5 Gründe, warum die Klopfakupressur bei Dir nicht wirkt

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Hast Du schon einmal erlebt, dass die Klopfakupressur bei Dir einfach nicht funktioniert?

Wenn ja, dann danke ich Dir erst einmal dafür, dass Du dennoch meinen Newsletter beziehst und Dich noch nicht von diesem unglaublich hilfreichen Selbstmanagment-Instrument „Klopfakupressur“ abgewendet hast.

Heute stelle ich Dir fünf Gründe vor, warum Klopfen manches Mal nicht wirkt.

Wie so oft liegen die Blockierungen im Unterbewusstsein und sind dennoch mit dem Thema  unmittelbar verknüpft. Es lohnt sich, folgende fünf Punkte zu überprüfen:

1 Selbstvorwürfe

Gibst es Vorwürfe, die Du Dir selbst machst – zum Beispiel:
  • Hätte ich doch schneller reagiert?
  • Hätte ich etwas früher erkennen müssen?
  • War ich zu sehr abgelenkt mit unwichtigen Dingen, um den Ernst der Lage zu erkennen?
  • Ich bin immer zu doof.
  • Ich verdiene es einfach nicht, glücklich zu sein.
  • Wer kann mich schon lieben, wenn ich so aussehe.
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    All diese Formen von Selbstvorwürfen blockieren im Gehirn den Bereich, der das Belohnungssystem steuert. Und das Belohnungssystem ist so wichtig, um motiviert zu bleiben und das Vertrauen zu entwickeln, dass sich da wirklich etwas bewegen möchte. Selbstvorwürfe konservieren Deinen Stress einfach dadurch, dass sie mit jedem Mal, wenn Du Dir etwas vorwirfst, Dich wie in Echtzeit unter Stress setzen.
Ein möglicher Klopfsatz, um diesen Punkt aus der Welt zu räumen könnte also lauten:
Auch wenn ich mir vorwerfe, dass ich …. getan habe, achte ich mich. Liebe und aktzeptiere ich mich voll und ganz.

2 Vorwürfe anderen gegenüber

Es hilft Dir wenig, anderen Vorwürfe zu machen, dass es Dir in punkto xy gerade schlecht geht und sich einfach nichts verändert. Denn in der Regel liegt die Entscheidung bei Dir. Bist Du bereit, aktiv zu werden und etwas an der momentanen Situation zu verändern? Wenn Du bewusst oder unbewusst anderen Vorwürfe machst, bleibst Du in der Opferrolle. Du fühlst Dich als das Opfer einer Situation oder von bestimmten Umständen. Aber diese Haltung und damit verbundene Energie bringen Dich nicht weiter, sondern halten Dich klein und geben Dir ein Gefühl von Machtlosigkeit. Aber Du hast Macht. Du kannst Dich jederzeit selbst ermächtigen, etwas zu unternehmen, um die Situation zu verändern. Vielleicht braucht es dafür Zeit und Ausdauer, aber es geht. Und Du wirst spüren, dass Du auf diesem Weg mit Emotionen wie Wut und Ärger in Kontakt kommst und dann lernst Du die heilsame Kraft dieser Gefühle kennen. Denn Du brauchst sowohl die Wut als auch den Ärger, um genau die Energie zu aktivieren, die Dich weitertreibt.
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Also, wenn Du konkret oder im Stillen Deinen Eltern, Geschwistern, Deinen Arbeitskollegen, Deinem Chef oder Partner Vorwürfe machst. Stopp it! Beginne jetzt mit folgendem Einstieg:
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Auch wenn ich xy bisher verantwortlich gemacht habe für die Situation xy, achte ich mich und beginne hier und jetzt, meine Kraft zu nutzen, die Situation zu verändern. Ich öffne mich für die Möglichkeit, dass ich viel mehr Möglichkeiten in der Hand halte, als ich mir jetzt vorstellen kann.

3 unerfüllte Erwartungshaltung

Dieser Punkt wird häufig in seiner Kraft, die Energie zu blockieren, übersehen. Doch lohnt es sich, zu schauen, ob er für Dich zutrifft: Deine Erwartungshaltung ist meistens mit einem Bedürfnis verbunden, was erfüllt werden möchte – zum Beispiel: gesehen zu werden, geachtet zu werden, anerkannt zu werden, Wertschätzung zu erfahren oder gehört zu werden. So konkret, wie Du es hier liest, äußert es sich im Alltag aber nicht oder hast Du diesen Wunsch jemals klar und deutlich an Deine Umwelt kommuniziert? Also bleibt Dein Bedürfnis in seinem Ausdruck in Form einer Erwartungshaltung an andere stecken. Ganz frei nach dem Motto: der muss doch wissen, was ich jetzt brauche. Der muss doch sehen, wie es mir geht und was er nun für mich tun kann, usw.. Dir selbst gegenüber bewusst zu werden, was Du nun brauchst, hilft Dir gleichzeitig auch, klarer in der Kommunikation zu werden. Für viele Bedürfnisse findet sich über den Klopfsatz:
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Ich nehme meine Erwartung an xy, jetzt voll und ganz an und lasse meine Erwartung an xy jetzt los.
Ich achte mich, indem ich mir eingestehe, dass ich ein Bedürfnis nach xy habe und finde einen Weg, diesen Wunsch zu stillen.

4 Zurück zum hilflosen Kind

In manchen Situationen rutschen wir in die Position als „kleines Kind“ zurück. Dann verlassen wir die Erwachsenen-Ebene und fühlen uns klein, schwach und machtlos. In solchen Fällen hilft es, dem kleinen Kind/ oder dem inneren Kind ein wenig Aufmerksamkeit zu schenken (Blogbeitrag dazu findest Du hier…. ) Aber als erste Hilfe, um den Flow für Dein eigentliches Klopfthema wieder aufzunehmen ist dieser Satz hier hilfreich:
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Auch wenn sich ein Teil von mir klein und hilflos fühlt, ich entscheide mich jetzt….

5 Loyalität

Es gibt eine verborgene Loyalität zu Deinen Eltern, Großeltern oder anderen Familienmitgliedern, die Dich in Deiner freien Entfaltung ausbremst. Sie raubt Dir Deine Kreativität, Deinen Mut und Deinen Erfolg. Wenn Du in Dich hineinhörst, fällt Dir vielleicht sofort Jemand ein, dem Du nicht „auf die Füße“ treten möchtest, von dem Du aber weißt, dass Du es tun würdest. Ein Beispiel: Der Junge, der seine Jugend über beobachtet hat, wie sehr sich seine Eltern krumm gelegt haben, um ihm eine gute Ausbildung zu ermöglichen, hat im Berufsleben sehr gute Aufstiegsmöglichkeiten, aber kann sie nicht voll ausschöpfen, weil er sich in den entsprechenden Mitarbeiter-Gesprächen und Bewerbungsprozessen unglücklich verhält. Der Grund dafür liegt nicht in der fehlenden fachlichen Kompetenz, sondern in der Angst begründet, die Eltern zu beschämen, wenn er erfolgreicher wird als sie. Auch wenn seine Eltern dies niemals äußerten, war diese Form der Loyalität in ihm stark aktiv und behinderte seine Energie. Geholfen hat folgender Einstig in eine Klopfrunde:
Auch wenn ich Angst habe, erfolgreicher zu sein als Ihr, weil ich Euch damit beschäme, achte ich mich und liebe und akzeptiere ich mich voll und ganz.

Fazit

Es müssen nicht immer alle Punkte gleichzeitig auftreten. Manchmal ist es nur einer, manchmal sind es mehrere. Es ist abhängig von Deinem Thema und den damit verbundenen Erfahrungen. Überprüfe anhand dieser fünf Kriterien, ob hier ein blockierendes Thema Deinen Erfolg mit der Klopfakupressur einschränkt.
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Darüber hinaus gibt es noch andere kleinere Ursachen, warum die Klopfakupressur bei Dir nicht funktioniert. Dabei handelt es sich eher um „Anwendungsthemen“, die ich Dir hier in diesem Video zusammengefasst habe: einfach hier klicken
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Wenn Du spürst, da ist was, aber Du kommst alleine nicht weiter, dann scheue Dich nicht, einen Termin bei mir zu buchen, damit ich Dich „anschubsen“ kann. Meistens läuft es danach wie von selbst. Schreib mir einfach an po**@***********nn.de

 

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Keine Angst vor Trauma-Behandlung – Zwei wichtige Punkte vorab.

