Panikattacken verstehen und überwinden

Panikattacken verstehen und überwinden EFT Klopfakupressur

Panikattacken verstehen und überwinden

Wenn Du unter Panikattacken leidest, dann weißt Du, wie sehr sie Dich und Dein Leben verändert haben. Lebensfreude und Leichtigkeit? Fehlanzeige! Aber das darf und muss nicht so bleiben. Ich zeige Dir einen Weg, wie Du Deine Panikattacken hinter Dir zu lässt, um wieder die schönen Seiten des Lebens zu genießen.

Was ist eine Panikattacke? 

Panikattacken sind schon sehr lange bekannt. Im 16. Jahrhundert wurden sie in Frankreich „terreur panique“ genannt. Zwar hat Sigmund Freud 1884 ausgiebig beschrieben, was eine Panikattacke ist und dabei auch den Begriff „Angstanfälle“ verwendet, doch erst 1980 wurde der Begriff „Panikattacke“ von der American Psychatric Association in die Bibel der Psychotherapeuten namens „Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders“ aufgenommen. Dort werden 13 Symptome benannt, die während einer Panikattacke am häufigsten auftreten:
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– Kurzatmigkeit
– Benommenheit, Instabilität, Schwächezustände
– Herzklopfen, Herzrasen
– starkes Zittern
– Schweißausbrüche
– Erstickungsgefühle
– Übelkeit oder „nervöser Magen“
– Realitätsverlust, Entpersonalisierung
– Empfindungslosigkeit oder Prickeln der Gliedmaßen
– Hitzewallungen
– Schmerzen oder Engegefühl in der Brust
– Todesangst
– Angst, verrückt zu werden oder etwas Unkontrolliertes zu tun
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Nach der Definition müssen vier der Symptome gleichzeitig über einen Zeitraum von etwa 10 Minuten auftreten, um als Panikattacke eingestuft zu werden. (Das gilt allerdings nicht, wenn die Symptome durch eine offensichtliche lebensbedrohliche Situation ausgelöst wurden)
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Natürlich sind all diese Symptome äußerst unangenehm und die natürliche Reaktion darauf ist: Angst. Diese Angst schleicht sich überall ein und wird Dein ständiger Begleiter. Du beginnst Dich zu beobachten, entwickelst eine Angst vor bestimmten Gefühlen, wie z.B. Körpergefühlen und irgendwann hast Du Angst vor der Angst.
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Wie gefährlich ist eine Panikattacke? 

Die körperlichen Symptome einer Panikattacke lassen schnell das Gefühl aufkommen „das war’s“. Jetzt geht es mit mir zu Ende. Doch auch wenn Du denkst, dass Du jetzt einen Nervenzusammenbruch, einen Schlaganfall oder einen Herzinfarkt erleidest, es passiert nicht. Du hast den Eindruck, dass dies geschehen muss, weil Du Dich so schlecht fühlst, aber alle Studien zeigen: so etwas ist noch nie unmittelbar mit der Panikattacke einhergegangen.
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Die Panik hat etwas sehr beängstigendes und daher ist es sinnvoll zu wissen, wie Angst funktioniert:
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Dein Körper ist so konzipiert, Dich zu beschützten. Angst soll dabei Dein Überleben sichern und Dich vor gefährlichen Situationen schützen. Die entsprechenden Angst-Signale sollen Dir nicht schaden, sondern Dir ein Zeichen geben, dass Gefahr droht und Dein Körper wird dabei in die Lage versetzt, Dich „zu retten“:
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Schlägt Dein Herz schneller, dann erhöht sich z.B. der Sauerstoffgehalt in Deinen Organen und Körperteilen. Das ist notwendig, um bei Gefahr weglaufen oder angreifen zu können.
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Zu essen ist nun aber weniger wichtig. Also wird das Blut vom Magen-Darm-Trakt abgezogen und den Armen und Beinen zugeführt. Dabei kommt es zu Übelkeit oder einem komischen Gefühl im Bauch.
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Bei Gefahr baut sich sehr viel Adrenalin auf, um Energie freizusetzen, die wir bei Flucht oder Angriff brauchen. Können wir uns aber aus irgendeinem Grund nicht bewegen, dann entsorgt der Körper diese überschüssige Energie und Spannung durch Zittern. Es ist eine ganz natürliche Form, den Körper wieder zu entladen. Manche fühlen sich auch wohl, wenn sie zu laufen anfangen, um die aufgebaute Spannung wieder abzubauen.
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Dies sind ein paar Beispiele dafür, wie Dein Körper ganz natürliche Wege findet, sich selbst zu regulieren. Das Problem für Dich ist nur: Wie kannst Du wissen, wann was warum passiert und was ist eigentlich wirklich die Ursache für Deine Panikattacke?
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Warum hast Du überhaupt eine Panikattacke? 

Das ist vielleicht die entscheidende Frage. Dein Körper ist eigentlich ein Meister darin, sich gut auszubalancieren, wenn man ihn lässt und auf seine Signale hört. In unserer schnelllebigen Welt überhören wir die Körpersignale aber oft, weil unser Geist sehr viel dominanter ist. Unser Verstand ist es gewohnt, zu analysieren. Das tut er auch, wenn die erste Panikattacke passiert. Dann sucht er nach dem Auslöser. In den allermeisten Fällen gibt es keinen ersichtlichen Grund, warum ausgerechnet zu diesem Zeitpunkt die Panik ausbrach.
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In den meisten Fällen liegt die Ursache nämlich etwas weiter zurück. Obwohl sich solche Momente dadurch auszeichnen, dass Du emotional erschüttert worden bist, ist Dein Überlebenstrieb, dass Du das Ereignis schnell hinter Dir lassen willst und es dazu verdrängst. Oder Dein Unterbewusstsein beschützt Dich bewusst vor der Erinnerung, weil diese überwältigend schmerzhaft wäre. Beides kann dazu führen, dass Du Dich an den eigentlichen Auslöser nicht mehr erinnerst. Folgende Ursachen könnten es sein:
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– Tod oder Krankheit eines Partners, Freundes, Verwandten
– Operation oder Behinderung eines Partners
– Eheprobleme
– körperliche Gesundheit: Operation, Wechseljahre, Behinderung
– Unglücksfälle: Autounfall, Naturkatasptrophe
– Bankrott, Geldsorgen, Rückzahlung Kredit
– Lebenspunkte: Verlassen des Elternhauses, Hochzeit, Geburt, neue Wohnung, Umzug
– Drogenkonsum (ca 8% von ersten Panikattacken gehen auf Drogenkonsum zurück)
– Verlust des Arbeitsplatzes
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Neben diesen offensichtlichen Umständen gibt es dann noch weniger offensichtliche wie Deine allgemeine Widerstandskraft oder Deine Lebensenergie, die auch Schwankungen unterliegen. Anhaltender Stress im Berufsleben oder ein zäher Krankheitsverlauf können ebenfalls Auslöser für eine Panikattacke sein. Sie können Dich „niederstrecken“, selbst dann, wenn Du eine der oben genannten Situationen gut überstanden hast.
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Ein Beispiel aus der Praxis:

Ein junger Mann war bei mir, weil er plötzlich von Panikattacken heimgesucht wurde. Er konnte keinen konkreten Auslöser finden. Er hatte zwar viel im Büro zu tun, aber er fühlte sich weder überfordert noch gab es familiäre Probleme. Es fiel ihm schwer, sich einzugestehen, wie peinlich es ihm war, dass ausgerechnet er mit diesem Problem zu tun hatte. Es passte so überhaupt nicht in sein Bild von sich selbst. Hinzu kam, dass er wegen der Ursache so ratlos war, dass er sich hilflos den Attacken ausgesetzt fühlte und darum vor jeder Gefühlsregung Angst hatte. Wenn sich auch nur eine Kleinigkeit in seinem Körper veränderte, er z.B. zu schwitzen begann oder sein Herz schneller schlug, befürchtete er, wieder eine Panikattacke zu bekommen.
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Nachdem wir diese Gedanken mit den damit verbundenen Gefühlen zunächst einmal bestätigt und die Gesamtsituation stabilisiert hatten, stellte sich folgendes heraus:
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Seine Großeltern waren vor einigen Jahren kurz nacheinander verstorben. Er hatte mit seinen Eltern räumlich und emotional einen engen Draht zu beiden. Während er beobachtete, wie sehr seine Mutter unter dem Verlust litt und aus der Bahn geworfen wurde, sprang er als Stütze ein und war bereit, alles zu tun, was in seinen Augen notwendig war, um den Großeltern die letzte Ehre zu erweisen. So trug er den Sarg zu Grabe, war Ansprechpartner für seine Mutter und zeigte sich als kraftvoller Halt. Dabei blieb seine eigene Trauer auf der Strecke. Er wollte es nicht riskieren, dass ihn die Trauer die Kontrolle über die Situation kosten könnte, denn dann wäre er für die anderen nicht mehr da. So war er bis zu unserem Zusammentreffen der Meinung, den Tod seiner Großeltern gut verarbeitet zu haben.
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Aber mit dem zunehmenden Arbeitsdruck und dem gleichzeitigen Antrieb, immer alles für alle zu Hause zu machen und ansprechbar zu sein, kollabierte sein System. Er bekam Panikattacken. Es war einfach zu viel. Der Druck der nicht verarbeiteten Trauer hat sich über die Panikattacken seinen Weg gesucht.
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Wir haben in der Folge nicht nur der Trauer um die Großeltern Raum gegeben, sondern auch an den unbewussten Überzeugungen gearbeitet, dass Emotionen Kontrollverlust bedeuten oder dass sich auch ein junger Mann schwach zeigen sowie Grenzen setzen darf ohne sich dafür zu schämen. Danach hörten die Panikattacken auf.
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Wie schützt Du Dein „emotionales Immunsystem“?

