Hilfe bei dem Gefühl, die Kontrolle zu verlieren

Bringen Dich die Maßnahmen rund um Corona an Deine Grenzen? Hast Du das Gefühl, die Kontrolle zu verlieren?  

Uns allen geht es besser, wenn wir das Leben unter Kontrolle haben. Wiederholte und massive Gefühle von Kontrollverlust hingegen machen uns krank. 

Kontrollverlust macht Angst und kommt meistens unerwartet. Angst sorgt dafür, dass Du Dein Verhalten so anpasst, dass Du die Situation idealerweise überlebst: indem Du flüchtest, erstarrst oder angreifst. Darüber hinaus vernebelt Angst Deine Gedanken. Ohne einen klaren Gedanken fassen zu können, bleibt aber dieses Gefühl „jetzt bin ich hilflos ausgeliefert und kann nichts mehr machen, es liegt nicht mehr in meiner Hand“. 

Doch stimmt das wirklich?

Immer dann, wenn Dein Gefühl des Kontrollverlusts groß ist, sollte Dein erster Schritt sein, den Nebel zu lichten, damit Du klar denken kannst. Die Angst muss sich auflösen. Dazu nutzt Du natürlich die Klopfakupressur für ein schnelles Ergebnis. Der Klopfsatz, den Du abwechselnd auf dem Schädeldach und dem Herzen klopfst, könnte lauten: 

Auch wenn ich wie gelähmt bin 

und mir klar zu denken schwer fällt, 

liebe und akzeptiere ich mich voll und ganz. 

Auch wenn ich die Kontrolle verloren habe, 

bin ich jetzt fest verbunden mit meinem Herzen 

und Mutter Erde und ich bin ok. 

Es ist alles gut mit mir, 

auch wenn ich gerade keinen klaren Gedanken fassen kann. 

(hier kannst Du direkt mit mir zusammen klopfen. )

Du hast mehr Kontrolle als Du denkst.

Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, Dir bewusst zu machen, wie weit Dein Handeln wirklich reicht und warum Du nicht hilflos ausgeliefert bist. Es gibt drei verschiedene Gebiete, auf die Du unterschiedlich einwirken kannst:

Im Aufmerksamkeitsbereich hast Du die meiste Kontrolle, denn hier besteht ein direkter Zusammenhang zwischen Deinem Denken, Handeln und Deinen Gefühlen.

Im Einflussbereich hast Du nur teilweise Kontrolle. Dieser Bereich umfasst zum Beispiel familiäre, berufliche oder sonstige zwischenmenschliche Beziehungen.

Im Besorgnisbereich aber hast Du am wenigsten bis keinen Einfluss. Das sind Bereiche wie Klima, Verkehr oder die Gedanken anderer. Dieser Bereich kann Dich zwar enorm berühren, aber Deine Wirkung in diesen Bereich wird für Dich kaum spürbar sein. 

Es ist also sinnvoll, nach dem „Gesetz des geringsten Aufwandes“, ( mehr dazu findest Du hier) ,  dass Du Deine Energie dorthin gibst, wo Du mit Deinem Denken, Fühlen und Handeln am meisten bewirken kannst; den Aufmerksamkeitsbereich. 

Mache Dir bewusst, wie viel Du hier kontrollieren und bewerkstelligen kannst:

  • Du kannst wählen, welches Essen Du zu Dir nimmst
  • Du entscheidest, auf welche Weise Du auf Menschen und Umstände reagieren möchtest
  • Du kannst Deine Freizeit frei gestalten
  • Du entscheidest, ob Du Dich weiterbilden möchtest
  • Du wählst, mit wem Du Dich austauschen magst
  • Du hast die freie Wahl über Deinen Wohnort
  • usw. (bestimmt fallen Dir noch viel mehr Dinge ein, die vollkommen Deiner freien Entscheidung und damit auch Deiner Kontrolle unterliegen) 

Ein gutes Zwischenergebnis:

Dabei wirkt sich Deine Wahl immer auch auf die anderen Gebiete aus, denn alles, was Du tust und denkst, ist im Kern Energie. Und Energie ist im Großen und Ganzen miteinander verbunden. Daher wähle sehr sorgsam, wie und wo Du Deine Macht, Kontrolle und Kraft einsetzen willst. 

An einem Beispiel verdeutlicht: 

Du möchtest Dein Essen kontrollieren. Es liegt an Dir, ob Du zu FastFood, Fleisch oder Biogemüse greifst. Jede Wahl hat Auswirkungen und damit übst Du Macht aus:

Du kontrollierst diesen Einflussfaktor auf Deine Gesundheit. (Aufmerksamkeitsbereich) Du kannst Deine Mitmenschen begeistern für eine gesunde Ernährung (Einflussbereich) und Du kannst durch Dein konsequentes Kaufverhalten Einfluss nehmen auf das Marktgesetz von Angebot und Nachfrage (Besorgnisbereich).

Merkst Du, wie viel zusammenkommt, worüber Du Kontrolle wahren kannst obwohl vieles nicht unmittelbar durch Dich entschieden wird?

Wie so oft ist auch bei dem Gefühl „die Kontrolle zu verlieren“, der Fokus und Deine unbedingte Aufmerksamkeit gefragt. Denn wenn Du Dich auf alles konzentrierst, wo Du Einfluss und Kontrolle hast, dann nimmt gleichermaßen das Gefühl der Ohnmacht ab. 

Schlussletzlich liegt auch im Kontrollverlust ein gewisser Zauber, denn immer dann, wenn Du loslässt, kann das Leben Dir unerwartet Schönes schenken. Etwas ganz Neues. Vielleicht ein Glücksgefühl und einen Hauch von Vertrauen, dass Du auch dann wieder Boden unter den Füßen gewinnst, wenn Du darüber keine Kontrolle wahren kannst. 

Wenn Dein Gefühl von Kontrollverlust und Ohnmacht wiederkehrend stark bleibt, dann lass uns reden. Dann wird es Zeit, dass wir gemeinsam mal schauen, wo der Ursprung liegt, was gesehen und verändert werden möchte. Ich bin immer für Dich da unter: post@tina-husemann.de

In diesem Sinne
Namasté
Deine Tina

2 Antworten auf „Hilfe bei dem Gefühl, die Kontrolle zu verlieren“

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