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Häufig haben Betroffene Angst, sich an die Trauma-Behandlung heranzuwagen. Zu groß war die Erschütterung und der damit verbundene Verlust von Sicherheit. Nur in einem Umfeld, das kontrollierbar und beherrschbar scheint, fühlen sich diese Menschen sicher. Daher machen sie einen großen Bogen um das unangenehme Thema und vermeiden alles, was in irgendeiner Form damit zu tun hat. Wenn es Dir auch so geht, dann schenke mir einen Moment Deiner Zeit, damit ich Dir Mut machen kann, eine neue Perspektive zu wagen:
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Es ist völlig normal, das zu meiden, was sich nicht gut anfühlt. Als Erst-Reaktion kann es sogar sehr gesund sein, sich zunächst zurück zu ziehen und aus dem Feld zu gehen, wo Du permanent erinnert und getriggert wirst. Aber mittel- und langfristig brauchen Deine Seele, Dein Geist und Dein Körper Gelegenheiten, diesen Schock zu verarbeiten. Es könnte sonst passieren, dass sich die unverarbeiteten Erinnerungen und die damit gestaute Energie unbemerkt weiter gären. Irgendwann explodiert es dann und das meistens zu einem Zeitpunkt, der für Dich unpassend ist. Dummerweise hast Du dann auch gar keine Kontrolle über das was, was passiert. Darum ist es in jedem Fall sinnvoller, bei Zeiten noch einmal an die Verarbeitung des Ereignisses heranzugehen, so dass Du diesen Prozess auch selber steuern kannst.

Was passiert nach einem Schock-Trauma? 

Ein Schock-Trauma ist ein relativ kurzer Moment in Deinem Leben, der alles „auf den Kopf“ stellt, der nichts mehr so sein lässt, wie es mal war. Dabei sind sowohl Dein Gehirn als auch Dein Körper zu sehr überfordert, um noch geordnet und sortiert zu reagieren. Du wirst in einen „Funktions-Modus“ geschaltet, der dafür sorgt, dass Du irgendwie heil aus der Sache herauskommst. Richtiges Nachdenken funktioniert erst sehr viel später wieder.
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Aber auch Deine Lebensenergie weicht in solchen Moment zurück oder kann „erstarren“. Wie es zu Verklumpungen in Deinen Blutbahnen kommen kann, staut es sich in Deinen Energiebahnen. Dies führt zu eher unspezifischen Reaktionen wie „sich leer fühlen“, „wie schwebend“ oder auch „wie in Watte“. Gestaute Energie führt zu Überreaktionen Deiner Emotionen oder dem Gefühl totaler Gefühllosigkeit und auch Dein Körper reagiert.
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Häufig bemerken wir neben den sichtbaren körperlichen Verletzungen nicht, dass sich unbemerkt Spannung aufgebaut hat, die zu Fehlhaltungen, Schmerzen oder unkontrollierbaren Körperreaktionen wie zittern führen.

Wieso habe ich Angst vor der Trauma-Behandlung und wie überwinde ich sie?

Natürlich ist immer die Angst da, dass es sich wieder so schrecklich und schlimm anfühlt wie in dem Moment als Du es erlebst hast. Im Idealfall bist Du jetzt aber nicht allein und hast eine erfahrene Begleitung an Deiner Seite, die Dich rechtzeitig stabilisiert und vor allem auch dafür sorgt, dass Du in kleinen Schritten Stück für Stück in Deine Energie und Kraft zurükkommst.
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Das größte Problem bei Schock-Trauma ist immer der Verlust von Sicherheit. Das Vertrauen zurückzugewinnen, dass Du jetzt gerade an einem sicheren Ort bist. Um überhaupt Erfolg in einer Trauma-Behandlung zu haben, ist dies der erste und wichtigste Schritt, mit dem alles beginnen sollte, dieses Sicherheitsgefühl wieder aufzubauen. Das ist auf verschiedenen Wegen möglich, z.B. durch die Bestätigung mit Hilfe eines Klopfsatzes, durch das Abtasten des Körpers, um zu spüren, dass er unversehrt ist oder durch ein Gehaltenwerden von einem Menschen, die Dir wohlgesonnen ist.
Je stärker die Erschütterung war, um so wichtiger ist es, ausdauernd und regelmäßig mit kleinen Impulsen an dem Aufbau von Vertrauen und Sicherheit zu arbeiten.
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Mit Hilfe der Klopfakupressur und der positiven Bestätigung gewinnst Du Energie zurück und entwickelst auch den Mut, Dich an den nächsten Schritt heranzuwagen, z.B. Dir wirklich einen Therapeuten oder Coach zu suchen oder das nächste belastende Gefühl zu verändern.
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In dieser Podcast-Folge begleite ich Dich ganz konkret, um Dir ein Gefühl von innerer Sicherheit zurück zu erobern. Probiere es unbedingt aus:

Was andere denken beeinflusst Dich!

Es gibt aber noch einen ganz anderen Grund, warum Du Angst hast, Dich an die Trauma-Behandlung heranzuwagen und das hat mit dem Verständnis für die Betroffenen zu tun. Früher waren die Menschen noch nicht sehr erfahren im Umgang mit Traumatisierungen. Daher wurden Traumatisierte als verrückt, unheilbar, bekloppt und manchmal auch als bedrohlich angesehen. Das führte in vielen Fällen dazu, dass die Menschen ein sehr einsames Leben fristeten, weil sie von der Gemeinschaft gemieden wurden oder sich selbst immer mehr zurück gezogen haben. Entsprechend stigmatisierende Redewendungen sowie eine dazu passende innere Haltung findet sich in fast jeder Familie. Nun sind diese Informationen wie auf einer Festplatte im Unterbewusstsein gespeichert. Ohne es zu wollen, spielen diese Informationen eine Rolle und wirken sich auf Deine Entscheidungskraft aus.
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Denn Du möchtest nicht einer sein, dem nicht mehr zu helfen ist, Du willst nicht als „hoffnungsloser Fall“ abgestempelt werden und Du möchtest nicht von mitleidigen Blicken angesehen werden, die Dich nur als wehrloses Opfer betrachten.

Heute wird es anders!

Früher wusste man noch wenig über neurobiologische Zusammenhänge und einen gesunden Umgang mit Traumata. Daher war es landläufig ein unheilbares Problem. Wer einmal davon betroffen war, dem war nicht mehr zu helfen. Da konnte man nichts machen. Das ist heute Gott sei Dank anders. Inzwischen können wir unglaublich viel Gutes tun, um Traumata zu überwinden. Und das muss über die reine Gesprächs-Therapie hinausgehen. Körper und Gefühle werden ebenso gebraucht mit ihren Erinnerungen wie der Geist. Darum probiere die Klopfakupressur aus, um diese alten Glaubenssätze in Dir aufzulösen, damit sie Dich nicht davon abhalten können, wieder zurück ins Leben zu finden. Du wirst danach sehr viel mutiger sein, Dir Hilfe zu holen und Dich aus der Fessel des Traumas zu befreien.
Fassen wir noch einmal zusammen. Um Deine Angst vor einer Trauma-Behandlung abzubauen, kannst Du mit diesen zwei Schritten anfangen. (Falls Du die EFT-basierte Klopfakupressur noch gar nicht kennst sind es drei Schritte, denn dann empfehle ich Dir, Dir zunächst einmal den allgemeinen Ablauf der Klopfakupressur anzusehen. Ich stelle sie in diesem Video vor:

So reduzierst Du Deine Angst vor der Trauma-Behandlung: 

1. Trainiere Dein Empfinden von Sicherheit

Der erste Schritt ist, dass Du Dir mit Hilfe der Klopfakupressur jeden Tag wenigstens einmal bewusst machst, dass Du gerade sicher bist. Egal, was in der Vergangenheit passiert ist. In diesem Augenblick geht es Dir gut. Du kannst Deinen Körper fühlen, Du kannst atmen, Du kannst spüren, wie Deine beiden Füße fest auf dem Boden stehen und genau das bekräftigst Du mit der Klopfakupressur, sprich die Sätze laut aus und klopfe dabei wenigstens einen Klopfpunkt:
  • Ich bin jetzt in diesem Augenblick vollkommen sicher.
  • Ich bin mit all meiner Energie in meinem Körper.
  • Ich stehe mit beiden Füßen fest auf dem Boden. 
  • Es ist jetzt gerade alles gut. 
In dieser Folge des Podcast „Der Klopftimist“ begleite ich und gebe Dir Sicherheit in der Anwendung. Du kannst bei der Klopfakupressur nichts falsch machen, denn durch das Klopfen werden immer Stresshormone reduziert.
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Auch kannst Du diese Sequenz sehr gut nutzen, um Dich zum Beispiel auf ein Gespräch mit einem Therapeuten vorzubereiten. Die Klopfakupressur ist eine hilfreiche Unterstützung und wertvolle Ergänzung für Gesprächstherapien, weil sie auch die emotionale und körperliche Veränderung neben der geistigen bewirkt. Es löst sich immer etwas auf allen drei Ebenen. Quasi „drei auf einen Streich“.