Nun scheint es Dir in diesem Fall vielleicht sehr offensichtlich, warum der junge Mann unter Panikattacken litt. Er selbst hatte das Ausmaß seiner Trauer unterschätzt. Das System, mit dem wir Menschen unsere Gefühle verarbeiten, ähnelt ein klein wenig dem Immunsystem. Es muss funktionsfähig sein, um uns vor dem Druck und Stress des Lebens zu schützen. Aber wie kannst Du das emotionale Immunsystem stärken? Ein Weg ist die Klopfakupressur, deren Anwendungsmöglichkeiten ich Dir gleich noch vorstelle.
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Doch vorher lass uns noch einmal einen Blick auf eine andere interessante Fallstudie werfen. Der englische klinische Psychologe Roger Baker ist mit der Erforschung und Therapie von Panikattacken seit vielen Jahren beschäftigt. Ihn interessierte, inwieweit Schwierigkeiten in der Verarbeitung von Emotionen mit Panik in Verbindung stehen. Dazu verteilte er einen Fragebogen an 50 Panikpatienten und 120 Freiwillige, die nicht unter Panikattacken litten.
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Das Ergebnis war unerwartet deutlich:
Die Patienten, die unter Panikattacken litten, kontrollierten all ihre Gefühle in einem viel größeren Maße als die Freiwilligen und sie stimmten den folgenden Aussagen eher zu:
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  • Ich verdränge meine Emotionen
  • Ich unterdrücke meine Gefühle
  • Ich schweige über meine Gefühle
  • Ich finde es schwierig, meine Emotionen zu benennen
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Roger Baker schloss daraus, dass es eine Panik-Prävention sein könnte, wenn wir lernen, unsere Gefühle auf gesunde Weise zu verarbeiten. So können wir verhindern, dass sich etwas aufstaut, was sich dann in Panikattacken entlädt. (Dies gilt allerdings nicht für die 8%, die Panik auf Grund ihres Drogenkonsums erfahren)
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Je früher und je öfter Du die Gefühle zunächst einmal ohne sie zu bewerten einfach nur annimmst, umso besser kommst Du mit ihnen klar. Denn eigentlich sind es nicht Deine Gefühle, die Dir das Leben schwer machen, sondern die automatisch erfolgte Bewertung dieser Gefühle. Sofort ist eine innere Stimme in Dir da, die Dir erklärt, warum das Gefühl jetzt schlecht und gefährlich ist.
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Wenn Du Dir aber direkt mit Aufkommen eines Gefühls sagst:
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Ich habe das Gefühl und auch wenn es mir unangenehm ist, weiß ich (oder weiß ein Teil von mir), dass ich damit umgehen kann. Darum darf es jetzt einfach da sein, sich frei in mir bewegen und ich bleibe gleichzeitig ruhig und gelassen in meiner Mitte. Ich bin nämlich viel mehr als dieses Gefühl. 
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Auf diese Weise nimmst Du ein Gefühl an und gleichzeitig den Druck raus, den Dir Deine Gedanken machen. Probiere es doch mal aus. Idealerweise klopfst Du Dir dabei leicht auf die Mitte der Brust oder Deine Handkante und sprichst die Sätze laut aus. Dein System lernt, dass Gefühle etwas sind, mit dem Du ohne Stress zu erleben umgehen kannst.
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Welchen Einfluss hat die EFT-Klopfakupressur bei Panikattacken?

Jeden Moment Deines Lebens nimmst Du auf drei Ebenen wahr und speicherst ihn als Erinnerung sowohl körperlich, emotional und geistig.
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Die Klopfakupressur spricht alle drei Ebenen mit einer Anwendung gleichzeitig an. Auf der körperlichen Ebene bewirkt das Klopfen auf dem Meridiansystem eine Unterbrechung des Stressmusters. Die Ausschüttung von Oxycotin wird angeregt, der Hormonspiegel reguliert sich wieder und wir finden aus dem unkontrollierbaren Stress wieder zurück zu einer kontrollierbaren Situation.
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Mit der Klopfakupressur ist es auch leichter, die Kontrolle über die emotionalen Reaktionen zu wahren. Obwohl wir weinen, wütend sind oder uns ohnmächtig fühlen, erlaubt uns das Klopfen ein gleichzeitiges Gefühl von „ich kann das aushalten, ich komme da durch und ich schaffe das“.
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Durch das beständige Klopfen auf Meridianpunkten (Meridiane sind Energieleitbahnen) wird Dein Energiesystem aktiviert und kommt besser in den Fluss. Stauungen und Blockierungen werden dabei über die wahrgenommenen Reaktionen abgebaut. Sowohl der Geist, als auch Dein Körper fühlt sich besser.
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Wie wende ich die Klopfakpuressur bei Panikattacken an? 

Wenn Du die Klopfakupressur noch gar nicht kennst, ist es sicherlich sinnvoll, Dir für den Anfang Hilfe und Begleitung zu suchen, um Sicherheit zu gewinnen in der Anwendung. Außerdem ist eine Begleitperson in der Lage, beruhigend, stärkend und stützend einzugreifen, wenn sich ein altes Verhaltensmuster wieder durchsetzen möchte.  (Einen Termin kannst Du anfragen über unverbindliche Anfrage)
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Vielleicht hast Du aber die Klopfakupressur schon einmal kennengelernt oder bist einfach neugierig, wie es gehen könnte. Dann möchte ich Dir jetzt einen möglichen Weg skizzieren:
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  • Erkenne an, dass der Druck, Stress oder die Angst vor der Panikattacke da sind. Klopfend könnte sich das so anhören:

Ich nehme den Druck und Stress voll und ganz an, den mir meine Panik/ Angst vor der Panikattacke immer zu macht.
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Wenn Du schon an dem Punkt bist, dass Du Angst vor der Angst hast, dann habe ich hier eine Folge meines Podcastes „Der Klopftimist“, die Du nutzen kannst, um mit mir zusammen zu klopfen, damit diese Angst kleiner wird: direkt zum Podcast

  • Achte darauf, Dir zu Beginn die Sicherheit und das Vertrauen aufzubauen, die Du brauchst, um die Reaktionen gut aushalten zu können. Das schaffst Du z.B. durch Sätze wie: Ich bin sicher. Ich bin beschützt. Ich bin an meinem Platz. Ich bin verbunden mit meinem Herzen und Mutter Erde.

Mögliche Reaktionen, wie kalte Füße, Unruhe, Kribbeln gilt es hier schon aufzunehmen und erst danach kannst Du weiter machen:

  • Wähle die stärkste körperliche Reaktion, die Du bei Panikattacken erlebst und klopfe dazu, indem Du z.B. folgende Sätze laut ausprichst:

Auch wenn mich das Gefühl xxx ängstigt und beunruhigt, bin ich jetzt sicher, beschützt und behütet. Ich nehme mich voll und ganz an, auch wenn dieses Gefühl da ist.
Auch wenn ich das Gefühl xxx an mir hasse, bin ich so viel mehr als das Gefühl und nehme mich jetzt auch mit diesem Gefühl an.

