden Stück für Stück heilen und eine neue Verknüpfung in Deinem Unterbewusstsein schaffen, die Dein Selbstwertgefühl wieder anhebt.

Dazu mache Dir bewusst:

Schamgefühle treten dann auf, wenn Du an Deinem verletzlichen Punkt gepackt wirst. Auf welche Weise auch immer. Wenn Du Deine Verletzlichkeit nicht mehr verstecken kannst. Aber Verletzlichkeit als solche ist normal und auch wichtig für Dich. Warum kannst Du in diesem Beitrag nachlesen: Zum Beitrag Mythos Verletzlichkeit ist Schwäche
Daher sind auch Gefühle der Scham etwas normales. Die Frage ist, wie damit umgegangen wird. Und da komme ich zur Schuld.

Auch wenn ich den Begriff „Schuld“ nicht besonders mag und immer „Verantwortung“ bevorzugen würde, ist es aber im Kontext der Begriff der Schuld, der häufig mit Scham vermengt wird. Unsere Erziehungsmodelle (in Familie, Schule und auch im Beruf) sind zum Teil noch immer darauf ausgelegt, dass man über Schuldgefühle lernen soll. Das dabei der Betroffene immer auch mit Gefühlen von Verletzlichkeit und Scham kämpft wird vollkommen ignoriert und das führt dazu, dass wir alle aus eigener Erfahrung und aus der Erfahrung unserer Ahnen, die wir anteilig in uns tragen, noch immer mit dieser falschen Verknüpfung von Scham und Schuld zu tun haben.

Konkret bedeutet das

Es ist höchste Zeit, das ein für alle Mal zu lösen. Besonders gut, kannst Du das mit Hilfe der Klopfakupressur tun. Ich habe Dir eine besondere Folge des Podcast „Der Klopftimist“ aufgenommen, in der wir die Klopfakupressur ein wenig energetischer betreiben und mit vielen Intentionen arbeiten, die direkt aus Deinem freien Willen, Deinem Herzen und Deinem höchsten Selbst heraus gesprochen werden. Wir geben alle Energien, die Dir nicht mehr dienen in dieser Folge dorthin zurück, wo sie hergekommen sind:

direkt zur Podcast Folge

Wenn Du lieber allein für Dich klopfen möchtest, wähle die Situation, die Dir am meisten Druck gemacht hat und beginne ganz allgemein mit dem Satz:

Ich liebe und akzeptiere mich voll und ganz mit dem Gefühl von …
Und ich bin ok.

Du kannst es auch erweitern um folgende Sätze:

Auch wenn ich mich in dieser Situation total unwohl fühle, wenn ich fühle, das …. liebe und akzeptiere ich mich voll und ganz.

Ich nehme alle Gefühle jetzt voll und ganz an, auch wenn es mir unangenehm ist.

Auch wenn ich mir wünschte, in meiner Not liebevoll in den Arm genommen zu werden, ermunternde Worte zu hören, eine versöhnliche Geste zu erfahren, ….. nehme ich es an, dass sie ausblieben und erkenne die fehlende Erfahrung bei meinem Gegenüber an.

Ich vergebe mir selber all den Druck und Stress, den mir diese Situation bisher gemacht hat. Ich bin ok. Ich bin jetzt an meinem Platz und hier vollkommen willkommen, beschützt und behütet.

Danach tief ein- und ausatmen.
Und wieder eine neue Runde starten mit der stärksten Reaktion. Das ganze wiederholst Du circa drei bis vier Runden und dann schaust Du mal, wie Du Dich in Bezug auf die Ausgangssituation jetzt fühlst.

Je öfter Du Dir solche Situationen vornimmst zu klopfen, um so mehr baust Du Dir Stück für Stück Dein Selbstwertgefühl wieder auf.

Mach es besser!

Zum Schluss möchte ich Dir ans Herz legen:
Schaue ab sofort jeden Menschen in Deinem Leben so an, wie Du auch betrachtet werden möchtest. Jeder Mensch trägt einen göttlichen Funken in sich, egal wie gut er ihn in Deinen Augen versteckt. Mache es Dir zur Gewohnheit fein zu unterscheiden zwischen diesem Menschen und seinem Handeln.

Und weil Du diese wertschätzende Energie aussendest, wird sie auch mehr und mehr zu Dir zurückkommen. Und Du wirst erfahren, wie gut es tut, zunächst einmal als wertvoller Teil des Ganzen bestätigt zu werden, der hier und da  Potential hat, Dinge vielleicht noch besser zu machen.