2. Überprüfe Deine eigene Meinung zu Menschen mit Traumata

Ganz ehrlich und Hand auf’s Herz. Wie denkst Du, was denken Deine Familienmitglieder über Menschen, die von einem Trauma betroffen sind, welche „Etiketten“ bekommen sie? Wenn Dir jetzt bewusst wird, dass Du auch landläufige Meinungen übernommen hast wie z.B.
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  • im Grunde kann man da doch nichts mehr machen
  • der Arme/ die Arme, davon werden sie sich nie wieder erholen
  • das ist ein hoffnungsloser Fall
  • es lohnt sich ja doch nicht
  • der ist doch verrückt, der spinnt, der ist nicht ganz normal
Es gibt noch eine Menge andere versteckter „Glaubenssätze“, die zeigen, wie man über Menschen mit einem Trauma gedacht hat und das bis heute anhält. Wenn Du magst, kannst Du gerne in den Kommentaren Deine konkrete Erinnerung daran ergänzen, damit so viele Glaubenssätze wie möglich aufgedeckt werden.
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3. So löst Du diese Gedanken auf
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Wenn Du einen Glaubenssatz identifiziert hast, dann gehst Du mit Hilfe der Klopfakupressur wie folgt vor. Du klopfst über alle Dir bekannten Punkte zunächst einmal diesen Satz:
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Auch wenn mich dieser Gedanke ……. (Du setzt Deinen hier ein), bisher beeinflusst hat, lasse ich ihn jetzt auf allen Ebenen meines Seins, in jeder Körperzelle los.

Danach atmest Du tief ein und aus.

Zweite Klopfrunde: Wenn Du Reaktionen bemerkst, dann benennst Du sie wie folgt:
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Ich nehme meine Reaktion von … jetzt voll und ganz an und vergebe allen, die mich mit den Ursachen dafür belastet haben, wie ich auch alle bitte, mir zu vergeben falls ich sie in irgendeiner Form damit belastet habe. 

Danach atmest Du wieder tief ein und aus.
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Eine dritte Klopfrunde ist sinnvoll, um noch eventuell noch weitere Reaktionen aufzulösen. Falls Du keine mehr spürst, gehst Du in der dritten Klopfrunde dazu über, Dir eine innere Erlaubnis zu geben, dass Du das Recht, die Fähigkeit und den Mut hast, Belastendes zu verändern:
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  • Ich erlaube mir, ab sofort, dass ich alle Belastungen Stück für Stück auflösen
  • Alle Kraft, Energie und Liebe, die ich dafür brauche fließt aus meinem Herzen in jede meiner Körperzellen.
  • Ich darf es heute anders machen als die Menschen früher.
  • Ich respektiere ihren Weg, aber ich gehe heute meinen ganz eigenen Weg.
  • Ich darf wieder gesund und glücklich werden obwohl mir das passiert ist und ein Teil von mir weiß genau, dass ich das auch schaffe.

Was Du davon hast! 

Je öfter Du klopfst, umso mehr Handlungsfähigkeit gewinnst Du! Die EFT-basierte Klopfakupressur stabilisierst. Sie löst gestaute und blockierte Energie und Du gewinnst zunehmend wieder an Sicherheit:

Du kannst Dir selbst und Deinen Empfindungen wieder vertrauen und dem Leben.

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Probiere es aus. Ich kann Dir viel schreiben und viel erzählen von der Veränderung meiner Klienten, aber nur wenn es sich in Dir auch anders anfühlt, kannst Du den Mut entwickeln, weiter zu machen. Darum bitte ich Dich von Herzen, probiere den Klopfsatz, der Dir Sicherheit gibt wenigstens einmal aus. Es mögen kleine Veränderungen sein, aber auch kleine Schritte lassen Dich an Dein Ziel kommen.
Lebe Dein Leben. Jetzt.
Du bist es wert.

Ein toller Umgang mit Wut

 

Jeder ist mal wütend. Das ist absolut normal und unglaublich gesund. Hilft uns die Wut doch zu erkennen, wo Grenzen verletzt worden sind oder wir uns gerade vollkommen überfordern. Eine super Übung, einen Umgang mit Deiner Wut zu finden ist die EFT-Klopfakupressur.

In dieser Podcastfolge kannst Du mit mir gemeinsam drei Klopfrunden zum Thema „Wut“ klopfen. So findest Du einen konstruktiven und wertschätzenden Umgang mit Deiner Wut

 

Du kannst Deinen Schutzmechanismus und Deine Vermeidungsstrategien ändern

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Mit Hilfe der EFT-basierten Klopfakupressur ist es möglich, Deinen alten Schutzmechanismus und Vermeidungsstrategien zu ändern. Es braucht aber meistens etwas Zeit und damit Deinerseits Geduld und Vertrauen. Starten wir also direkt mit einem gemeinsamen Verständnis und einer gleichen Basis:

Warum brauchst Du Schutzmechanismen und Vermeidungsstrategien überhaupt? 

Wenn Du Dich als Kind an einer heißen Herdplatte verbrannt hast, wirst Du ab diesem Zeitpunkt in Deinem Unterbewusstsein die Information abspeichern: Herdplatte, heiß, Schmerz, nicht anfassen. Darüber wirst Du künftig gar nicht groß nachdenken. Dein Unterbewusstsein sorgt dafür, dass Du wie automatisch Deine Hand von der heißen Platte fern hälst. Aber auch Dein „denkendes Hirn“ hat diese Information abgespeichert und passt auf, dass Du idealerweise weit im Vorfeld die Gefahr zu vermeidest.
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Kurzum: Jeder Mensch verfügt über natürliche Schutzmechanismen, um sich vor Gefahren zu schützen. Oft vergessen wird, dass Angst auch ein Schutzmechanismus ist. Unsere Vorfahren hätten nicht überlebt, wenn Angst es ihnen nicht ermöglicht hätte, auf drohende Angriffe oder Gefahren blitzschnell zu reagieren. Sogar heute brauchst Du diese schnelle Reaktion z.B. im Straßenverkehr.
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In der Psychologie kennt man zudem auch den seelischen Abwehrmechanismus, bekannt auch als „Verdrängung“. Es ist die Fähigkeit, belastende, schmerzliche und unangenehme Erinnerungen aus dem Bewusstsein zu verbannen, auszublenden und/ oder ins Unterbewusstsein abzuschieben. Dieser Vorgang ist zunächst ebenso natürlich wie der Schutzmechanismus durch Angst. Denn es würde uns schlicht überfordern, wären diese Ereignisse dauerhaft präsent.

Es gibt aber ein Problem 

Verletzungen und schmerzlichen Erinnerungen, die wir einfach „nur“ verdrängen, sind nicht weg. Auch nicht vergessen oder schon gar nicht erledigt. Sie bleiben immer im Unterbewusstsein und können jederzeit wieder getriggert werden. Ob sie wieder lebendig werden hängt von verschiedenen Faktoren ab:
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  • wie heftig das Thema war
  • wie oft das Thema in irgendeiner Weise berührt wird
  • ob es weitere Verletzungen zu dem Thema oder dem damit verbundenen Gefühl gibt
  • ob es noch in seiner aktivsten Phase verdrängt wurde oder ob Du vorher noch einmal sortierend darüber nachgedacht hast
Meistens kommen die verdrängten Inhalte unerwartet an die Oberfläche und lösen dann massive Ängste, Verhaltensstörungen oder depressive Zustände aus. Besonders deutlich wird dies, wenn Du an Menschen denkst, die Extremsituationen ausgesetzt waren: Kriegen, Umweltkatastrophen oder schwerer Gewaltanwendung. In solchen Fällen geht die Seele bzw. der Körper noch einen Schritt weiter und es kommt zu einer „Abspaltung“ zu diesem Ereignis. Dennoch wird es wieder geweckt, wenn z.B. Gerüche, Geräusche oder entsprechende Bilder die Betroffenen erreichen. Die darauf einsetzende Angstreaktion macht sie vollkommen hilflos, gefühlstaub und handlungsunfähig. Der Kreislauf schließt sich, denn dann kommt es irgendwann zu einer Angst vor der Angst, Rückzug, Isolation und im schlimmsten Fall Realitätsverlust.
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Ideal ist daher der goldene Weg der Mitte. Bevor Du schmerzliche Situationen verdrängst, schaue sie Dir noch einmal an, mit dem Ziel: die emotionale Belastung, die mit der Situation verbunden ist, zu reduzieren, damit Du künftig den Sachverhalt anschauen kannst, aber ohne von Deine Gefühlen dabei überrollt zu werden.

Hilfe durch EFT-basierte Klopfakupressur bei Schutzmechanismus und Vermeidungsstragien

Wenn Du Angst hast, dann passieren folgende Dinge:
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  • es werden sehr viele Stresshormone ausgeschüttet und
  • Dein Körper wird somit in Alarmbereitschaft versetzt
  • ist das Signal „Gefahr“ besonders hoch, schaltet sich Dein denkendes Gehirn aus
  • und Dein Unterbewusstsein reagiert schnell auf Basis von bekannten Mustern
  • Dein Energiesystem blockiert
  • Dein Atem wird flacher, das Herz rast, die Beine werden starr oder weich und meistens fühlt man sich nicht präsent::
Die EFT-basierte Klopfakupressur sorgt zunächst dafür, dass Glückshormone ausgeschüttet werden, damit das Signal „Gefahr“ zurückgenommen wird und sich Dein Körper wieder entspannen kann. Mit dieser Entspannung fängt Dein denkendes Hirn wieder an zu arbeiten, Deine Lebensenergie kehrt zurück und Du kannst mit klarem Verstand und dynamischen Körper Deine Schlussfolgerungen ziehen.
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Das ist der, sehr kurz zusammengefasste, Nutzen der Klopfakupressur bei Angst, Schmerzen oder Panik. Nun sind wir Menschen aber Gewohnheitstiere. Was wir schon kennen spulen wir automatisch – ohne großes Nachdenken ab. Dieses Verhaltensmuster zu durchbrechen ist eine Herausforderung, die mit Mut, Beharrlichkeit und Klopfakupressur sehr gut funktioniert.