  • Achte darauf, welche Körperreaktionen oder Gedanken darauf hin laut werden. Damit gehst Du in eine neue Klopfrunde. Dies wiederholst Du so lange, bis Du Dich körperlich ruhiger fühlst.
Es wäre auch möglich, unmittelbar nach einer Panikattacke mit der stärksten Belastung eine Klopfrunde starten. Allerdings würde ich Dir empfehlen, Dir dafür am Anfang Begleitung zu suchen, damit Du eine Grundsicherheit aufbauen kannst.
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Tipp: Sprich immer alles laut aus, weil Du so Deine Sinne und damit das Unterbewusstsein bestmöglich stimulierst.
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Versuche Dir das Klopfen als einen Alltagsbegleiter anzugewöhnen. Dabei musst Du nicht immer laut Sätze sprechen, Du kannst je nach Situation auch einfach nur auf der Brust oder an der Handkante klopfen. Beispielsweise, wenn Du Dich erschreckst oder merkst, dass Du wütend bist.
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Geheimtipp: Du kannst auch absolute Glücksmomente mit dem Klopfen positiv bestätigen mit einem einfachen „Danke“
Danke, dass ich so etwas Schönes erleben darf. Danke, Danke, Danke…. über alle Punkte geklopft liebt Dein Energiesystem.
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Es strahlt dieses „danke“ hinaus in die Welt und zieht viel neues Schönes an, für dass Du dankbar sein kannst.
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Meditation hilft ebenfalls emotionalem Druck vorzubeugen und ihn abzubauen. Eine sehr geeignete Meditation ist diese: direkt zur Meditation
Einen guten Start in den Tag verschafft Dir diese Klopakupressur-Morgenroutine :hier geht es zur positiv stimulierenden Morgenrunde
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Lebe Dein Leben. Jetzt.
Gesund. Erfolgreich. Glücklich.
Du bist es Wert.
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Namasté
Deine Tina

EFT & Energetische Tiefenentspannung

EFT Energetische Tiefenentspannung Tina Husemann Coaching Ausbildung

erschöpft – mutlos – ausgebrannt – kraftlos – antriebsarm – perspektivlos – genervt – frustriert …

Mit EFT und Energetischer Tiefenentspannung kannst Du diese Reihe von negativen Gefühlen ein für alle Mal durchbrechen.

Was ist EFT und Energetische Tiefenentspannung?

EFT auch bekannt als Emotional Freedom Techniques ist eine Form der Klopfakupressur bei der bestimmte Meridianpunkte beklopft werden, um gestaute Energie wieder zum Fließen zu bringen.  Du kannst Dir das vorstellen wie eine Akupunktur-Anwendung nur eben ohne Nadeln.

Energetische Tiefenentspannung ist ein Zustand zwischen Wach und Schlaf. Dieser Zustand ist in etwa vergleichbar mit dem Moment, kurz bevor Du einschläfst. Du bist noch nicht ganz weg, aber Dein Bewusstsein ist nicht mehr sehr aktiv und so kannst Du leichter „loslassen“. Dieser Zustand des leichter loslassen wird erreicht, indem ich Dir meine Hände z.B. an den Füßen auflege und Dir wie über ein Kabel, frische Energie zuführen und Dein Energievorrat wird aufgefüllt.

Wieso kann mir das helfen?

So wie alles auf dieser Welt bist auch Du Energie. Ob Du das gut findest oder nicht. Jede einzelne Deiner Körperzellen ist permanent in Schwingung, in Energie und trägt Informationen in sich, empfängt sie und gibt sie weiter. Energie ist Licht und Licht ist Leben.

Dein Körper und jeder einzelne Zelle Deines Körpers ist ein Energiefeld, welches Du stimulieren kannst, wenn Du weißt, wie es geht.

Die Klopfakupressur ist eine einfache Möglichkeit, die Informationen, die Schwingung und damit die Energie in Deinem Körper zu verändern. Während Du klopfst sprichst Du stärkende Sätze aus und durch das Klopfen werden gleichzeitig Bindungshormone wie z.B. Oxycotin ausgeschüttet. Dadurch nimmt Dein Bewusstsein wahr: „oh mein Druck oder Stress wird weniger“, der Körper entspannt sich, Deine Energie steigt. Dieser Vorgang spricht Deinen Verstand an, berücksichtigt die Erinnerung Deine Körpers und verändert Deine  Gefühle positiv.

Die anschließende Energetische Tiefenentspannung sorgt dafür, dass Dein Energiefeld weiter gestärkt wird ohne, dass Du Dich anstrengen musst. Jedes Energiefeld unterliegt einer natürlichen Ordnung. Das Zuführen neuer frischer Energie hilft, diese natürliche Ordnung wieder anzustreben. Dein Energiefeld weiß, was es braucht und was nicht. Wenn Du ohne Einzugreifen, diese „Sortierung“ zulässt, dann stärkt auch das, Dein Wohlgefühl. Dazu ist die Energetische Tiefenentspannung ideal.

Wann brauche ich das?

Wenn Dich ein Gefühl oder Thema über einen langen Zeitraum belastet und Du den Eindruck hast, dass es nun endlich mal gut ist, dann wäre der richtige Zeitpunkt, Dich auf diese besondere Form des „Knoten-Lösens“ einzulassen.

Es kann auch sein, dass Dein Körper anfängt zu streiken und Du noch keine wirkliche Ursache finden konntest. Wenn Deine Energie erschöpft ist, kommt es im Körper zunehmend zu Ausfallerscheinungen, die einmal begonnen, wie bei einer fallenden Domino-Kette, eins nach dem anderen zu Tage fördern.

Schritt für Schritt kann die Klopfakupressur hier das rasende Gedankenkarussell beruhigen und die Energetische Tiefenentspannung das Energiefeld stärken. Um einen Eindruck zu gewinnen, wie gut diese natürliche Ordnung in Dir arbeitet, versuche doch mal diese Fernbehandlung der energetischen Meditation: hier geht es direkt zum Video

Wo kriege ich das?

Du bist bei mir schon an der richtigen Adresse. Ich unterstütze Dich, Dein Energiereservoir wieder aufzufüllen und die damit verbundenen Herausforderungen zu meistern und mehr noch – zurück zu finden zu Deiner guten Laune, Deiner Kraft, Deinem Mut, Deiner Zuversicht und Lebensfreude und vielen neuen Perspektiven.

Vereinbare Deinen Termin jetzt po**@***********nn.de

Ich freue mich auf Dich und Dein Energiefeld zu stärken.

Deine Zeit ist jetzt.
Lebe Dein Leben.
Gesund. Erfolgreich. Glücklich.

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Namasté
Tina

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Kleine Anmerkung der Vollständigkeit halber:

*Die Technik EFT, die ich hier lehre, ausbilde, veröffentliche stellt MEIN Verständnis der Technik dar und nicht das von Gary Craig, dem Entwickler“

Selbstgemachter Stress muss nicht sein.

selbstgemachter Stress Klopfakupressur
Die Fähigkeit, über Dinge nachzudenken und Dir voller Fantasie die Zukunft auszumalen ist eine Leistung Deines Frontalhirns. Das kann sehr hilfreich sein, zuweilen aber auch großen Stress verursachen. Aber warum ist das so?

Tiere ticken anders: 

Selbstgemachter Stress ist Tieren fremd, weil ihr Frontalhirn nicht derart ausgeprägt ist wie bei uns Menschen. Sie führen keine Selbstgespräche und haben auch nicht die Fantasie, sich auszumalen, was passieren würde, wenn….  Tiere reagieren nur auf Impulse von außen. Völlig instinkthaft.

Stress Dich noch einmal. 

Jeder Gedanke interagiert mit Deinem limbischen System, mit Deinem Unterbewusstsein. Dabei kann Dein limbisches System nicht unterscheiden, ob es sich um die Zukunft handelt, denn es kennt nur die Gegenwart. Aktiviert Dein Gedanke also bestimmte Stress-Trigger, reagiert Dein ganzes System mit Alarmbereitschaft: Bereit, Dich zu beschützen oder aus der Gefahrensituation heraus zu holen. Jetzt stehst Du unter Stress: Die Atmung verändert sich, die Muskulatur spannt sich an, Deine Wahrnehmung verändert sich.
Nur eigentlich bist Du nicht in Gefahr.

Zutaten für selbstgemachten Stress

  • Einschränkende Grundüberzeugungen 

Du hast Deine Stärken und Schwächen in Deinem Unterbewusstsein festgeschrieben. Sie wirken dort wie ein Gesetz, an das Du Dich hälst und worüber Du kaum mehr nachdenkst. Diese Überzeugungen wirken sich auf alles aus und verursachen Druck und Unruhe. Vor allem die vermeintlichen Schwächen: Ein Beispiel:

Die Annahme, dass Du nicht wichtig bist oder alles falsch machst wirkt sich auf alle Ebenen Deines Verhaltens aus. So wirst Du eher defensiv handeln, Dich schneller benachteiligt fühlen, weniger zuversichtlich schwierige Situationen angehen und auch weniger energisch Deine Bedürfnisse äußern.