Wenn Du fühlst, dass Dich Deine Gefühle übermannen, dann helfe ich Dir. Schon in einer Sitzung kannst Du so den Grundstein legen, danach allein weiter zu machen.

Ich wünsche Dir von Herzen, dass Du alle falschen Verknüpfungen zwischen Schuld und Scham immer mehr auflöst und sende Dir einen herzlichen Gruß.

Schön, dass Du da bist.
Lebe Dein Leben. Jetzt.
Gesund. Erfolgreich. Glücklich.

 

Schluss mit dem Mythos, Verletzlichkeit sei eine Schwäche

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Wer hat damit angefangen, dass Verletzlichkeit zu zeigen eine Schwäche sei?

Manchmal macht es mich regelrecht wütend, wenn ich merke, wie stark die Verletzungen durch Glaubenssätze und Überzeugungen über Generationen hinweg bis heute wirken. Sie sind wie fest codierte Anweisungen auf unserer Festplatte, denen wir fast wie automatisiert folgen. Obwohl wir es eigentlich schon besser wissen. Das Ergebnis ist, dass es viel Druck, viel Leid und Schmerz verursacht.

Ich habe in dieser Woche mit einer Klientin gesprochen, die nach einem großen Familienstreit sehr betroffen war: Eltern und Sohn hatten sich abgewendet und sie blieb allein und in dem Gefühl zurück, unverstanden und ausgestoßen zu sein. Was war passiert?

Du gehörst nicht mehr dazu!

Sie hatte über Jahre hinweg bis zum Umfallen alle Fäden in der Hand gehalten und sich um alle Familienmitglieder gekümmert. Nun fühlte sie sich in diesem Jahr zunehmend erschöpft und hat auf ihre Weise Signale gesendet. Vor allem an ihre Mutter. Sie hat vorsichtig versucht zu zeigen: „ich kann nicht mehr.“ Die Resonanz war gutes Zureden seitens der Mutter und Motivation, durchzuhalten. Als die Klientin dann im freien Fall der totalen Erschöpfung die Reißleine gezogen hat und Grenzen setzte, hat sich die Mutter abgewendet mit den Worten „ich verstehe Dich nicht mehr“.

Wie konnte das passieren?

Der Kern dieser Situation liegt in einem Glaubenssatz, der in unserer Gesellschaft und in unseren Familien immer noch sehr verbreitet ist: Verletzlichkeit ist Schwäche. Es ist weit mehr als eine Überzeugung. Es ist eine Information, die aus der Tiefe des Unterbewusstseins und der DNA auf diffuse Weise immer wieder unser Handeln beeinflusst. Dabei sind es unsere ehrlich offenbarten Gefühle, die uns als Schwäche angekreidet werden. Sie werden als Schwäche gedeutet, weil wir in diesem Moment das Risiko eingehen, in der Folge verwundet, besiegt oder übervorteilt zu werden.

Mit Gefühlen, die Verletzlichkeit offenbaren, sind wir nicht vertraut, weil sie meistens versteckt werden.

Wie ist die Mutter der Tochter begegnet, als sie hörte, dass sie keine Kraft mehr hat? Sie gab das weiter, was sie selbst in solchen Situationen erfahren hat. In diesem Fall war es ein aufbauendes „Weiter so, Du schaffst das schon. Das gibt sich wieder“. Sie ist nicht eingegangen auf die Verletzlichkeit ihrer Tochter. Sie hat es überhört oder gar nicht als solches wahrgenommen.

Wie hätte es ausgesehen, wenn sie ihre Tochter in den Arm genommen hätte und mit Worten und Taten ihre Verzweiflung, ihre Angst, ihre emotionale Blöße geteilt hätte? Wenn sie ihr das Gefühl gegeben hätte: ich sehe Deinen Schmerz und Druck. Ich fühle mich gerade überfordert damit, weil ich nicht weiß, wie ich Dir helfen kann. Aber Du bleibst meine Tochter, die ich liebe. Und Du bist für mich genauso wertvoll und wichtig, auch wenn Du das Gefühl hast, Du kannst nicht mehr und musst alles liegen lassen.

Was denkst Du? Wie würde es meiner Klienten damit gehen? Wie würde es Dir an ihrer Stelle gehen?

Gefühle passen nicht unsere Leistungsmuster

Sie lassen sich einfach nicht jederzeit abrufen, optimieren oder eliminieren, wenn sie stören. Wir müssen auch nicht immer sofort eine Antwort auf sie haben. Gefühle sind der Kern unseres Lebens. Sie sind es, die unser Leben liebenswert machen. Und zwar alle Gefühle. Diejenigen, nach denen wir uns sehen und auch die, vor denen wir uns gerne mal wegducken.