Der Clou der Klopfakupressur

Egal welchen Schutzmechanismus oder welche Vermeidungsstrategie Du durchbrechen möchtest. Der erste Schritt ist schon getan, wenn Du erkennst, dass gerade genau diese „das Ruder über Dein Verhalten oder Deine Reaktion“ übernommen haben.
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Daher bitte ich Dich von Herzen: Ärgere Dich nicht! Mach Dir einen Knoten in Dein Taschentuch, um Dich später an genau diese Situation noch einmal erinnern zu können. Denn in einem geschützten Raum, am Anfang auch gerne in Begleitung eines Coach oder Therapeuten, kannst Du über Deine Erinnerung diese Situation in den „Jetzt-Moment“  holen. Das liegt daran, dass Dein Unterbewusstsein nur das Jetzt kennt und nicht zwischen Vergangenheit und Gegenwart unterscheiden kann. Jeder Gedanke und jede lebendige Erinnerung ist für das limbische System (der entsprechende Teil Deines Unterbewusstseins) gerade präsent.
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Für die Klopfakupressur ist das von großem Wert. Denn so kannst Du nachträglich oder in Vorbereitung einer schwierigen Situation, alle „schlafenden Bomben“ in Deinem Unterbewusstsein identifizieren und entschärfen.
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Durch das Beklopfen von bestimmten Punkten Deines Energiesystems (Meridiane) während Du Dich gleichzeitig  auf die belastende Situation oder das ungewollte Verhalten eingestellt hast, schüttet Dein Körper Glückshormone aus. Dadurch erhält er nun eine andere Information, die ihn entspannter, auf die im Grunde gleiche Situation, reagieren lässt. Nach einer erfolgreichen Klopfakukpressur-Runde stellst Du fest, dass Du viel ruhiger und entspannter bleibst, während Du an die gleiche Situation denkst. Dir fallen plötzlich neue Möglichkeiten ein, wie es anders gehen könnte oder Du empfindest viel mehr Mut, Vertrauen und Selbstsicherheit.

Das macht den Unterschied

Dein Unterbewusstsein hat nun gelernt, dass der gleiche Auslöser auch mit einer anderen Reaktion gekontert werden kann. In diesem Fall macht der gleiche Auslöser nämlich nicht mehr solche Angst und daher reagierst Du anders. Mit der Klopfakupressur veränderst Du mit einer Klopfrunde nicht nur mental, sondern auch emotional und körperlich die bereits getätigten Erinnerungen. Sie bleiben Dir erhalten, aber Du bringst sie auf ein normales gut verträgliches Niveau.
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So kannst Du die Klopfakupressur hervorragend einsetzen, um liebevoll die wahren Ursachen Deiner Schutzmechanismen und Vermeidungsstrategien einzusetzen.

Praktisch sieht es so aus: 

Wenn Du nun ausprobieren möchtest, wie Du die Klopfakupressur nutzen kannst, kann ich Dir aus meiner Erfahrung folgende Schritte empfehlen:
  1. Mach Dich vertraut mit der Klopfakupressur. Eine einfache, allgemeine Einführung findest Du z.B. hier:  direkt zum Video hier klicken
  2. Gehe in kleinen Schritten vor
  3. Dazu zählt als erstes, dass Du zunächst einmal immer dann, wenn Du Dich ärgerst, weil Du wieder in einen bekannten Schutzmechanismus geraten bist, das einfach nur anerkennst. Nicht ärgern, nicht wütend sein, Dich nicht verurteilen, einfach nur anerkennen. Eine Möglichkeit bietet Dir diese Folge meines Podcast:  https://tina-husemann.de/umgang-mit-wut/
  4. Wenn Schritt drei schon gelungen ist, gehe weiter und beginne nach so einer Situation, sie zu verändern: Fühle Dich noch einmal hinein und halte fest, was der stärkte Druck oder die größte Angst ist. Damit beginnst Du nun eine Klopfakupressur-Runde
  5. Überfordere Dich nicht. Manchmal reicht es, mit einem Druck, einer Angst zu klopfen, um sich schon leichter zu fühlen. Auch wenn Du merkst, dass da noch ganz viel hinterher kommen will, atme tief durch und sage Dir, das „verdaue ich jetzt erst einmal“ und „dann mache ich weiter“.
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Solltest Du das Gefühl haben, dass Du allein zu unsicher bist oder Du bei einem Schritt Begleitung wünscht, begleite ich Dich gerne in einer persönlichen Sitzung oder via Skype/ Telefon. Melde Dich bei mir unter po**@***********nn.de
Ich freue mich auf Dich und wünsche Dir Vertrauen wie Mut, Deine Schutzmechanismen und Vermeidungsstrategien abzubauen.
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Lebe Dein Leben. Jetzt.
Gesund. Erfolgreich. Glücklich.
Du bist es wert.
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Namasté
Deine Tina

Verzeihen schaltet chronischen Stress aus

Klopfakupressur Eigenlob chronischer Stress Verzeihen

Bluthochdruck, Kopf- und Magenschmerzen sowie Schlafstörungen sind nur einige, aber die am häufigsten auftretenden, körperlichen Reaktionen auf Kränkungen und Verletzungen, die wir nicht verzeihen können oder wollen. Andere Folgen können Nervosität und Gereiztheit sein; vielleicht sind aber auch Deine Abwehrkräfte geschwächt oder Deine Konzentrationsfähigkeit lässt nach. Alles Faktoren von chronsichem Stress.

Wenn sich Jemand dir gegenüber kränkend verhält oder dich so sehr verletzt, ist deine erste Reaktion vermutlich die, dass du nie wieder etwas mit dieser Person zu tun haben möchtest. Diese Entscheidung ist gesund, um wieder zu Kräften zu kommen und zu analysieren, wie es dazu kommen konnte. Aber du hoffst auch, dass du dich so künftig schützen kannst.

Kann das funktionieren?

Emotionale Verletzungen sind wie ein Stachel, der nicht gezogen ist. Du kannst Glück haben und er bereitet dir kaum Schmerzen, weil du sehr vorsichtig jede Bewegung so machst, dass du auf keinen Fall an diesen Stachel stößt. Du kannst auch etwas über den Stachel kleben und hoffen, dass der Körper ihn einfach annimmt. In den allermeisten Fällen ist es aber so, dass du bewusst oder unbewusst an den Stachel stößt und er schmerzt.
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Mental kannst du analysieren, wie kam es dazu, wie du dich künftig besser schützen kannst oder welchen Anteil andere daran haben. Nur allein darüber wirst du ihn nicht ziehen. Solange du große Angst hast vor dem Schmerz, wenn du ihn endgültig herausziehst, bleibt er ein Risiko: Dein Körper wird früher oder später auf den Stachel reagieren. Mit Entzündungen, die weitere Folgen nach sich ziehen können.
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Dieser Vergleich hilft dir vielleicht ein klein wenig zu verstehen, dass die mental getroffene Entscheidung alleine nicht ausreichen wird, dich künftig vor Verletzungen zu schützen bzw. die Folgen der erfahrenen Kränkung zu verhindern.
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Deine emotionale Belastung spielt einfach eine entscheidende Rolle. Sie darf nicht ignoriert werden. Wie groß ist Deine Wut, Dein Gefühl von Ohnmacht, Machtlosigkeit, Enttäuschung, Trauer, Rachsucht, Hass oder schlicht Erstarrung, die du hier und jetzt erlebst, wenn du an die vergangene Verletzung denkst?
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Gefühle lassen sich von deinen Gedanken nicht abkoppeln. Sie sind in jedem Fall da, ob du sie spürst oder nicht. Je weniger du sie fühlen kannst, umso größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass du ein „Schock-Trauma“ erlitten hast. Dann hat dich die Situation härter erwischt hat, als Du es dir vorstellen oder auch eingestehen möchtest.

Warum kommt es zu chronischem Stress? 