Diese negativen Überzeugungen, die Du von Dir oder Deinem Leben bewusst oder unbewusst trägst, sind die erste Zutat für hausgemachten Stress. Die gute Nachricht. Alle Überzeugungen lassen sich verändern. Im Kern liegen ihnen falsche Verknüpfungen zu Grunde, die mit Hilfe der Klopfakupressur gelöst werden und durch gesunde sowie stärkende Überzeugungen ersetzt werden können.

  • Superlavistische Selbstansprüche 

Aus der Gruppe heraus zu stechen und zu strahlen. Diesen Wunsch hat jeder einmal. Wenn Du aber wiederkehrend die Erfahrung gemacht hast, dass Du, so wie Du bist, unwichtig bist und keine Rolle spielst, kann es passieren, dass Du diesen „Bedeutungsverlust“ kompensieren willst, indem Du immer alles 150% besser machst als alle anderen. Du willst es nicht mehr der Deutung anderer überlassen, ob Du wichtig bist, sondern Du schaffst unübersehbare Fakten. Es gibt kein „gut genug“.
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Dabei bemerkst Du nicht, dass Du unter großen Stress gerätst, weil es dauerhaft zu viel von allem ist. Du hast das Gefühl für eine gesunde Grenze verloren. Unter diesem anhaltenden Druck und Stress brennt der Körper und die Seele zunehmend aus, weil Erholung fehlt. Beispiele für kompensatorische Selbstansprüche, die überzogen sind:
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Sei perfekt. Arbeite hart. Mach keine Fehler.
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Sie unterscheiden sich von gesunden Selbstansprüchen durch die einfache Frage: Wann ist es genug? Diese Frage kannst Du beantworten, wenn Du auf Deine Grenzen achtest.
Die Klopfakupressur hilft Dir, die Verletzungen des Bedeutungsverlustes zu heilen und danach Deine Bedürfnisse kennenzulernen, die Dir helfen, auch Grenzen zu setzen.
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  • Galoppierende Gruselfantasien

Wenn das, was Du Dir ausmalst, Deine Existenz auf irgendeiner Ebene bedroht, spricht man auch von galoppierenden Gruselfantasien. Dabei werden aus Befürchtungen Bedrohungszenarien, die sich durch Vernunft und Argumenten nicht mehr einfangen lassen. Die Gedanken werden zu Selbstläufern, die eine dauerhafte Aktivierung des limbischen Systems zur Folge haben und Angst und Panik auslösen – ohne, dass eine konkrete Bedrohung besteht. Zum Beispiel Gedanken wie:
  • Wenn es ganz schlimm kommt, bin ich am Ende ganz allein, weil mich keiner mehr versteht.
  • Wenn es so weiter geht, drehe ich durch. Ich werde noch verrückt.
  • Wenn mich der Chef nicht versteht, feuert er mich und in meinem Alter finde ich dann keinen Job mehr.
Diese Gedanken kommen Dir vielleicht harmlos vor, aber im Kern sagen sie: Du bist ganz allein. Du bist isoliert und verrückt. Du hast keine Existenzgrundlage mehr. Nicht mehr Teil einer Gruppe sein zu können, nicht mehr dazu zu gehören sind Ängste, die die urmenschlichen sozialen Bedürfnisse ansprechen.
Die Ursachen für diese Ängste liegen in der Vergangenheit. Werden die entsprechenden Situationen mit Hilfe der Klopfakupressur behandelt, reduzieren sich die Trigger für die Ängste. Es gelingt Dir, die Kontrolle über diese Stress-auslösenden Fantasien zurückzugewinnen.
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Selbstgemachter Stress? Für Dich kein Thema mehr:

Wenn Du bemerkst, dass Du zu einem oder mehreren Reaktionen neigst, dann kannst Du Dir viel Stress und Ängste ersparen, wenn Du einmal die ganze Sache an „der Wurzel packst“. Dabei stehe ich Dir gerne zur Seite und achte darauf, dass Du auch die ganze Wurzel ziehst. Du kannst mich unverbindlich anfragen unter po**@***********nn.de 

Mehr Ruhe schafft Klopfakupressur

Perfektionismung Ruhe finden EFT Klopfakupressur Tina Husemann
Ich brauche mehr Ruhe! Jetzt fragst Du Dich vielleicht, ob es davon in den letzten Monaten nicht genug gab. Und ob ich noch alle Latten am Zaun habe. Sicherlich hast Du Recht. Nicht mit den Latten, sondern damit, dass wir genug Ruhe hatten. Aber wenn Du genau überlegst… hatten wir wirklich Ruhe in den letzten Monaten?
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Wenn ich mir mehr Ruhe-Inseln wünsche, dann meine ich Momente von „treiben lassen“, „sorglos sein“, „gedankenlos sein“, „frei fühlen“ oder auch „sprudelnde Urlaubsgefühle im Bauch“. Anders ausgedrückt: für einen Augenblick mal ganz Raum und Zeit vergessen.
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Ich durfte keine Seminare geben, habe wenig Menschen getroffen und wurde in meinem Aktionsradius massiv eingeschränkt. (Die niederländischen Einkaufsgeschäfte werden es bemerkt haben.) Aber ruhig war es deswegen nicht. Im Gegenteil es hat sich vieles verlagert. Die Technik hat mich noch mehr als sonst in Anspruch genommen: für Webinare und die Frage, was kann ich online anbieten und in einer gefühlten Dauerschleife von ca. 12 Monaten frage ich mich, wie viel will ich überhaupt digitalisieren und wie mache ich weiter? Die Gedanken stehen kaum still. Informationen werden aufgesaugt, ausgewertet und ich fühle mich getriebener als je zuvor. Ruhe? Fehlanzeige!
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Geht es Dir auch so? Wenn Du Kinder hast, die Du zuhause betreuen musst, ganz sicher. Aber selbst, wenn Deine Kinder aus dem Haus sind, dann beschäftigt Dich vielleicht die Frage um Deinen Arbeitsplatz oder die ganz diffuse Angst, wie das alles nur alles weitergehen soll.

So betrachtet brauche ich definitiv mehr bzw. öfter Ruhe. Und Du?

Wie wäre es mit mehr Ruhe-Inseln, in denen Du wirklich alles anhälst, Kraft sammelst, Dich sortierst und die Zeit für drei Wimpernschläge vergisst.
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Klar, Du denkst jetzt an den Urlaub, stimmt’s?
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Aber es gibt noch etwas anderes, was immer zur Verfügung steht: Deine Erinnerung an die Kraft, die in Dir ist und die Du immer anzapfen kannst. Der einzige Haken: Du vergisst sie meistens dann, wenn Du sie am nötigsten hast. Dennoch ist es früh genug, jetzt damit anzufangen, Dich mit Deiner wunderbaren Lebensenergie zu verbinden. Denn genau dann, wenn Du Dich mit aller Bewusstheit mit dieser Energie verbindest, kehrt Ruhe ein. Im Körper und im Geist. Vielleicht nur für wenige Sekunden, aber das kann schon reichen, tief durchzuatmen und mit neuer Kraft weiter zu gehen.

Öfter mal klopfen!

Du kennst mich und es wird Dich nicht überraschen, wenn ich Dir jetzt  die Klopfakupressur ans Herz lege:
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Ihre Anwendung beruhigt, stoppt das Gedankenkarussel, unterbricht unangenehme Gefühle, rückt Dich wieder auf Deinen Platz, lässt Dich klarer blicken und vor allem: entspannt Deinen Körper. Alle körperliche Spannung lässt sich auf diese Weise lösen. Fast so, als würdest Du auf einer Liege in angenehmer Wärme liegen und jede Körperzelle fängt an, sich zu entspannen.
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Ich weiß, dass es alles anderes als leicht ist, sich aufzuraffen, wenn Du allein bist, daher habe ich Dir ein Video aufgenommen, indem wir uns gemeinsam eine kleine Ruhe-Insel schaffen.
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Am besten stellst Du Dir einen Wecker, der Dich daran erinnert, Dir dieses Video anzuschauen. Es reicht vielleicht schon einmal in der Woche und dauert nur wenige Minuten:

Andere gute Übungen, die einen Moment Ruhe schaffen:

  • Schließe Deine Augen und stelle Dir vor, dass Du zwischen Deinen Augen eine liegende Acht verfolgst. Folge ihr mit geschlossenen Augen als würdest Du sie mit Deinen Augen malen. Mal in die eine, mal in die andere Richtung.
  • Knete mit der einen Hand Deine andere Hand und beobachte genau, an welchen Punkten Deiner Hand es schmerzt. Dort bleibst Du und massierst weiter bis der Schmerz aufhört. Von der Handwurzel/ Handballen hin zu den Fingerspitzen. So als wolltest Du aus der Hand herauskneten. Hand wechseln.
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Und wenn Du Dich darin üben möchtest, wieder mehr Meditation in Deinem Leben zu praktizieren. (Meditation ist die Ruheinsel Nr.1) Deepak Chopra startet am 17. Mai 2021 einen neuen 21-tägigen Meditationskurs. Hier kannst Du Dich kostenfrei anmelden:

Ich stehe immer unter Druck. Weniger müssen müssen.

