Tina Husemann | knock knock – who’s there?
16014
post-template-default,single,single-post,postid-16014,single-format-standard,ajax_fade,page_not_loaded,,qode-title-hidden,qode_grid_1300,columns-4,qode-theme-ver-10.1.1,wpb-js-composer js-comp-ver-5.0.1,vc_responsive

knock knock – who’s there?

Diese Frage stellt sich immer wieder, wenn wir mit Hilfe der Klopfakupressur an Lebenssituationen herantreten, die in uns Stress auslösen. Das können z.B. Prüfungsängste sein, die Angst vor der Einsamkeit nach einer Trennung oder das Gefühl, nicht am rechten Platz in seinem Leben zu sein oder oder oder …

 

Stress ist nicht perse schlecht oder schädlich. Es gibt auch positiven Stress. Der sorgt dafür, dass wir genügend Adrenalin haben, um von einem Punkt zum nächsten zu kommen.

Der Stress, von dem ich hier schreibe ist der, der dafür sorgt, dass sich der Körper nicht mehr beruhigt, weil die innere Anspannung nicht mehr nachlässt.

 

Wir fühlen das häufig auf körperlicher Ebene beispielsweise durch Unruhe, Schlaflosigkeit, Druck im Magen, Ohrensausen oder Verspannung im Nacken.

Diesem Stress liegen (un-)bewusste Überzeugungen über das Leben und sich selbst zu Grunde, die einen immer wieder antreiben, das Gleiche zu tun, weiter zu streben, diszipliniert und streng mit sich umzugehen. Diese unbewussten Überzeugungen (auch Glaubenssätze genannt) fühlen sich wohl, wenn die Dinge einer Routine folgen, die immer dann eintritt, wenn der Auslöser des Stresses bleibt und somit auch die biologische Abfolge des “Notprorgramms” aktiviert.

 

Wenn wir klopfen, durchbrechen wir die Routine, die zwangsläufige Abfolge des “Notprogramms” und lassen den Auslöser des Stresses plötzlich “blass” aussehen. Er verliert seinen Schrecken, weil unser Körper plötzlich das Signal senden kann, ich kann das bewältigen. Es ist nicht mehr so schlimm.

 

Doch damit nicht genug. Wir werden in die Lage versetzt, behutsam und genau in dem Tempo und in der Tiefe, die wir bewältigen können, herauszufinden, was dazu gefüht hat, dass wir diese (un-)bewussten Überzeugungen gebildet haben. Von klein auf beobachten wir unser Umwelt, fühlen, stehen im Kontakt mit unseren Mitmenschen und bilden uns aus vielen Einzelteilen eine Meinung über uns und unsere Umwelt.

 

Häufig sind meine Klienten überrascht, wer oder welche Situation dazu gefüht hat, dass sie denken, was sie denken.

Doch mit dem Erkennen, der Annahme dessen und der unterstützenden Klopfakupressur wird es möglich, seine tief verwurzelten Überzeugungen zu verändern. Anstelle der stressauslösenden Überzeugung eine kraftspendende Annahme zu verankern.

 

knock knock … I know who is there …