Sehr hohe emotionale Belastung wertet Dein limbisches System (quasi dein emotionales Gehirn) als Gefahr und geht in den Alarmzustand. Dementsprechend wird all deine Energie darauf konzentriert, dich aus dieser Gefahrensituation herauszubringen. Dies gelingt über drei Wege, die sich seit unseren „Urzeit-Vorfahren“ nicht verändert haben:
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  • Angriff (ich schreie mein Gegenüber an/ ich werfe etwas um/ ich schlage um mich)
  • Erstarrung (ich kann gar nichts sagen/ mich auch nicht rühren/ mich nicht wehren)
  • Flucht (ich laufe wortlos weg/ ich weiche aus):Währenddessen ist dein denkendes Gehirn runtergefahren. Es spielt in diesem automatisch ablaufenden Mechanismus schlicht keine Rolle, weil es einfach zu viel Energie bräuchte. Wenn du aus der Gefahrensituation „raus bist“, kannst du wieder tiefer durchatmen und alle Systeme fahren wieder hoch. :
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    Nach einer Kränkung oder Verletzung, über die wir noch lange und wiederkehrend nachdenken, kommt es zu einer stetigen Aktivierung des „Alarmzustandes“, weil eben hinter den Gedanken auch die Emotionen stehen, auf die Dein limbisches System reagiert. Hinzu kommt, dass es nur die Gegenwart kennt . Das emotionale Gehirn kann nicht unterscheiden, ob du über etwas nachdenkst, was in der Vergangenheit liegt. Jeder Gedanke und jede damit verbundene Emotion ist Gegenwart und somit aktive Realität. Ein zu lange anhaltender Alarmzustand führt zu einer Überforderung Deiner körpereigenen Schutzsysteme und es kommt zu Ausfallerscheinungen. Neben einer beständig zu hohen Ausschüttung von Stresshormonen, sind dies eben auch Bluthochdruck, Schlafstörungen oder andere oben schon erwähnte Symptome. :
Dein Groll und Hadern führen also vor allem dazu, dass du in einem permanenten Alarmzustand bist und es dir schlecht geht.

Wie schaltet Verzeihen chronischen Stress aus? 

Verzeihen ist zunächst einmal ein Prozess und keine „Einmalhandlung“. Der Psychologe Robert Enright von der Unisversity of Wisconsin-Madison hat das „Internation Forgiveness Institute“ gegründet und erforscht seit Jahren wie sich Verzeihen auf die Psyche und den Körper auswirkt. Besonders markant ist dabei, dass im Rahmen seiner Untersuchungen zeigten seine Klienten folgende positiven Veränderungen, wenn sie sich auf „verzeihen einließen“:
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– das Stresshormon Cortisol nahm im Blut messbar ab
– der Blutdruck normalisierte sich
– seine Klienten schliefen wieder besser
– depressive Beschwerden und chronische Schmerzen ließen nach
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Das sind die Fakten, die vielleicht auch deutlich machen, dass es überhaupt nicht um die andere Person geht, sondern um dich. Dir ganz persönlich tut es gut, wenn du loslässt, was dich so verletzt hat. Damit machst du dich auch handlungsfähig und gewinnst Energie zurück. Was du dabei loslassen sollst, sind vor allem die Emotionen, die dich belasten und vor denen du gleichzeitig große Angst hast, sie nicht kontrollieren zu können, weil es damals, als es passierte schließlich auch so wahr, dass du dich „nackt und schutzlos“ gefühlt hast.
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Die EFT-basierte Klopfakupressur ist dabei eine sehr gute Unterstützung, um diesen Prozess des Verzeihens so zu beschreiten, dass Du Dich mit jedem Schritt auch wohl fühlst.

Ich will und kann jetzt aber nicht verzeihen

Diesen Einwand kann ich verstehen und er ist auch verständlich. Gleichzeitig ist er aber auch ein wertvoller Hinweis darauf, wie sehr du verletzt worden bist und wie lebendig die Wunden noch sind. Wenn du also merkst, dass dies dein erster Gedanke beim Thema ist, dann bleib erst einmal an diesem Punkt und höre in das Video rein, wie du damit am besten umgehst, um es dir trotzdem leichter zu machen.

Vergeben, verzeihen die Lösung für emotionale Freiheit, weniger AngsT

EFT basierte Klopfakupressur und Verzeihen

Die Klopfakupressur sorgt dafür, dass bereits mit dem ersten Klopfen auf den Meridianpunkten Oxycotin augeschüttet wird. Ein Glückshormon, ein Bindungshormon, was die Stresshormone „in Schach hält“. Gleichzeitig können die rechte und die linke Gehirnhälfte wieder besser mit einander arbeiten, das bedeutet, dass das emotionale und denkende Hirn wieder harmonisch zusammenspielen.
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So bauen sich die Ängste vor den erdrückenden Emotionen ab, es weitet sich die Perspektive auf die Situation und du bekommst das Gefühl, handlungsfähiger zu sein. Das ist eine gute Vorbereitung und ein idealer Schutz für vergleichbare Situationen in der Zukunft.
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Deine Emotionen und Gedanken sind gleichwertig und während du klopfst, wirst du feststellen, dass sich auch auf der körperlichen Ebene Spannungen lösen. Denn die Klopfakupressur berücksichtig alle drei Ebenen. Wie das konkret zu verstehen ist, probierst du am besten einfach mal aus.
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Der allererste Schritt beim Verzeihen ist eigentlich der, dass du deinen eigenen Gefühlen mal nachspürst und lernst, sie zu verstehen. Dazu habe ich einen eigenen Blogbeitrag geschrieben, den du hier findest:  https://tina-husemann.de/freiheit-durch-vergebung-gefuehle-annehmen/
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Um dich bei diesem ersten Schritt zu unterstützen habe ich auch eine Mitmach-Folge für meinen Podcast aufgenommen. Hier kommst du direkt dorthin: https://youtu.be/FJMnZf1g02E

Ein weit verbreitetes Vorurteil

Wenn du verzeihst, heißt das nicht, dass du dem anderen eine Absolution für sein Verhalten erteilst oder dass du nachgibst.
Verzeihen heißt, dass du wieder vollständig die Kontrolle über deine Gefühle, deinen Körper und auch deine Psyche übernimmst. Du erlaubst dem anderen nicht mehr, seinen Stachel noch eine Minute länger „in dir schmerzen“ zu lassen.
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Daher ist es möglich, zu verzeihen und trotzdem keinen Kontakt mehr mit der Person eingehen zu wollen. Aber jetzt geht es dir mit dieser Entscheidung auf jeder Ebene gut und wirst nicht mehr unter chronischem Stress leiden.
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Wir werden über Beziehungen krank und daher können wir auch über Beziehungen wieder gesund werden.
Ich bin jederzeit für dich da, wenn du für einen oder zwei Schritte eine stärkende, motivierende und schützende Begleitperson an deiner Seite wünscht. Schreib mir einfach an po**@***********nn.de 

TBT Trauma Buster Technologie

… Deiner Intuition folgen mit Hilfe der Klopfakupressur

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Der Intuition folgen kann das gut sein?

Plötzlich fühlt sich ein lang gehegter Plan oder eine Verabredung nicht mehr richtig gut an. Da ist auf einmal so ein leiser Zweifel, eine Unruhe, ein Herzrasen und ein „Bauchgefühl“, das Du Dir nicht erklären kannst. Schließlich gab und gibt es gute Argumente dafür, dass Du so geplant hast, wie Du es eben geplant hast. Was ist da gerade los? Wer meldet sich? Ist das jetzt Deine Intuition oder ist es schlicht und einfach nur Dein innerer Schweinehund, der sich kunstvoll ins Szene setzt?
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Was ist nun zu tun, um beides voneinander zu trennen?
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Lerne zu unterscheiden:

Mit Hilfe der Klopfakupressur kannst Du wunderbar erkennen, ob sich Dein Schweinehund oder Deine Intuition meldet. Denn der innere Schweinehund zeichnet sich dadurch aus, dass er es gerne bequem hat und immer wieder die schon bekannten Wege geht. Willst Du ihm also mit etwas Neuem und Unbekannten kommen, kriegt er Angst und diese Angst äußert sich u.a. durch eine Stauung des freien Energieflusses.
Wenn Du nun mit Hilfe der Klopfakupressur genau diese Stauung in Deinem Energiesystem auflöst, verliert der innere Schweinehund seine Angst und sein Widerstand geht gen Null. Dies kannst Du direkt überprüfen, indem Du Dir noch einmal vorstellst, genau diesen neuen Weg zu gehen und dann darauf achtest, wie sich dass nun anfühlt. Die meisten nehmen die Veränderung wie folgt wahr:
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  • starkes, schnelles Herzrasen wird zu einem leicht aufgeregten Herzrasen
  • schwere Atmung wird wieder frei
  • weiche Beine werden stabile Beine
  • einem diffusen Gefühl im Kopf folgt Klarheit
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Wenn Du nun noch einmal in Dich hineinhörst, ob Du an Deinem ursprünglichen Plan festhalten möchtest oder nicht, wäre ein weiterhin spürbares „nein“ nun ein eindeutiges Signal Deiner Intuition. Bevor wir schauen, was Du mit Deiner Intuition nun anstellst, möchte ich Dir noch einen möglichen Einstieg zeigen, wie Du die Klopfakupressur mit Blick auf den inneren Schweinehund anwendest:
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Du könntest in „Bausch und Bogen“ formulieren und über alle Punkte im Gesicht und Oberkörper klopfen:
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Ich nehme alle Widerstände an, die mich an meinem Plan/ meiner Verabredung hindern wollen. Auch wenn ich keine Idee habe, warum das so ist, dürfen sie sich jetzt einfach mal zeigen und ich bleibe dabei gelassen in meiner Mitte, mit all meiner Energie in meinem Körper.
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Wenn sich im Anschluss Reaktionen daraufhin zeigen, in Form von Gedanken oder Körpergefühlen ist es notwendig, damit auch noch einmal ein bis zwei Runden zu klopfen. Danach überprüfe, wie oben schon beschrieben, Dein Gefühl bezüglich Deiner Planung. Hat sich der Zweifel aufgelöst oder gibt es noch immer so ein „Bauchgefühl“, was Dir signalisiert, „ne, lass das doch besser“.
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Was ist denn eigentlich Intuition? 