Inutiont folgen trotz Verletzlichkeit, Vertrauen stärken, Klopfakupressur, Krise

Schlimmer noch als von außen unter Druck gesetzt zu werden, ist der Druck, den Du Dir selber machst – ohne es zu merken. Darum wird es höchste Zeit, daran etwas zu ändern.

Spontan denkst Du jetzt bei den Stichworten „Druck“ und „müssen“ an Deine eigene Erwartung an Dich selbst? Ja, das kann viel Spannung und Stress erzeugen. Aber heute soll es um etwas anderes gehen. Falls Du aber jetzt merkst, dass eigener Erwartungsdruck genau Dein Thema ist , dann nutze diese Podcast-Folge, um ihn zu reduzieren.   hier geht es zur Folge: Erwartungsdruck auflösen

In vielen Coachings höre ich von meinen Klienten das Wort „müssen“. 

  • Ich muss es doch mal schaffen. 
  • Ich muss doch einfach nur entspannt bleiben. 
  • Ich muss doch auch mal meinen Weg finden. 

Das Wort „müssen“ drückt dabei alle Not und Verzweiflung aus, die die Klienten erleben. Sie spüren das, aber sie haben keine Idee, warum sie es nicht verändern können. Darum möchte ich Dir heute einen Weg zeigen, der Dir hilft, die Ursachen für diesen Druck zu verändern.

Müssen bedeutet Zwang und Druck 

In dem Wörterbuch „Wiktionary“ steht zu dem Wort „müssen“ folgende Beschreibung: 

„für die Bedeutung ist stets entscheidend, was die Konsequenzen sind, wenn jemand nicht tut, was er muss, solche Konsequenzen können völlig fehlen oder lebensbedrohlich sein.“ 

In dem Augenblick, in dem Du das Wort „müssen“ verwendest, um vielleicht zu beschreiben, was Du erreichen möchtest oder was Du tun willst, dann findet im Unterbewusstsein eine Autovervollständigung statt. Diese ergänzt still und leise, was passiert, wenn Du es eben nicht tust. Und Dein Körper reagiert auf diese gedachte Konsequenz. Die Auswirkung dessen, was Dein Unterbewusstsein da automatisch ergänzt, die kannst Du spüren. Du fühlst Dich unter Druck und Stress.

So wird es Dir klar

Zunächst einmal mache Dir die stille Ergänzung auf Dein „müssen“ bewusst. Schreib es auf und zwar alles. Nicht nur den Satz „ich muss….“, sondern auch die Weiterführung „sonst passiert…..“. Sollte Dir das schwer fallen, kannst Du Dir auch die Fragen stellen: 

  • Was passiert, wenn ich das jetzt nicht erledige, was mir das „müssen“ sagt. 
  • Was wäre so schlimm daran? 
  • Wen würde es stören? 
  • Warum wäre es so schlimm, wenn es jemanden stören würde? 

Früher oder später laufen Deine Antworten darauf hinaus, dass Ängste die wahre Ursache sind, die Dich aus dem Unterbewusstsein antreiben, Dinge zu tun, die Du eigentlich anders oder gar nicht tun möchtest.

Ein Beispiel: 

Deine Freundin ruft an und fragt Dich, ob Du ihr kurz beim Aufbau eines Regals helfen kannst. Eigentlich hast Du keine Lust oder bist müde, aber Du sagst zu. Auf die Frage einer dritten Person, ob Du Zeit hast, antwortest Du: „Nein, ich muss einer Freundin beim Aufbau eines Regals helfen.“ Du bist unter Druck. Denn eigentlich würdest Du viel lieber etwas anderes tun.

Beginnen wir dort, wo der Ursprung des „müssen“ liegt. Was wäre passiert, wenn Du der Freundin abgesagt hättest? 

  • Sie wäre vielleicht enttäuscht oder beleidigt
  • Du würdest Dich als schlechte Freundin fühlen 
  • Du hättest das Gefühl, Dein eigenes Wohlgefühl vor die Hilfsbedürftigkeit Deiner Freundin zu stellen
  • Es fällt Dir einfach per se schwer, „nein“ zu sagen 

Forschen wir mit den Fragen von eben weiter, kommen wir irgendwann an den Punkt, an dem Dir klar wird, ich habe Angst, meine Freundschaft zu verlieren und irgendwann allein dazu stehen, ich habe Angst, nicht verstanden zu werden und Streit zu bekommen, ich habe Angst, dass ich als egoistisch abgestempelt werde. Und so weiter. 

Klarheit bedeutet Veränderung

Wenn Du Dir im Klaren bist bist, welche Angst Dich steuert, dann kannst Du sie auch verändern. Mit der Klopfakupressur kannst Du jetzt anfangen, die Ursachen für diese Angst zu entschärfen. Vom Beispiel ausgehend würdest Du die Situation des Telefonats wählen und klopfen, dass Du „nein“ sagst mit allem Druck und Zwang, der sich da zeigt. Wie immer ist Dein Körper dabei ein wunderbarer Spiegel, um möglichst viele Ursachen zu entschärfen. 

Vielleicht stellst Du dabei fest, dass Dir schon Deine Eltern nicht erlaubt haben, „nein“ zu sagen und Du daher bis heute Angst hast, „nein“ zu sagen, weil das Donnerwetter von damals Dir noch immer Stress macht. Oder Du merkst, dass Du nur dann Anerkennung erhalten hast, wenn Du den anderen erklärt hast, was Du noch alles tun musst, denn nur dann wurdest Du gelobt – für Deinen Fleiß. 

In dieser Podcastfolge begleite ich Dich durch drei Runden Klopfakupressur, wenn Du ein Gefühl dafür bekommen möchtest, wie Du es angehen kannst:

hier geht es direkt zur Folge: Schluss mit müssen müssen

Wenn Du lieber die Wurzel des Problems mit mir gemeinsam ausgraben möchtest, dann schreib mir eine E-Mail an po**@***********nn.de

Was bringt Dir das? 

Je bewusster Du Dir bist, welche Ängste Dich aus dem Unterbewusstsein steuern, umso entspannter wirst Du werden. Auch wenn es am Anfang aufwändig wirkt, Dich so intensiv mit einer so alltäglichen Formulierung wie „müssen“ zu beschäftigen. Umso langfristiger profitierst Du von dem Ergebnis: mehr Ruhe, mehr Gelassenheit und Souveränität. 

Du kannst mit jedem Druck von außen viel entspannter umgehen, wenn das „müssen“ bei Dir kein Trigger mehr ist. 

Mache es Dir zur Gewohnheit, genau auf Deine Sprache zu achten. Tausche das Wort „müssen“ in Deinem Sprachgebrauch aus durch das Wort, was es wirklich ausdrückt. Das kann zum Beispiel sein: wollen, mögen, entscheiden, freuen, warten …. 

Und selbstverständlich gilt auch: Mach anderen keinen Druck, indem Du ihnen sagst: „Du musst …“ In den meisten Fällen ist die emotionale Tür dann sowieso schon zu und egal, was Du sagen wolltest, sie hören Dir nicht mehr zu.

Ein letzter Tipp: 

Die Bücher zur gewaltfreien Kommunikation nach Marshall Rosenberg kann ich Dir allesamt empfehlen, denn sie helfen Dir, Deine Sprache genau zu wählen und in Übereinstimmung mit Deinem Herzen und Deinen Bedürfnissen zu bringen. 

