Trauma-Buster-Technique.

Ein Schock oder ein Trauma kann ein schwerer Autounfall sein, es kann aber auch eine ganz alltägliche Situation sein, die Dich unerwartet trifft. In den meisten Fällen wird diese Situation von dem Gefühl begleitet, „dass es Dir den Boden unter den Füßen wegreißt.“ 

Es ist möglich, solche Ereignisse mit Hilfe des Klopfens zu behandeln. Diese spezielle Form des Klopfen heißt TBT. Ich erkläre Dir hier mehr dazu:

Was ist ein Trauma?

Ein Trauma ist eine schwerwiegende seelische Verletzung, die durch ein Erlebnis von außergewöhnlicher Bedrohung entsteht. Dabei kommt es zu einer Überforderung der psychischen Schutzmechanismen, so dass die äußeren Stressoren eine entsprechende Traumatisierung auslösen, die in der Folge für die sogenannten „Posttraumatischen Belastungsstörungen“ verantwortlich sind.

Ein Trauma ist ein sehr individuelles Empfinden. Nicht jeder reagiert mit Traumatisierung auf das gleiche Ereignis. Die Stabilität der Lebensumstände, der persönliche Zustand sowie die zur Verfügung stehenden Ressourcen spielen eine entscheidende Rolle, wie ein Ereignis verarbeitet wird.

Die Trauma-Definition von Peter Levine bringt es kurz auf den Punkt:
„Zu viel, zu schnell, zu plötzlich“

Dies kann z.B. ein schockierendes Ereignis, ein Unfall, aber auch etwas sein, was Dir gesagt worden ist. Bei einem Trauma ist vieles wie in einer Starre. Körper, Geist und Seele.

Was ist TBT (Trauma Buster Technique)?

Die Trauma Buster Technique (TBT) ist eine Kombination aus dem Beklopfen von Akupunkturpunkten wie beim EFT (Emotional Freedom Techniques) und Formaten des NLP (Neurolinguistisches Programmieren). Die Methode wurde von Rehana Webster entwickelt.

TBT ist ein sehr sanfter – zuweilen auch lustiger – Prozess, der einem genauen und sehr bewährtem Ablauf in vier Schritten folgt. Der Schockpunkt wird gezielt entfremdet – auditiv und/ oder visuell. Die Biochemie der Erinnerung – das emotionale und körperliche Erleben der Erinnerung an das Geschehene verändert sich. TBT nutzt die Fähigkeit des Gehirns, Verbindungen zu trennen und neu knüpfen zu können.

Ergebnis: Es bleibt ein schlimmes Erlebnis, aber die Trauma-Symptome lassen nach. Die Starre löst sich auf. Körper, Seele und Geist werden wieder lebendig. Du gewinnst Deine Handlungsfähigkeit zurück und kannst Deine Selbstregulation und Selbstwirksamkeit wieder herstellen.

Wie läuft die TBT-Sitzung ab?

Nach einer kurzen Einführung in den Ablauf der TBT-Sitzung, wird von Beginn an mit der Klopfakupressur gearbeitet. Die Technik ist so gestaltet, dass ein sehr geringes Retraumatisierungsrisiko besteht. Auch ist es ein relativer schneller Ablauf. Ein Zeitfenster größer 90 Minuten wird nur sehr selten benötigt. Ziel der TBT-Sitzung ist die Entkopplung der Erinnerung von Gefühl/ Emotion und ggf. Körperreaktion, weil diese zu der dauerhaften Entlastung führt.

Wie erkennst Du, ob Du ein Trauma erlitten hast?

Wenn es ein Ereignis oder ein Erleben in Deinem Leben gibt, was immer wiederkehrt, mit für Dich belastenden spürbaren Symptomen wie z.B.

  • Schlaflosigkeit, Träume, Albträume
  • Verlust von Freude
  • anhaltende negative Gefühle wie Angst, Entsetzen, Wut, Scham, Schuldgefühle, Horror
  • Überreagieren
  • mangelnder Konzentrationsfähigkeit
  • Herzrhythmus-Störungen
  • sonstige körperliche Reaktionen
  • belastende sich aufdrängende Erinnerungen bis hin zu Flashbacks.

Wenn Du Dich dauerhaft eingeschränkt und in Deiner Lebensfreude gebremst fühlst, dann lass uns schauen, ob ein Schock oder Trauma dafür verantwortlich sind.

Du hast Fragen? – Schreib mir.

Für wen ist TBT sinnvoll?

Immer dann, wenn Du einen Schock oder ein Trauma erlitten hast, kann TBT helfen. Wichtig ist, dass Du dieses Ereignis erinnerst. TBT ist nicht geeignet, wenn es sich um Bindungs- oder Entwicklungstrauma handelt. Aber auch Kinder können TBT machen, wenn sie sich an das Geschehene erinnern und es in Worte fassen können. TBT ist für Dich sinnvoll, wenn Du dauerhaft die emotionale Verbindung zu diesem Ereignis loslassen willst.

TBT habe ich bei Maya de Vries erlernt. Maya hat TBT direkt von Rehana Webster gelernt, der Begründerin dieser Methode.

Hinweis:

Meine Begleitung ersetzt zu keinem Zeitpunkt den Besuch bei einem Arzt oder Heilpraktiker. Meine Begleitung kann eine sinnvolle Ergänzung sein.

So erleichtert fühlen sich meine Klienten jetzt:

Newsletter

Bleibe immer auf dem Laufenden mit meinem EFT-Newsletter.