Nun fragst Du Dich vielleicht, warum Du diesem „Bauchgefühl“ überhaupt noch Aufmerksamkeit schenken solltest und wieso Du nicht einfach trotzdem, wie geplant, weitermachen kannst. Dazu hilft es Dir bestimmt, zu verstehen, was Intuition ist.
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In Wikipedia kann man lesen, dass Intuition eine Fähigkeit ist, „Einsichten in Sachverhalte, Sichtweisen .. oder Stimmigkeit von Entscheidungen zu erlangen, ohne diskursiven Gebrauch des Verstandes, also ohne bewusste Schlussfolgerungen. Intuition ist ein Teil kreativer Entwicklung.“
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Durch die Forschungsergebnisse der Quantenphysik wissen wir, dass alles miteinander verbunden ist. Dabei ist nicht jede Verbindung für unseren Verstand greifbar und nachvollziehbar und trotzdem existiert diese Verbindung. Unter anderem, hat das HeartMath Institute in Kalifornien herausgefunden, dass unser Herz ebenso elektrische Impulse an unseren Verstand sendet wie umgekehrt. Elektrische Impulse sind die Transportmittel von Informationen in unserem Körper, die wir messen können. Interessanterweise sendet unser Herz deutlich mehr Informationen an unser Gehirn als umgekehrt. Neben dieser Tatsache und dem Umstand des sehr komplexen neuronalen Netzwerkes im Herzen kommen einige Neurokardiologen zu dem Schluss, dass das Herz in der Lage ist, unabhängig Entscheidungen zu treffen, zu fühlen und zu spüren. (Auszüge aus https://www.heartmath.org/resources/downloads/science-of-the-heart/)
Man könnte also sagen: dass die Intuition die Sprache des Herzens ist. Das Herz kann mehr Informationen verarbeiten kann als Dein Gehirn und hat damit vielleicht einen etwas besseren Überblick über Deine Situation als Du sie gerade erfassen kannst.
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Intuition wahrzunehmen kann man lernen und üben

Du kennst das sicherlich: „Rückblickend schaust Du auf eine Situation und denkst Dir, hätte ich mal anders entschieden. Da war doch mein Bauchgefühl oder dieser kurze Moment, indem ich mich nicht so wohl gefühlt habe. Dann hätte ich mir einiges ersparen können.“
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Das wäre dann so eine klassische Situation, in der Dein Verstand so viel lauter war, dass Du die Signale Deines Herzens nicht ausreichend hören könntest.
Die gute Nachricht, ist, Du kannst es lernen, Deiner Intuition zu folgen, wenn Du Dich dafür öffnen magst und bereit bist, neue Wege zu gehen.
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Den ersten Schritt habe ich Dir schon vorgestellt: das ist zunächst einmal der Punkt, dass Du ausschließt, dass sich nicht Dein innerer Schweinehund gerade breit macht.
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Im zweiten Schritt nutzt Du die Klopfakupressur, um Dir erst einmal die Erlaubnis zu geben, Deine Intuition anzuerkennen. Dazu kannst Du auf dem Brustpunkt klopfen oder auch auf allen Punkten im Gesicht:
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Ich erlaube mir jetzt, meine Intuition ernst zu nehmen und diesem Impuls zu folgen, weil es ein Signal meines Herzens ist. 
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Sobald Du diesen Satz geklopft hast, wirst Du die Einwände Deines Verstandes sehr deutlich hören. Argument wie
– das ist zu kurzfristig, um abzusagen
– Du enttäuscht die anderen mit dieser Entscheidung
– dann verlierst Du Geld
– Du schließt Dich damit selbst aus als Sonderling
– Dich wird keiner verstehen
– was bist Du für ein Feigling / Drückeberger
– nie bringst Du etwas zu Ende
– usw…
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Egal, was Du jetzt hörst oder auch auf der körperlichen Ebene fühlst, damit gilt es nun ausführliche Klopfrunden zu starten, um die tief liegenden Ursachen dafür zu lösen:
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Auch wenn mein Verstand meint/ sagt/ denkt …. bin ich gelassen, in meiner Mitte, wenn ich meiner Intuition folge. 
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Du wirst merken, wie sich der Verstand beruhigt und es sich besser anfühlt, eben diesem Impuls zu folgen, den Dir Dein Herz gesendet hat.
Es gibt dabei einSchwergewicht, das der Verstand auffährt, um die Intuition klein zu halten. Das ist das Gefühl von Enttäuschung.
Wir wollen andere mit einer neuen Entscheidung nicht verprellen und wir haben auch Erwartungen an uns selbst, denen wir gerecht werden wollen. Sehr oft aber handelt es sich dabei um unbewusst übernommene Gedanken und Überzeugungen aus dem familiären oder gesellschaftlichen Kontext, die für Dich ihre Stimmigkeit verloren haben. Darum wird es Zeit, diese ein für alle mal über Bord zu werfen.
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Wenn Du das nicht allein machen möchtest, findest Du hier zwei Folgen des Podcast, der Klopftimist, zum Thema:
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Erwartungsdruck auflösen, den ich an mich selber stellen:  direkt zum Video hier klicken
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die Angst auflösen, andere zu verprellen oder von ihnen nicht verstanden zu werden:  direkt zum Video hier klicken
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Warum brauchst Du die Klopfakupressur, um Deine Intuition zu stärken? 

Wir wissen, dass unsere kreativen, intuitiven Leistungen durch die rechte Gehirnhälfte gesteuert und aktiviert werden. Dein Herz sendet also dorthin seine Signale. Die Klopfakupressur verbindet mit jeder „Klopfrunde“ die rechte mit der linken Gehirnhälfte und baut dazwischen bestehende Blockierungen ab. So wird ein harmonisches und effizientes Zusammenspiel zwischen beiden Gehirnhälften möglich, bei dem eben durchaus das Herz den Takt vorgeben kann, der Verstand aber für die gute Umsetzung sorgt.
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Die Klopfakupressur ermöglicht es, dass es sich für Dich anders anfühlt, wenn Du Dir die Erlaubnis gibst, mal auszuprobieren, wie es ist, wenn Du Deiner Intuition folgst. Nur wenn es sich auch gut anfühlt, kann sich ein „weiter so“ einstellen, damit Du auch in Zukunft auf Deine inneren Impulse hören und vor allen, ihnen vertrauen kannst.
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Und wie oben schon beschrieben, kannst Du mit Hilfe der Klopfakupressur die Widerstände und Blockaden abbauen, die bewusst und unbewusst angelegt wurden, um Deine Kraft von Intuition zu schwächen. Diese Schwächung bedeutet eben immer auch eine Schwächung Deines Herzens und Deines Selbstwertgefühls. Darum ist es für Dich auch so wichtig, Dich auf diese neue Weise mit Deinem Herzen zu verbinden und Dir zu erlauben, die Sprache Deines Herzens zu üben. Selbst wenn das am Anfang noch holperig ist, mit der Übung kommt immer mehr Vertrauen und vor allem die gute Erfahrung, dass es sich rückblickend gelohnt hat, der Intuition zu folgen, weil Du eben erst im Nachgang sehen kannst, was gewesen wäre, wenn …
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Solltest Du jetzt merken, dass Du noch zu sehr verunsichert bist im Umgang mit Deinen intuitiven Entscheidungen, dann helfe ich Dir gerne, Dich darin einzufinden. Schreib mir und vereinbare einen Erst-Termin unter po**@***********nn.de
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Für heute wünsche ich Dir alles Liebe.
Lebe Dein Leben. Jetzt.
Glücklich. Erfolgreich. Gesund.
Du bist es wert.
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Namasté
Deine Tina

Nach großem Schrecken eine gute Sofortmaßnahme

Umgang mit großem Schrecken erste Hilfe Klopfakupressur
Vor einem großen Schrecken oder Schock ist kaum jemand geschützt. Du erfährst es in Deinem Leben leider immer wieder. Wie sehr es Dich dauerhaft belastet, hängt auch davon ab, wie Du danach reagierst. Daher wäre es doch unterstützend, eine Sofortmaßnahme nach einem großen Schrecken zu üben. Einen automatischen Ablauf lernen wie schreiben oder Fahrradfahren. Dafür spielt die Ursache eigentlich weniger eine große Rolle als vielmehr, dass und wie Du unmittelbar danach reagierst. Naturgemäß fangen wir an zu überlegen und zu analysieren, was da gerade passiert ist, aber noch besser wäre es, zunächst Deine gestaute Energie zu „versorgen“.
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Egal ob Dich ein lauter Knall oder Schrei erschreckt hat oder der Umstand, dass Du aus heiterem Himmel stolperst oder Du (fast) einen Auffahrunfall erleidest. Du erschreckst Dich total und kannst es auch nicht sofort abschütteln. Du bist irgendwie erstarrt und stehst wie „neben Dir“.