Trauer zulassen – ein Anfang mit der Klopfakupressur

Trauer zulassen ist schwer. Zu groß die Angst, die Gefühle Dich überrollen und Du nicht mehr aus diesem Gefühl herauskommst. Trauer bedeutet auch Stress. Darum kann die Klopfakupressur Dir helfen, diesen Stress zu reduzieren, damit Du langsam mit einer gesunden Trauerarbeit anfangen kannst. Versuch es mal.

So bekommst Du Nerven wie Drahtseile

Wünscht Du Dir manchmal „Nerven wie Drahtseile?“ – Dann stärke Deine Nerven mit Hilfe der Klopfakupressur und dieser Folge des Podcast „Dein Klopftimist“. Viel Spaß und viel Erfolg!

Leichter Loslassen! – 4 Tipps für Klopfakupressur

Klopfakupressur bei Krieg Tina Husemann EFT TBT Coaching

Loslassen kann so schwer sein. Auch wenn Du Dich gut darauf vorbereitet hast. Ich zeige Dir vier Tipps, mit denen es einfacher wird.

Und plötzlich ist der Moment da, loszulassen. 

Du ziehst um, Du wechselst den Arbeitsplatz oder verabschiedest Dich von einer lieb gewonnenen Gewohnheit. 

Vielleicht hast Du Dich schon eine Weile darauf vorbereitet oder es irgendwie erwartet. Aber der Augenblick, in dem klar ist, dass es jetzt kein zurück gibt, zündet noch einmal ein ganz besonderes Gefühlsfeuerwerk. 

Der Magen rumort, der Kopf rattert, Trauer und Euphorie wechseln einander ab und die Frage wird laut, ob das alles wirklich richtig ist? Hätte es eine Alternative gegeben, die noch besser gewesen wäre oder hättest Du die Entwicklung aufhalten können? 

Es ist alles gut, so wie es ist.

Loszulassen hat mit Vertrauen zu tun. Und Dein Vertrauen braucht immer wieder Bestätigung, damit es weiter wachsen kann. Am besten bei jeder noch so kleinen Gelegenheit.

Loslassen fällt jedem Menschen schwer. Dir. Mir. Wirklich jedem. Was wir lieb gewonnen haben, geben wir ungern wieder her. 

Aber es gibt Grenzen, die Du nicht unendlich dehnen kannst, die Dich zwingen, Platz für Neues zu machen. Dein Gehirn kann z.B. nicht alle Eindrücke gleichermaßen abspeichern und Dein Kleiderschrank hat keinen Platz für alles, was Dir gefällt. 

Manches wird unbewusst sortiert, aber einiges darfst Du eben auch bewusst entscheiden. Und dabei ist das Loslassen der wichtigste Schritt. Voller Gelassenheit loszulassen, in dem Vertrauen, das Schönes, Neues, Beglückendes genauso wieder zu Dir kommt wie Du es jetzt loslässt. Es ist das Ziel dieser Übungen, die ich Dir empfehle und die natürlich überwiegend auf der Klopfakupressur basieren. Sie alle stärken Dein Vertrauen:

1. Verbiete Dir kein Gefühl und benenne sie klar und deutlich 

Es erzeugt ungemein viel Stress und Druck, wenn Du versuchst, Trauer, Ärger, Wut, Angst oder andere störende Gefühle zu unterdrücken, um Dich nicht von Deiner Entscheidung verunsichern zu lassen. Besser ist es, sie klar zu benennen und dabei zu klopfen: 

  • Auch wenn ich mich gerade traurig fühle, dass ich… etwas zurücklasse/ mich trenne von .. / … liebe und akzeptiere ich mich voll und ganz mit diesem Gefühl und es ist ok, dass es aufkommt. 
  • Ich bleibe in meiner Mitte, ruhig und gelassen, fest verbunden mit Mutter Erde, auch wenn dieser Druck und Stress jetzt da ist, weil ich mich …. fühle. 
  • Ich nehme diese Verunsicherung jetzt voll und ganz an. Sie darf da sein und ist ein Teil des Weges. Sie gehört dazu und ich kann das jetzt aushalten. 

Dann heißt es tief ein und ausatmen und wie immer mit möglichen Körperreaktionen weiter zu klopfen. So lange bis das Ausgangsgefühl Dich nicht mehr stark belastet. 

2. Loslassen heißt Abschied nehmen. Mit Dankbarkeit. 

Etwas loszulassen heißt immer auch Abschied zu nehmen. Zum Beispiel von einem Ort, von einem Kleidungsstück oder Möbel, was Du aussortierst. Alles ist mit Deiner Energie und Deinem Energiefeld verbunden. Es ist ein Teil von Dir und Du bist ein Teil dessen. Daher ist es gut, diese Verbindungen auf bewusste und liebevolle Weise zu trennen. Eine Möglichkeit ist es, dass Du Dir eine Kerze anmachst, vielleicht ein Räucherstäbchen und Dich dann auf Deinem Platz im natürlichen höheren Ordnungssystem einfindest. Verbinde Dich dort mit Deinem Herzen, Mutter Erde und Deinem höchsten Selbst. Nimm Kontakt auf mit dem, was Du loslässt und bedanke Dich zunächst für die gute Zeit und alles weitere, was Dich mit Dankbarkeit erfüllt. Rufe dann all Deine Energien zu Dir zurück und gib alle Energien an das Objekt, an den Ort zurück, die Du bewusst oder unbewusst aufgenommen hast. Du kannst auch die geistige Welt und die Quelle allen Seins bitten, alle Energien zu reinigen bevor sie zu Dir zurückkommen und von Dir zurückgehen. 

Wenn Du ein visueller Mensch bist, stelle Dir vor, dass diese Reinigung in der Flamme Deiner Kerze stattfindet. 

Du kannst auch klopfen: 

  • Ich lasse all meine Dankbarkeit für die gute gemeinsame Zeit fließen. . 
  • Auch wenn ein Teil von mir traurig ist, ist alles ok. 
  • Was für ein Glück, dass es diese Zeit gab/ diese Möglichkeiten/ diese Freuden etc. 
  • Ich gebe jetzt alle Energie des Ortes/ des Buches/ des Möbels… die ich aufgenommen habe, voller Liebe und Dankbarkeit an den wahren Ursprung zurück. Vollkommen gereinigt. 
  • Und ich rufe all meine Energie jetzt zu mir zurück von diesem Ort / dem Möbel/ dem Kleidungsstück etc…. die darin gebunden war. Auch meine Energie kommt vollständig gereinigt zu mir zurück und findet sich an ihrem Platz in meinem System ein. 

3. Gehe mit einem guten Gefühl 

Wiederhole die Schritte eins und zwei solange bis mehrheitlich ein gutes Gefühl in Dir vorhanden ist. Erwecke auf dieser Basis Deine Neugierde, Deinen Mut und Deine Freude, Neues zu erleben, Neues zuzulassen. Dies kannst Du tun, indem Du die positiv stimulierende Klopfakupressur anwendest: 

  • Ich erlaube mir, mich voller Tatendrang und Neugierde auf das einzulassen, was jetzt kommt. 
  • Auch wenn ein Teil von mir noch trauert, liebe ich auch den Teil in mir, der jetzt bereit ist, etwas Neues zu erfahren, zu erleben. 
  • Auch wenn mir viele gute Erfahrungen fehlen, jetzt bin ich bereit, eine neue gute Erfahrung zu machen. 
  • Ich bin fest verbunden mit Mutter Erde und meinem Herzen und meinem höchsten Selbst. 
  • Alles ist gut und wird noch besser. 
  • Ich nehme die sprudelnde Energie und Liebe in jeder meiner Körperzellen an. 

Immer wieder tief ein- und ausatmen und ggf. mit Körperreaktionen klopfen. 

4. Hebe immer wieder bewusst Deine Schwingung und Frequenz an

Wenn Du in Nöten bist, Ängste und Schmerz verspürst, dann verändert sich der Schlag Deines Herzens. Es wird unruhig und limbisches System (Teil Deines Gehirns) könnte dies als eine Gefahrensituation einstufen und Deinen Körper in Alarmbereitschaft versetzen. Das bedeutet in jedem Fall Stress und Anspannung und Deine energetische Schwingung ist dabei insgesamt niedriger sowie unruhiger. 

Wenn Du mal nicht klopfen möchtest, um Deine Frequenz und Schwingung wieder anzuheben, dann versuche es doch mal mit dieser Übung „Lade Dein Glückspotential runter“. Wie Du weißt, ist die Natur unser bester Lehrmeister und hält alles bereit, damit wir in Balance kommen. Dazu reicht es zum Beispiel Augen und Ohren weit zu öffnen. 