Nur haben wir keine Erfahrung damit, wie wir alle unsere Gefühle annehmen. Daher versuchen wir uns weiterhin davor zu schützen, dass wir in Situationen kommen wie meine Klientin. Wir versuchen uns vor Verletzlichkeit zu schützen und haben wenig Verständnis für Menschen, die ihre Verletzlichkeit ganz offen zeigen, weil sie in uns unsere Verletzlichkeit antriggern, die wir so wunderbar in die letzte Schublade gepackt haben.

Es ist Zeit, es ist jetzt Deine Zeit, dieses Glaubensmuster „Verletzlichkeit ist Schwäche“ aus Dir und damit auch aus Deinem Familiensystem zu lösen. Du bist nicht allein davon betroffen, wenn Du manchmal Verunsicherung und Angst fühlst, ob Du Dein Gefühl aushalten oder es jemandem anderen zumuten kannst.

Wir sind alle davon betroffen. Du bist damit nicht allein. Mach Dir noch mal bewusst klar:

Verletzlich ist nicht das Gleiche wie Schwäche.

Schau mal in Dein Wörterbuch, dort wirst Du etwas erstaunliches feststellen. Die Definition von Schwäche enthält an keiner Stelle das Wort „Verletzlichkeit“ oder „verletzlich“. Schwäche ist „nur“ ein Mangel an Kraft. Auch bei der Definition von Verletzlichkeit ist mit keiner Silbe etwas des Wortes “Schwäche“ zu entdecken. Verletzlichkeit bedeutet, verwundbar zu sein. Aus Verletzlichkeit kann eine Schwächung oder eine Wunde entstehen. Doch muss es nicht zwangsläufig genauso eintreten. Es kann auch eine Stärke und Kraft daraus erwachsen.

Ich will aber nicht als zu emotional abgestempelt werden!

Wenn Dir dieser Gedanke durch den Kopf geht, dann ist der Glaubenssatz in Deinem Unterbewusstsein noch sehr lebendig. Dazu passen so innere Antreiber wie „Sei keine Heulsuse“, „Stell Dich nicht so an“, „Sei kein Weichei“, „andere schaffen das auch, wieso Du nicht“? Es sind Anzeichen dafür, wie sehr Du darum ringst, Dich vor Deiner Verletzlichkeit zu schützen. Du willst sein, wie die anderen, weil Du Dich nur dann willkommen fühlst und nicht aneckst. Gehen wir noch mal einen Schritt zurück:

Was ist Verletzlichkeit eigentlich?

Verletzlichkeit ist ein Zustand, der weder gut noch schlecht ist. Es ist ein Moment in Deinem Leben, der Dich an Dein Fühlen verbindet und gleichzeitig ist Verletzlichkeit auch der Kern in all Deinen Gefühlen. In solchen, die Du herbeisehnst und in jenen, vor denen Du Dich am liebsten abschottest. Verletzlich zu sein, heißt, die Schmetterlinge und Knoten im Bauch gleichermaßen anzuerkennen. Sie beide sind ein Teil von Dir.
Den Augenblick der Verletzlichkeit zu spüren, bedeutet, dass Du ganz verbunden bist mit Deiner Energie und mit Deinem Leben. Verletzlichkeit ist schwer für Deinen Geist zu halten. Aber es ist ein Moment Deines Herzens, Deiner Seele, Deiner Liebe, mit der Du dann tief verbunden bist.

Wie löst Du es auf?

Verletzlich zu sein ist „emotional sein“ im besten Sinne. Verletzlich zu sein öffnet Türen, auch wenn Du Dich in dem Moment fühlst als wärest Du nackt unter lauter angezogenen Menschen oder einfach im freien Fall. Lass los und atme. Über Deinen Atem ziehst Du alle Energie und Liebe an, die Du brauchst, um sanft zu landen. Und mit Hilfe der Klopfakupressur kannst Du zusätzlich Kraft und neue Perspektiven für Deinen Geist freilegen.