Jetzt kann Eile gut tun

Je früher Du nun damit beginnst, mit der flachen Hand auf Deinem Brustkorb zu klopfen, umso besser. Denn kaum eine andere Intervention kann Dir so gut helfen, die gestaute Energie wieder in Bewegung zu setzen. Manche Menschen fangen auch automatisch an zu zittern. Dies ist kein Zeichen von Verschlechterung der Situation, sondern eine ganz natürliche Reaktion des Körpers, um den Schock „abzuschütteln“. Fließt die Energie erst einmal wieder, löst sich die „Schock-Starre“ und alle Systeme beginnen sich wieder zu normalisieren. Du bemerkst es daran, dass Du tiefer durchatmen kannst und der Körper wieder eine normale Temperatur annimmt.
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Je nach Situation hilft es auch, das Klopfen mit gezielten tiefen Atemzügen zu kombinieren. Ganz sanft, aber beständig.
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Fazit #1: So schnell wie möglich mit der flachen Hand auf der Mitte der Brust klopfen.

Sofortmaßnahmen in die richtige Bahn lenken

Dieses Gefühl „ich bin nicht ganz da oder ich kann nicht klar denken“ beschreibt den Umstand ganz gut, dass man einen starken Schrecken oder Schock erlebt hat. Dabei weicht ein Teil der Energie immer aus. Dies würde als Bild so aussehen als wäre ein fast durchsichtiger Körper neben Deinen echten Körper geschoben. Deine Energie fließt nicht nur durch Deine Meridiane, sie bildet auch eine „fast körperliche Einheit“, die sensibel auf die Signale von außen reagiert. Nun kannst Du diese Energie bewusst lenken und wieder vollständig in Deinem Körper ansammeln, weil Energie ein nichtsichtbares Feld von vielen Informationen ist. Und dieses Feld reagiert auch auf die Dinge, die Du dorthin adressierst. Im Fall eines Schreckens sollte der Satz sinngemäß lauten:
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Ich bin mit all meiner Energie jetzt in meinem Körper oder ich komme jetzt wieder mit all meiner Energie in meinem Körper. An meinem Platz. 
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Oft fällt einem dieser Satz nicht sofort ein. Das ist auch nicht wichtig, aber sobald Du merkst, ich stehe noch neben mir, ist dieser Satz gold wert. Dann ist es auf jeden Fall der richtig Zeitpunkt.
Fazit #2: Sprich laut einen Satz aus, der Deine Energie vollständig in Deinen Körper zurückholt.

Wurzeln halten Dich fest bei einem Schrecken

Dieses Gefühl „das hat mir den Boden unter den Füßen weggezogen“ umschreibt das energetische Geschehen in Deinem Körper ganz gut, wenn Du Dich sehr stark erschreckst oder einen Schock erleidest. Deine Wurzeln, die fest in Mutter Erde stecken, wurden verletzt. Sie können Dich nicht mehr so gut halten und Dir daher weniger Sicherheit geben. Daher ist es wichtig, dass Du auch hier Deine Energie schnell wieder fließen lässt.  Der Satz dazu sollte lauten:
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Ich bin fest verbunden mit Mutter Erde, mit Gaia. Ich werde fest gehalten von Mutter Erde und ich lasse meine Wurzeln tief darin wachsen. 
Du kannst 
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Fazit #3: Deine Verbindung zu Mutter Erde schafft Stabilität und Sicherheit.

Um Sicherheit dreht sich (fast) alles

Wenn wir Menschen auf die Welt kommen sind wir zwingend darauf angewiesen, dass wir Verlässlichkeit und Zuwendung erfahren. Nur so können wir ein Gefühl von Sicherheit aufbauen, dass es das Leben gut mit uns meint. Ein großer Schreck und vor allem ein Schock können diese tief in uns liegende Sicherheit erschüttern. Wenn es arg läuft, bleiben diese Risse und werden immer größer während sie gleichzeitig unseren Alltag dominieren.
Darum ist es ganz besonders wichtig, dass Du diese Risse kittest und Dein Vertrauen wieder aufbaust. Das geht manchmal langsam, aber es geht. Der wichtigste Satz dazu, den Du auch unbedingt klopfen solltest ist dieser:
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Ich bin in diesem Augenblick in Sicherheit. Ich bin an meinem Platz und mit all meiner Energie in meinem Körper. 
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Dieser Satz wird meistens dann angewendet, wenn Du schon wieder tiefer und ruhiger durchatmest. Meistens fällt er einem nicht sofort ein oder erst nach etwas Übung bist Du in der Lage, unmittelbar mit dem Klopfen auf dem Brustpunkt auch diesen Satz zu klopfen.

Das Karussell anhalten

Das Klopfen ist hier wichtig, um die Gedanken immer wieder zu unterbrechen, die anders darüber denken und damit ein Stressmusster in Dir lebendig halten. Je öfter Dein Grübeln unterbrochen wird, umso mehr lernt Dein Unterbewusstsein, dass diese Gedanken beherrschbar sind. Dann bekommst Du auch keinen Stress mehr damit. Das Klopfen hilft Dir auch, Dich mehr in der Gegenwart zu halten. Denn der eigentliche Schreckmoment ist  längst vorbei. Aber die mentale Fähigkeit, vorauszuahnen und zu analysieren, hält das Gefühl des Schreckens lebendig und macht es oft noch intensiver, weil wir es immer und immer wieder „durchdenken“. Mit dem Klopfen wird das Zurückblicken mit der unglücklichen Verknüpfung des Vorausschauens unterbrochen. Du bleibst jetzt hier in diesem Moment. Du schaust Dich um in Deinem Raum, Du fühlst Boden unter Deinen Füßen, Du spürst die Berührung Deiner Hand auf Deiner Brust.
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Du bist jetzt sicher. Das ist die entscheidende Information. Und die damit verbundene Emotion von Ruhe kommt immer stärker zum Vorschein, je mehr Du übst, Dein Vertrauen in Deine Sicherheit wieder aufzubauen.
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Fazit #4: Ein Sicherheitsgefühl kann man trainieren.
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Alles noch einmal in einem Video zusammengefasst:
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Falls Du schon wieder ruhiger bist, hilft Dich auch diese Meditation weiter, um Deine Energie wieder voll an Deinen Platz zu bringen: direkt zur Meditation

Was tun, wenn mich die Bilder der Flutkatastrophe überwältigen?

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Die Flutkatastrophe in diesem Sommer 2021 macht fassungslos und ohnmächtig. Es finden sich kaum Worte für das, was passiert ist und es hinterlässt einen Eindruck auf emotionaler Ebene, der sich auch als tiefe Verunsicherung zeigen kann. Mit diesem Beitrag möchte ich Dir etwas an die Hand geben, wie Du Dich „als erste Hilfe“ selbst emotional stabilisieren kannst und einen gesunden Abstand zu dem Geschehenen bewahrst ohne Deine Empathie zu verlieren.

Wichtiger Hinweis vorab

An dieser Stelle möchte ich ausdrücklich darauf hinweisen, dass diese Intervention keinen Besuch beim Arzt oder Therapeuten ersetzen kann und ich bitte Dich, wenn Du unmittelbar betroffen bist, Dir dort unbedingt Unterstützung zu suchen. Auch wenn Du das Gefühl hast, dass Du so stark überwältigt bist, dass Du Dich allein kaum beruhigen kannst. Es ist wichtig, dass dann eine Person an Deiner Seite ist, die Dich stabilisiert und begleitet.

Die Kraft der Bilder

Auch wenn Du vielleicht nicht in einem der betroffenen Gebiete wohnst, rückt das, was in dieser Hochwasserkatastrophe passiert ist über Bilder und Worte aus dem Radio, Fernsehen und den sozialen Medien sehr nah an Dich heran. Und Du reagierst darauf. In irgendeiner Form und Du bist plötzlich mittendrin. Du kannst es daran merken, dass es Dir die Brust zuzieht, Tränen fließen oder eine diffuse Angst aufkommt.
Ein Grund für diese Reaktion sind Deine Spiegelneuronen, die Teil des limbischen Systems sind. Diese Nervenzellen, die Mitgefühl erst möglich und Dich resonanzfähig machen. Sie sind wie ein lebendiger Spiegel und sie sind es, die Dich auf die Reize Deiner Umgebung reagieren lassen, die Du über das Sehen oder Hören aufnimmst. Was Du über die Augen wahrnimmst hinterlässt den stärksten Eindruck. (Darum hat sich auch jede Form von Werbung immer stärker auf Bilder ausgerichtet).
Nun hast Du entweder sehr markante und tief verstörende Bilder gesehen oder Du hast Berichte gehört von Menschen, die unmittelbar betroffen waren.
Deine Spiegelneuronen haben dafür gesorgt, dass Du Dir vorgestellt oder ausgemalt hast, wie es wohl ist und was das für die Menschen im Einzelnen bedeutet.  Du kannst die Emotionen der anderen quasi empfinden.
Spiegelneuronen haben aber noch eine andere erstaunliche Fähigkeit: sie können aus wenigen Informationen das große Ganze in Sekunden vervollständigen.
So hörst Du zum Beispiel ein paar Töne und erkennst sofort die ganze Melodie. Dies ist eine Leistung der Spiegelneuronen und ist Teil unseres Frühwarnsystems, um uns vor Gefahr zu schützen.
 

