Schock aufgelöst Trauma wird sichtbar

Neulich war eine Klientin bei mir, die den Schock und das Trauma überwinden wollte, den sie durch mehrere Autounfälle innerhalb kürzester Zeit erlitten hatte. Auch wenn sie unverschuldet in die Autounfälle verwickelt worden war und selbst dabei einigermaßen körperlich gesund blieb, so stellte sie doch fest, dass sie eine wahnsinnige Anspannung bis heute verspürte, wenn sie ins Auto steigen musste: Der Puls raste, die Atmung war flach und die Muskulatur angespannt. 

Klassische Anzeichen von posttraumatischem Stress, der sich ganz wunderbar mit der speziellen Klopfakupressur TBT (Trauma Buster Technique) lösen lässt. Diese Form der Klopfakupressur ist auf Schockmomente und Traumata ausgerichtet und zielt in besonderer Weise darauf ab, die emotionale Gesamtbelastung zu einem punktuellen Ereignis zu reduzieren durch: Entkoppeln, Defragmentieren und Neuverschalten aller Erinnerungsareale im Gehirn.

Ist es nicht riskant, ein Trauma aufzulösen?

Dich von einem Trauma oder auch Traumata zu befreien ist die wohl wichtigste Aufgabe in Deinem Leben, die Du angehen solltest. Denn es kann – unbehandelt – zu langfristigen Schäden führen, wie z.B. Deine Konzentrationsfähigkeit senken, Dich in dauerhafter Erschöpfung halten oder auch Dich anfällig machen für Krankheiten, Schlafstörungen und unbegründete Ängste. Du kennst sicherlich schon den Satz, an den ich in jedem Seminar erinnere: 

Jede Erfahrung machst Du gleichzeitig immer körperlich, geistig und emotional. 

Es ist so wichtig, darauf immer wieder zurückzukommen, weil es erklärt, warum es nicht reicht, eine Erfahrung nur auf einer Ebene zu lösen. Wenn Du Dich nur darum kümmerst, zu verstehen und Deinen Verstand zu beruhigen, dann ignorierst Du die gespeicherte emotionale Erinnerung und auch die körperliche. Diese verschwinden nicht einfach, nur weil Dein Verstand alles gibt. Im Gegenteil, sie werden immer wieder anklopfen und auf sich aufmerksam machen, z.B. durch Stimmungsschwankungen oder unerwartete Krankheitsbilder. Sie zeigen Symptome, die nicht sofort eindeutig der eigentlichen Ursache zuzuordnen sind, die Dich aber aufhorchen lassen sollten. Wie der sich wiederholende Autounfall meiner Klientin.

Was das Trauma mit einem Auto zu tun hat.

Stell es Dir so vor: Dein ganzes Sein ist wie ein Auto. Wenn Du mit Deinem Auto verunfallst und die Karosserie Beulen bekommt, dann achtest Du nicht nur darauf, die Beulen auszudellen, sondern im Idealfall überprüfst Du auch, ob tragende Elemente Schaden genommen haben oder Leitungen geplatzt sind. Dein Auto wird auf allen Ebenen geprüft inkl. einer Löschung der, durch den Unfall ausgelösten, Fehlermeldung im Bordcomputer. 

Ist all das wieder korrigiert, repariert und behoben, kannst Du wieder mit einem guten Gefühl in Dein Auto steigen. Du musst nicht fürchten, unerwartet liegen zu bleiben. 

Das Zusammenspiel Deines Körpers, Deines Geistes und Deiner Emotionen funktioniert so ähnlich. Erst, wenn Du alle drei Ebenen betrachtet und „repariert“ hast, kannst Du wieder ohne „versteckten Schaden“ ins Leben zurückkehren. 

Deine Erinnerungen sind neutralisiert. Sie sind noch da. Aber sie haben nicht mehr diese negativ umwerfende emotionale Wirkung.

Der Resonanzboden diese Traumas 

Im Fall meiner Klientin haben wir also die stärkste emotionale Belastung, den höchsten Schockpunkt des Unfallgeschehens gewählt und bearbeitet. Sie entspannte sich mit jedem Behandlungsschritt. Auffällig war dabei aber ein Aspekt, den ich in dem Zusammenhang mal den Resonanzboden des Schocks nenne. Es fiel mir auf, dass sie einen Moment des Unfalls exakt und präzise in jedem Schritt beschrieb: „Es war rot und ich habe gehalten.“

Auf Nachfrage stellte sich heraus, dass es einen inneren Vorwurf gab, der sich in ihr fast unbemerkt, aber hartnäckig wiederholte.

„Nicht schon wieder. Immer Ich.“

Das war der Satz, der das eigentliche Trauma meiner Klientin war. Die Reihe der Autounfälle war nur ein notwendiges Übel, was in Resonanz mit der Energie dieses Satzes gegangen ist, um endlich erkannt, angenommen und in Liebe losgelassen zu werden. Danach war wirklich Erleichterung bei meiner Klientin bis in die Zehenspitze spürbar. 

Dieser Gedanke „Nicht schon wieder. Immer Ich“ hatte sich über viele Jahre in meiner Klientin zu einer selbstzerstörerischen Überzeugung geformt. Ein Teil von ihr war davon überzeugt, dass es an ihr lag, dass sie in diese Unfälle verwickelt wurde, dass sie sich in anderen Situationen als Außenseiterin fühlte oder dass sie selbst Schuld war, dass sie sich immer wieder unsicher fühlte im Umgang mit ihren Mitmenschen.

Diesen Gedanken über die TBT-Methode zu klopfen hat für die Klientin vor Angst erstarrte Energie wieder wieder fließen lassen. Ihre kalten, fast steifen Beine wurden wiederdurchblutet sie fühlte sich zunehmend erleichtert. 

Es war gar nicht notwendig, die vielen kleinen Situationen, die hinter diesem Satz standen im Einzelnen zu betrachten, weil es auf ihre emotionale Gesamtreaktion ankam, die Körper und Gefühle gleichermaßen berücksichtigt. Die damit gebundene Energie wieder frei fließen zu lassen, hilft, Distanz zu gewinnen und einen klaren ruhigen Gedanken zu fassen. Der kann dann auch mal lauten: 

Ich bin hier gar nicht verantwortlich. Ladet nicht Eure Probleme auf meinem Rücken ab. Mit mir ist alles ok, auch wenn ich anders handele als Ihr das wollt. 

Wenn Dir etwas immer wieder begegnet und es Dich nervt, dass Du es nicht abstreifen kannst, schau einfach mal in Ruhe genauer hin. Vielleicht ist es nicht das offensichtliche, was Dich nervt, sondern eine Emotion oder ein Gedanke, der dahinter liegt. Und das Leben hat Dir vielleicht einfach nur diese vielen verschiedenen immer wieder kehrenden Signale gesendet, um Dich aufmerksam auf das zu machen, was sich dahinter verbirgt. 

Trau Dich ran. Lass all Deine Energie wieder frei fließen und erlaube Dir mehr Leichtigkeit und Lebendigkeit als Du bisher gefühlt hast. 

Falls Du verunsichert bist, ob Du das alleine schaffst, dann begleite ich Dich gerne. Schreib mir: post@tina-husemann.de 

Du bist es wert.
Lebe Dein Leben. Jetzt.
Gesund. Erfolgreich. Glücklich. 

Namasté
Deine Tina

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