Befindest Du Dich also im oben beschriebenen unruhigen Zustand, dann geh raus. Such Dir einen Platz, an dem Du Vögel zwitschern hören, Bienen oder Hummeln beobachten oder Dich an einen Stamm anlehnen kannst. Jeder Platz ist geeignet, an dem Du für einen Moment in eine innige Verbindung mit der Natur gehen kannst. Konzentriere Dich in dieser Zeit vollkommen auf das, was Du hören und/ oder sehen kannst. Je länger Du Dich vollkommen darauf einlassen kannst, umso ruhiger wirst Du. Die Schwingung der Natur, ihre Natürlichkeit und Selbstverständlichkeit, geht mehr und mehr auf Dich über. Mutter Erde mit all ihren Geschenken hebt Deine Frequenz wieder an. Sie hilft Dir, Dich wieder an Deinem Platz vollkommen aufzurichten. 

Dies geschieht auch, wenn Du zuhörst, wie eine Spatzenbande in einer Hecke lebt, die Amsel ihr Lied singt, die Meisen an Baumstämmen Futter picken oder wenn Du fühlst, wie sich der Baumstamm an Deinem Rücken anfühlt.

Mit dieser Übung unterbrichst Du die Anspannung und Alarmbereitschaft in Deinem Körper und Geist. Auch wenn es Dir am Anfang nur für wenige Sekunden gelingen mag, versuche es wieder.

Je öfter Du diese Übung in Deinen Alltag einbaust, umso vertrauter wird Dir diese unsichtbare Struktur der höheren Ordnung. Desto schneller beruhigst Du Dich, kannst tief durchatmen und neue Möglichkeiten sehen. 

Irgendwann bist Du vielleicht visuell so stark, dass Du Dir auch vorstellen kannst, wie Du in die Verbindung gehst und kannst Dich so schnell entspannen. Es macht glücklich, sich als ein Teil dieser Ordnung wieder zu entdecken. Und darin liegt ein großes Potential auch Deiner Entwicklung. 

Ich denke zum Beispiel oft an eine Hecke, an der ich eine Weile mit unserem Hund vorbeispaziert bin. Darin lebten eine Menge Spatzen. Sie haben so laut gepiepst, dass ich sie schon vor dem Einbiegen in die entsprechende Straße hören konnte. Blieb ich aber vor der Hecke stehen, um ihnen einen Moment lang zuzuschauen, dann verstummten sie sofort. Ging ich ein paar Schritte weiter, ging es direkt wieder los. Es bringt mich jedes Mal zum Lachen, wenn ich daran denke, wie die Spatzen wie eingefroren in der Hecke verstummen und wieder auftauen, kaum, dass ich mich entferne. 

Jedes Mal, wenn ich schlecht gelaunt war, in meiner Arbeit feststeckte, musste Mieze mit mir an der Spatzenhecke vorbei gehen. Jeder Versuch ist gescheitert, Dir dieses lustige Treiben filmisch zu erfassen. So ist sie die Natur. Sie hat ihre eigenen Regeln. Ich akzeptiere sie gerne und  belasse es dabei, Dich dafür zu begeistern, selbst einzutauchen. 

Gerne begleite ich Dich für den Anfang dabei: „Aktiviere Dein Glücksgefühl“. Mit einem Klick kommst Du zum Film: hier geht es zur Übung

Schön, dass Du da bist.
Lebe Dein Leben. Jetzt.
Gesund. Erfolgreich. Glücklich.

Wie kann ich Trauer zulassen und lernen zu trauern?

Trauer Selbstwertgefühl Krisenzeiten Selbstliebe Tina Husemann Klopfakupressur
Lass die Trauer einfach mal zu. Das ist leichter gesagt als getan. Zu trauern ist ein wichtiger Baustein unserer seelischen Gesundheit und doch fällt es vielen so schwer.  Wenn Du ahnst, dass es Dir helfen würde, Deine Trauer auszudrücken, Du aber den Eindruck hast, irgendwie klappt das nicht, dann ist dieser Blogbeitrag für Dich:
Verlust und die damit verbundene Trauer gehört zum Leben dazu. Leider. Umso wichtiger ist es, einen Umgang damit zu finden, der es Dir ermöglicht, wieder unbeschwert zu leben, ohne den tonnenschweren Druck auf der Brust. Vielleicht hörst Du aus Deinem Umfeld dazu gerne den Satz:
Du musst die Trauer zulassen. Rede doch darüber und weine Dich mal aus.
Das hört sich so leicht an, aber es funktioniert nur dann, wenn Du gute Erfahrungen mit dem Trauern gemacht hast bzw. wenn Du trauern gelernt hast. Trauern bedeutet nämlich immer auch Stress. Diese Ausnahme-Situation setzt Dein ganzes System in eine Art Alarmzustand und daher ist es hilfreich, Wege zu kenenn, wie Du diesen Alarmzustand abstellst. Deaktivierst Du ihn nicht, bleibt die Trauer ein zunehmend eiternder Stachel, der seine ganz eigene unkontrollierbare Dynamik enwickelt.

Wie kannst Du gute Erfahrungen mit dem Trauern machen oder was könnte dazu geführt haben, dass es Dir so schwer fällt? 

Wie so oft, kann Dir die Klopfakupressur helfen, hier Dein Unterbewusstsein, Deine Seele und Dein Herz mit neuen, guten Erfahrungen zu füttern. Die Klopfakupressur wird Dir helfen, all die Blockierungen abzuabuen, die Du im Laufe Deines Lebens aufgebaut hast, um Dich vor dem Stress der Trauer zu schützen. Du darfst und solltest dabei aber sehr behutsam, geduldig und liebevoll mit Dir selbst sein. Es braucht Zeit, damit Du dem Prozess und der damit verbundenen Veränderung (ver-)trauen kannst.
Es ist übrigens völlig normal, dass Du Schwierigkeiten hast, Deine Trauer zuzulassen, denn „zu trauern“ ist noch ein blinder Fleck in unserer Gesellschaft. Trauer passt nicht so recht in unseren „Life-Style“ und daher gibt es wenig Gelegenheiten, Erfahrungen zu sammeln. Ich möchte Dir noch weitere Gründe vorstellen, die verantwortlich sind, warum Dir trauern schwer fällt:
Angst ist die größte und umfangreichste Ursache, die Trauern verhindert. Darum findest Du hier einen guten Ansatz mit Hilfe der Klopfakupressur die Angst langsam abzubauen. Ich stelle Dir ein paar Klopfsätze vor, mit denen Du beginnen kannst. Falls Du lieber direkt begleitet sein magst, nutze die Folge des Podcastes ( direkt zur Podcastfolge „Ein Anfang, Trauer zuzulassen“) oder vereinbare einen Termin mit mir, der auch online möglich ist (po**@***********nn.de)

Die Angst, die Kontrolle zu verlieren: Über Deine Körperreaktionen, Gefühle und letzlich die gesamte Situation. 

Tränen fließen zu lassen, kann so erleichternd sein, Wenn sie einmal fließen, lassen sie sich aber vielleicht nicht mehr stoppen und davor hat ein Teil von Dir Angst.
Unbewusste Glaubenssätze und Überzeugungen setzen sich gerne durch: „nur Weicheier weinen“, „Nur Härte bringt einen weiter“, „Indianer kennen keinen Schmerz“ usw. In fast jeder Familie gibt es solche Gedanken, die wir von Kindesbeinen an, aufgenommen haben. Bewusst und unbewusst.
Auch Erfahrungen wie „stell Dich nicht so an“, „jetzt muss es aber mal gut sein“, „es ist doch schon so lang her, nun muss mal wieder Normalität herrschen“.
Das Ignorieren eines Verlustes, indem man nicht mehr darüber spricht und schnell zur Tagesordnung übergeht, ist ein weiterer Grund, warum ein gesunder Umgang mit Trauer nicht möglich ist. Denn dann bleibt eine Auseinandersetzung mit all den Gefühlen, die sich im Laufe eine Trauerprozesses zeigen, auf der Strecke. Es ist ein ganz normaler Ablauf, dass man geschockt, entsetzt, wütend, traurig und hoffnungslos ist. Wenn Du schon als Kind einen Verlust erlebt hast, bei dem Dein Umfeld schnell wieder in den Alltag zurückgekehrt ist, dann hast Du bereits als Kind gelernt, dass Trauer den normalen Ablauf stört, dass man sich daran nicht lange aufhalten darf, dass „man einfach weitermachen muss“.