(Unterstützung findest Du dabei in dieser Folge des Klopftimisten   Ich fühle mich so verletzt und so verletzbar)

Verbinde Dich mit Deinen Mitmenschen

Du kennst vermutlich das beruhigende Gefühl, wenn Du von Menschen hörst oder liest, die über ihre verletzlichen Momente sprechen. In diesem Augenblick zeigen sie sich ganz verwundbar und verbinden sich auf diese Weise mit Deiner Verwundbarkeit. Deine Mitmenschen können sich leichter mit Dir verbinden, wenn sie erleben, dass auch Du Deine Emotionen und Gefühle offenbarst. Sie erleben, dass es Dir ganz genauso geht wie ihnen selbst.
Doch Achtung: Hüte Dich künftig davor, andere zu verurteilen oder zu beurteilen, wenn sie offen mit ihren Gefühlen umgehen. Das würde Deinen Glaubenssatz wieder nähren und Dich in diesem Muster festhalten. Erlaube Dir und Deinen Mitmenschen, zu üben und zu lernen, dass wir ganz wunderbare Wesen bleiben, auch dann, wenn wir uns verletzlich zeigen. Wir sind keine Maschinen und wir brauchen alle in diesen Zeiten der Veränderung die gegenseitige Unterstützung.

Schön, dass Du da bist.
Lebe Dein Leben. Jetzt.
Gesund. Erfolgreich. Glücklich.

Lebe Deine Gefühle. Lebe Deine Verletzlichkeit und öffne Dich für alle Regenbogenfarben Deines Lebens.

Im nächsten Beitrag schauen wir uns an, welche Rolle die Scham und Verlegenheit dabei spielen. Nun aber für Dich eine klärende, anregende Runde mit dem Podcast “Der Klopftimist“, um aus Deiner Verletzlichkeit mehr Kraft zu gewinnen und das Gefühl der Verwundbarkeit loszulassen.
Ich habe Dir viele Informationen darin eingebaut, die Dich von dem alten Muster trennen.

Hier geht es direkt zur Podcast Folge

Wenn Du lieber allein klopfen magst, kannst Du das z.B. mit folgenden Sätzen einsteigen:

Auch wenn ich mich fühle als wäre ich im freien Fall, liebe und akzeptiere ich mich voll und ganz.
Auch wenn ich scheitern könnte, ist es mir das Risiko wert, mich vollkommen lebendig zu fühlen.
Ich erlaube mir, mich zu öffnen und verletzlich zu sein, weil ich ein Mensch voller Gefühle und Emotionen bin.
Auch wenn andere denken, Verletzlichkeit ist Schwäche, erlaube ich mir, mich vollkommen aus diesem Glaubensmuster, allen damit verbundenen Schwüren, Eiden und Gelübden jetzt für immer und in Liebe zu lösen.

 

Meditation für mehr Liebe und Erfolg

In dieser Meditation stärkst Du Deine Selbstliebe und kannst Dir so ohne Widerstände die innere Erlaubnis geben, auf allen Ebenen Deines Seins erfolgreich zu sein. Liebe und Erfolg sind ein kraftvolles Duo.

Kein Erfolg ohne Liebe

Die Liebe ist die höchste Energie, hoch schwingende feine Frequenz. Erfolg aus dem Herzen heraus zu haben ist nur möglich, wenn Du Deine Liebe bewusst stärkst, Dich immer wieder ausrichtest an Deinem Platz und auch der natürlichen Ordnung vertraust. Dein Erfolg wird leichter, wenn Deine Liebe frei und bedingungslos fließt. Zu allererst für Dich.

Der Esel immer zuerst

So haben wir es gelernt. Der Esel nennt sich immer zuerst. Nimm Dich nicht so wichtig. Stell Dich hinten an. Erst die anderen dann Du. Was es mit Deinem Selbstwertgefühl und Deiner Selbstliebe gemacht hat, kannst Du erahnen, wenn Du Dich einmal fragst: Fühle ich mich gut genug? Bin ich gut genug? Mit hoher Wahrscheinlichkeit fallen Dir viele Gründe ein, warum Du nicht gut genug bist.

Du bist auch Empfänger

Nicht nur Dein Geben solltest Du perfektionieren, sondern auch Dein Empfangen. Darin kannst Du vermutlich besser werden. Einfach mal rückhaltlos annehmen und empfangen, was das Universum ohne „wenn und aber“ für Dich bereit hält: Liebe, Licht und nochmal Liebe und Licht. Erlaube Dir immer mehr, die Arme aufzumachen, Dein Herz zu öffnen und etwas für Dich geschehen lassen. Du darfst annehmen und Dich einfach darüber freuen. Es gibt nichts dafür zu tun.

Um Dein Empfangen noch ein wenig zu trainieren, Deinen Mut zu stärken, dass das genauso in Ordnung ist, dafür habe ich Dir diese Meditation für „mehr Liebe und Erfolg“ aufgenommen.

Ich wünsche Dir damit viel Freude, Leichtigkeit und empfehle eine tägliche Anwendung vielleicht mal über drei Wochen, damit Dein Unterbewusstsein alles so richtig schön aufsaugt.

Namasté
Deine Tina

https://youtu.be/y2EFOD9e_gc

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