Was kann schief gehen? 

Tragische Ereignisse wie Umweltkatastrophen lösen hohen Stress aus. Auch während der Berichterstattung. Es kann auf Grund des hohen Stresses zu einer Überlastung der zu verarbeitenden Reize kommen und damit zu Blockierungen im limbischen System oder es kommt zu falschen neuronalen Verknüpfungen. Das Ergebnis ist, dass Du einen Feind dort erwartest, wo keiner ist oder Du bleibst in einem anhaltenden Alarmzustand.
 

Woher kommt der Stress?

Naturereignisse, Katastrophen oder andere tragische Ereignisse erschüttern immer unser Urvertrauen ins Leben und hinterlassen die Frage:
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  • Wie kann ich denn jetzt noch sicher sein?
  • Worauf soll ich vertrauen?
  • Da kann ich mich doch gar nicht schützen.
Neben Deiner Empathiefähigkeit dank Deiner Spiegelneuronen kann zusätzlich noch eigenes Erleben oder ein konkreter Bezug zu Deinem Leben einen emotionalen Alarmzustand auslösen:
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  • Du hörst von dem Verlust einer Sache, die Dir selbst auch sehr wichtig ist
  • Der Betroffene war in einer ähnlichen Situation wie Du bevor das Unglück passierte (z.B. Geburtstagsfeier, allgemeine Freude über mehr Begegnung)
  • Du siehst einen Ort, den Du kennst und positiv assoziierst, der jetzt nicht mehr wiederzuerkennen ist
  • Du wirst erinnert an eigene schmerzvolle Erinnerungen wie Verlust eines geliebten Menschen, Atemnot, Unfallgeschehen usw.
  • Familien-Traumata werden getriggert, die Dir aus Erzählungen sehr präsent sind
Und aus eigenem Erleben möchte ich noch ergänzen, (für diejenigen, die an Reinkarnation glauben): alte Traumata aus anderen Leben können aktiviert werden und sich melden. Häufig zeigt sich das über unzusammenhängende Albträume, starke Niedergeschlagenheit oder Du brichst schnell in Tränen aus.
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Jeder hohe Stressmoment lässt das das Energiesystem des Menschen stocken. Es kommt zu einer Stauung oder Blockierung und in der Folge manchmal zu körperlichen Auswirkungen wie z.B. Kopfschmerzen, Nackendruck usw. 

Wie findest Du eine gesunde Distanz? 

Wenn Du schon während der Berichterstattung merkst, dass Du sehr angefasst bist, dann beginne sofort auf den beiden Schlüsselbeinpunkten, dem Herzen oder an der Handkante zu klopfen. Du musst dabei auch nichts sagen, aber tief ein- und ausatmen und idealerweise länger ausatmen als einatmen.
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Überprüfe, welcher Nachrichtenkanal für Dich der beste ist. Ich empfehle Radio oder Fernsehen. Halte Dich von Videos aus den sozialen Medien wie facebook & Co fern. Durch die fehlende Professionalität eines Redakteurs, der sich der Macht der Bilder und Worte bewusst ist, können „amateur“-Videos deutlich mehr triggern und Stress auslösen als Dir lieb sein kann.
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Wenn Du das Bedürfnis hast, Dich auszutauschen, sprich mit Menschen, die es aushalten können, Dich auch mal verunsichert, verzweifelt oder traurig zu sehen. In solchen Momenten zu hören: „ach komm… ist doch alles gut gegangen für Dich“ oder andere unempathische Reaktionen erweitern diese Gefühle nur noch um „ich bin damit allein“ oder „ich muss damit allein fertig werden“.
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Idealerweise klopfst Du aber auch genau diese Emotionen, um eventuelle falsche Verknüpfungen zu lösen und durch neue zu ersetzen. Die Klopfsätze würden dann lauten:
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Ich liebe und akzeptiere mich voll und ganz auch wenn ich mich gerade verunsichert, verzweifelt und sehr traurig fühle. 
Sehr gute Ergänzung: Ich bin jetzt in diesem Augenblick vollkommen sicher, beschützt und behütet und komme mit all meiner Energie in meinem Körper an. 
 

Verarbeitung emotionaler Ausnahmesituation durch Naturkatastrophe 

Die Klopfakupressur ist auch bei der Verarbeitung von Naturkatastrophen eine sehr wertvolle Unterstützung. Denn sie hilft Dir, die emotionale Belastung die ausgelöst wurde, zu reduzieren. Sie trennt das Erlebte von den belastenden Emotionen und macht es Dir möglich, Dich an das Ereignis zu erinnern ohne „aus der Bahn geworfen“ zu werden. Mit der Klopfakupressur kannst Du auch Trigger, verändern, die hinter der unerwartet hohen Reaktion auf das Geschehen liegen.
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Gerade Empfindungen wie „Fassungslosigkeit, Ohnmacht, Machtlosigkeit“ auszusprechen und das dank der Klopfakupressur aushalten zu können macht später auch Handlungsfähigkeit wieder möglich.
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Jede emotionale Regung, die Du wahrnimmst, solltest Du in diesem Kontext klopfen mit dem ganz einfachen Einstiegssatz:
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Ich bin jetzt sicher, auch mit dem Gefühl von … 
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Dann tief ein und ausatmen und prüfen, welche Reaktionen Du in der Folge des Klopfens wahrnimmst. Falls Du die Klopfakupressur noch gar nicht kennst, empfehle ich Dir, Dir hier eine allgemeine Erklärung anzusehen: direkt zur Anleitung Klopfakupressur
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Wenn Du bemerkst, dass es eine sehr hohe emotionale Belastung gibt, weil Du vielleicht an ein zurückliegendes Ereignis erinnert wurdest, was Dich nun nicht mehr loslässt, was Dir damals den Boden unter den Füßen weggerissen hat, dann wäre eine gezielte Klopfakupressur „Trauma-Behandlung“ mit der Trauma-Buster-Technique besser. Welche Besonderheit sie hat, kannst Du hier lesen: direkt zu mehr Informationen über TBT
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Natürlich gibt es auch sehr gute andere Methoden, Traumata zu überwinden. Ich möchte Dir dabei vor allem körperorientiere an die Hand legen, zu empfehlen wäre: Trauma Somatic Experiencing oder Tension and Trauma Releasing Exercises.

Wenn Du nicht allein starten möchtest: 

Ich wohne auf der anderen Seite des Rheins. Gegenüber von Sinzig und dem beginnenden Ahrtal und ich kenne auch Menschen, die dort betroffen sind. Daher brauchte ich selbst erst meine Zeit, meine Reaktionen auf die Hochwasserkatastrophe zu verarbeiten, damit ich künftig jeden Betroffenen besser unterstützen kann, denn solange ich eigene „blinde Flecken“ habe, ist das kein guter Ausgangspunkt für Coachings. Ich bin dankbar für die Unterstützung, die ich durch Kollegen erfahren habe.
Ich möchte einen Teil meiner Dankbarkeit an Dich weitergeben und lade Dich ein, mit mir zusammen eine erste Runde zu klopfen, um Dich emotional zu stabilisieren. Ich nehme Dich mit auf eine energetische Klopfrunde, in die ich mein Wissen um die Stärkung Deiner Lebensenergie einbringe.

Lass doch einfach mal los

Lass doch mal los

Wenn Du Dir und anderen einen Gefallen tun möchtest, dann sage niemandem und auch nicht Dir selber „Lass doch einfach mal los“. Das ist ein Satz, der so schwer auf dem Herzen und den Schultern wiegt, weil es eben überhaupt nicht einfach ist, seinen Wunsch loszulassen.  Und je mehr Du Dir wünscht, loszulassen, umso mehr klebt es an Dir und schwirrt permanent in Deinen Gedanken herum.
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Eine wahre Zwickmühle, die Dich emotional und mental richtig zermürben kann. Wie Du aber vielleicht doch aus diesem Dilemma heraus kommst, erzähle ich Dir in diesem Video. 

Ich habe aber gar keinen Kinderwunsch! 

Na, dieser Satz „Lass doch mal los“ gilt eigentlich für alle, die etwas unbedingt wollen, aber es will einfach nicht klappen. Das kann zum Beispiel sein, dass Du Dir hoffst, den Stress der Arbeit nicht mehr so an Dich heran zu lassen oder dass Du von der Frage Abstand gewinnen möchtest, wann Dein Traumpartner endlich aufkreuzt.
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Die Tipps, die ich mit Dir teile, lassen sich gut übertragen. Denn es sind Ängste und energetische Blockierungen, die es Dir schwerer machen als Dir lieb ist.
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Wie so oft, kann die EFT-Klopfakupressur Deine Lebensenergie anheben und Dich mental wie emotional stärken. 

direkt zum Video

emotionale mentale Gelassenheit Kinderwunsch Klopfakupressur

 

 

 

 

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