Dein inneres Kind braucht Dich und Du Dein inneres Kind 

Dennoch sind die Gefühle da, wie eben Wut, Hoffnungslosigkeit oder auch Angst, dass es bald den nächsten lieben Menschen trifft oder Du ganz allein bist und bleibst. Wenn Du als Kind einen Verlust erlebt hast, verbinde Dich immer wieder mit Deinem inneren Kind, mit dem Teil von Dir, der damals nicht die Möglichkeit hatte, gesund zu trauern und gehe als Erwachsener in die Verbindung mit Deinem Kind-Ich. Nimm es an die Hand, stärke ihm den Rücken und gib ihm Zeit, nachzuholen, was damals nicht möglich war.
Dein Umfeld hat Dich nicht aus böser Absicht davon abgehalten, zu trauern, sondern kannte selbst keinen besseren Umgang damit. Vielleicht war die eigene Trauer und Not so groß, dass keine Kapazität blieb, Dir zur Seite zu stehen.

Trauer zulassen schützt vor späterer Depression

Häufig übernehmen wir  – vor allem als Kinder – die Trauer uns nahe stehender Personen. Wir tun dann alles, damit sie sich schnell besser fühlen, stellen unsere eigenen Bedürfnisse und Gefühle zurück und bemühen uns in unserem Verhalten, dem anderen die neue Situation so angenehm wie möglich zu machen. Dabei bleibt das eigene Trauern auf der Strecke und irgendwann ist man wieder so im Funktionsmodus, dass es schwer fällt, sich seine Trauer zuzutrauern. Vor allem auch deswegen, weil wir ja beobachten konnten, wie schwer es dem anderen fiel, sich aus seiner Trauer zu befreien. Dass er unter Umständen durch seine unverarbeitete Trauer in einer lebenslangen Depression stecken geblieben ist, die Du Dir ersparen willst und vorsichtshalber gar nicht erst trauerst.
Körperliche Reaktionen sind normal. Wenn Du trauerst kommt es oft zu körperlichen Reaktionen wie zittern, weichen Beinen, Übelkeit, Kopfschmerzen und natürlich Druck auf der Brust oder am Hals. All diese Reaktionen sind gestaute Energie und gespeichterte Körper-Erfahrungen. Ich empfehle Dir, sie im Zuge der Klopfakupressur einfach nur zu benennen ohne nach einem konkreten Grund dafür zu suchen. Du wirst bemerken, dass es trotzdem hilft, Dich weiter zu entlasten.

Einstiegssätze, um Trauern zu lernen:

Ich möchte Dich noch einmal erinnern, dass Du Dir Zeit gibst und am besten „nichts“ von Dir erwartest. Bleibe offen und neugierig für das, was passiert. Oft blockieren wir uns selbst, wenn wir uns schon ausmalen, wie das Ergebnis sein muss. Die Klopfakupressur hat ihre eigene Logik und folgt dem Prinzip, es geht, was gehen darf und was Du auch aushalten kannst. Durch das Klopfen wird durchgängig die Ausschüttung von Oxytocin angeregt. Dieses Glücks- und Bindungshormon sorgt dafür, dass keine Überforderung stattfindet. Die Intelligenz Deine Körpers unterstützt Dich ebenfalls und bringt Dich auf gesunde Weise immer ein Stück weiter. Folge einfach den Körperreaktionen nach Deinem Einstiegssatz oder kombiniere sie mit Deinen Gedanken und Gefühlen. (ein Beispiel dafür findest Du im Videobeitrag…. )

Folgende Sätze eignen sich zum Klopfen und dem lernen zu trauern:  

  • Ich nehme meine Widerstände voll und ganz an, die mich von meiner Trauer abhalten.

  • Auch wenn ein Teil von mir weiß, wie wichtig das Trauern ist, liebe ich auch den Teil, der mich davor schützen will.
  • Ich bin jetzt vollkommen sicher, beschützt und behütet, auch wenn ich mein Bedürfnis, zu trauern, annehme. Es darf da sein und ich bin damit ok.

  • Auch wenn mehr Dämme brechen als ich mir vorstellen kann, darf es passieren. Ich bin verbunden mit meinem Herzen, Mutter Erde und meinem höchsten Selbst.

  • Aller Druck und Stress, der egal wo in mir gespeichert und gebunden ist mit dem Gefühl von Trauer, der darf jetzt da sein.

  • Ich nehme jetzt alles an, was mich daran hindert, zu trauern.

  • Die Unsicherheit, die Angst zu trauern, darf da sein und ich bin dennoch ok und in diesem Augenblick vollkommen sicher.

  • Auch wenn andere mich nicht verstehen, bin ich ok, mit all den Gefühlen und Reaktionen, die ich jetzt gerade wahrnehme.

  • Allen, deren Ängste und Unsicherheiten, ich im Umgang mit Trauer getragen habe, gebe ich ihre Anteile jetzt in Liebe zurück.
  • Ich erlaube mit einen anderen Weg, der für mich gesünder und ausgewogener ist.

  • Ich rufe all meine Energie zu mir zurück, die ich in dem Moment des Schocks, des Verlustes, der Trauer verloren habe.
  • Ich lade die Energie ein, zu mir zurück zu kommen. Denn ich bin in diesem Augenblick sicher, beschützt und behütet.
  • Ich bin fest verbunden mit Mutter Erde, meinem Herzen und meinem höchsten Selbst.

  • Ich gebe allen deren Trauer ich mitgetragen habe, ihre Anteile nun in Liebe zurück. Sie gehören zu ihnen und ich lasse sie jetzt los.

  • Ich vergebe mir selber, dass ich mir so viel Druck und Stress mache/ gemacht habe, zu trauern.
  • Es ist alles gut mit mir.
  • Wichtig ist, immer wieder tief ein- und ausamten. Innehalten, fühlen, ob Dein Körper Dir Reaktionen zeigt, wie Druck, Enge, Kälte oder ob Gedanken und Erinnerungen zeigen. Dann bitte baue sie einfach ein, z.B.
  • Auch wenn der Gedanke … das Gefühl … jetzt aufkommt, ist alles ok mit mir. Ich lasse es kommen, es darf da sein, Ich höre auf, dagegen zu kämpen.
  • Ich sehe das Licht und die Liebe in jeder einzelnen Körperzelle von mir, obwohl diese Reaktion von …. jetzt da ist. 

Schnelle Hilfe im Alltag

Wann immer Du merkst, dass sich ein Trauer-Schleier über Dich legt, klopfe es einfach sanft und nimm es an.
Auch wenn ich mich jetzt traurig fühle, ohne zu wissen warum, bin ich ok und voller Liebe und Licht in jeder Körperzelle/ Auch wenn mich das Gefühl jetzt nervt, bin ich voller Lieber und Licht in jeder Körperzelle/ Auch wenn ich mich wie gelähmt fühle, bin ich voller Liebe und Licht in jeder Körperzelle
Danach atmen und evlt noch einmal klopfen… Das ist ein ganz kleiner Schritt, die Ursachen der Trauer abzubauen ohne dass Du das ganz große Fass aufmachen musst. Versuche es mal und trau Dich.
Es kann gut sein, dass Deine Widerstände so groß sind, dass es Dir schwer fällt, diese vorgeschlagenen Schritte zu gehen. Dann hilft es Dir wahrscheinlich, dass wir den ersten Schritt zusammen gehen, damit Du fühlst, dass Du  das schaffen kannst und nicht allein bist. Denn alles irgendwie „allein bewältigen zu müssen“ ist auch eine Überzeugung, die schnell zu einem Widerstand führt, der Trauer nicht zulässt. Damit verbunden droht schnell Überforderung, weil Du in der Vergangenheit wegen dieses Satzes viel allein gestemmt hast und vor einer weiteren Anstrengung möchte Dich Dein Unterbewusstsein nun schützen.
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Also der letzte Vorschlag für einen Klopfsatz lautet: „Auch wenn ein Teil von mir denkt, dass ich alles allein schaffen muss, ich kann mir jederzeit Hilfe holen, um den nächsten Schritt zu gehen. Ich bin willkommen, auch wenn ich mich selbst mit dem Gefühl nicht leiden mag
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Probiere es mal aus. Ich wünsche Dir von Herzen, dass Dein Herz wieder leichter wird und Deine Seele wieder fliegt. Für Fragen oder Terminanfragen erreichst Du mich unter Hier klicken und mit direkt schreiben
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Schön, dass Du da bist.
Lebe Deine Leben. Jetzt.
Gesund. Erfolgreich. Glücklich.
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Einen weiterführenden Beitrag findest Du hier Damit aus Trauer keine Depression wird

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