Burnout durch Empathie? Wie Du Dich am besten schützt.

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Zu viel Empathie? Das gibt es doch gar nicht. Oder? Doch das gibt und ich möchte Dich heute dafür sensibilisieren, was Du tun kannst, wenn Du ein zu viel an Empathie hast, damit Du nicht in einem Burnout landest.

Einfühlungsvermögen zu besitzen macht es Dir leichter, schnell auf Veränderungen zu reagieren. Du ahnst früher, was kommt, versetzt Dich in verschiedene Perspektiven und Personen, um am Ende das Beste für Dich zu entscheiden. Das ist der Idealfall.

Aber den anderen muss es doch auch gut gehen.

Bei einem zu viel an Einfühlungsvermögen bleibst Du an dem Punkt hängen, dass Du die verschiedenen Perspektiven Deiner Mitmenschen einnimmst und ganz dort aufblühst.

Das heißt, all Deine Energie und Aufmerksamkeit fließt dahin, dass es Deinen Mitmenschen besser geht. Für Dich selber bleibt dann meistens keine Kraft mehr übrig, Du hast Dich verausgabt und bleibst erschöpft zurück. Für Dich hat sich nichts verändert. Wenn sich dieses Muster oft wiederholt droht unweigerlich ein Burnout.

Die Bedürftigkeit der anderen hat Dich förmlich ausgesaugt. Es ist nicht nur dieses eine Mal, an dem Du zurücksteckst, nicht wahr? Es wiederholt sich immer und immer wieder. Die dadurch entstehende emotionale Ermattung macht es Dir schwer, Dich nun noch voller Elan und Freude um Deine Wünsche und Bedürfnisse zu kümmern. Das ist fatal, denn der Weg zu einem kraftvollen ausgeglichenen Leben geht für Dich nicht über das Glück und Zufriedenheit Deiner Mitmenschen. Es mag hart und ungewohnt für Deine Ohren klingen, aber erst wenn es Dir gut geht, kannst Du Dich um andere kümmern.

Warum aber fällt es Dir so schwer, Dir selbst empathisch zu begegnen?

Dazu lass uns ein wenig zurückgehen in Deine Kindheit und Jugend, denn wir entwickeln uns in Beziehungen. Und die ersten Bezugspersonen sind Deine Eltern, ist Deine Familie. In diesem Kontext führt besonders ein Aspekt zu einem Übermaß an Empathie. Stell Dir mal folgende Situation vor:

Du kommst mit einem guten Gefühl nach Hause, fühlst, bemerkst und beobachtest sofort, dass etwas nicht stimmt und Du mit Deinem guten Gefühl nicht willkommen bist. Nach anfänglicher Irritation setzt sich Dein unerschütterlicher kindlicher Mut durch: Du bist Dir sicher, Du kriegst das wieder hin, dass die Stimmung wieder gut wird. Und Du unternimmst alles, was Dir sinnvoll erscheint, z.B. die Stimmung aufzulockern, Witze zu machen, dienstbar zu sein, usw.

Deine Lösung ist also:

Ich entwickele ganz feine Antennen, die mich rechtzeitig warnen, damit ich alles unternehmen kann, um für ein gutes Gefühl für alle zu sorgen.

Empathie-Antennen könnte man sagen. Nur diese Antennen richten sich ausschließlich auf die anderen aus. Und wenn Du im Laufe Deines Lebens wenig Gelegenheiten erlebt hast, in denen Du Deine Bedürfnisse trotz der Missstimmung in Deinem Umfeld anerkennen und ausleben konntest, dann fehlt Dir bis heute ein Gefühl dafür, dass es absolut ok ist, dass Du auch Wünsche hast, die ein Recht auf Erleben haben. Selbst dann, auch dann, wenn der andere „emotional in den Seilen hängt“.

Was kannst Du jetzt tun?

Du beginnst ab sofort damit, Dir selbst emphatisch gegenüber zu sein. Nimm Deine Bedürfnisse, Sehnsüchte und Wünsche so wichtig als gäbe es nur sie und nichts anderes.

Ich ahne schon, dass gerade alle Alarmglocken und alten Glaubenssätze in Dir aufspringen und schreien:  Das ist egoistisch – das macht man nicht – Nimm Dich nicht so wichtig – Halt den Ball flach – ach und was gibt es nicht noch alles. An diesem Punkt kommt nun die Klopfakupressur ins Spiel, um die falschen Verknüpfungen sanft zu lösen und Deine Bedürfnisse mit einem guten Gefühl neu verbinden.

Idealerweise hast Du eine Situation vor Augen, in der Du Deine Bedürfnisse für andere zurück gestellt hast. Es kann etwas ganz einfaches sein, wie z.B.:

Ich möchte heute zu Hause sein und die Füße hochlegen. Die Freundin ruft an und fragt, ob ich mit in den Biergarten komme. Welche Reaktion Deiner Freundin setzt Dich unter Druck, wenn Du ihr sagst, dass Du heute zu Hause bleiben willst? Ist es eine innere Stimme, die Dich antreibt: Nicht, dass Du etwas verpasst, dass die anderen denken, Du bist ein Spielverderber ….

Mit dem, was Dich am meisten unter Druck setzt, bei Deinem Wunsch und Bedürfnis zu bleiben, beginnst Du zu klopfen:

Auch wenn ich diesen Druck von ….. fühle, erlaube ich mir heute, mich ganz um mich, meine Wünsche und Bedürfnisse zu kümmern und ich bin ok.

Auch wenn dieser Druck von …. da ist, bin ich ok, wenn ich meinem Gefühl, meinem Herzen folge. Ich bin jetzt sicher, beschützt und behütet.

Danach spürst Du, ob Du Reaktionen wahrnimmst. Dies kann z.B. sein:
Herzrasen, grummeliger Bauch, weiche Beine, Atemnot.

Mit der stärksten Reaktionen klopfst Du jeweils weitere Runden:

Ich liebe und akzeptiere mich voll und ganz mit dem Gefühl von … und ich bin ok. Ich bin sicher. beschützt und behütet.

Wie geht es weiter?

Jedes Mal, wenn Du klopfst, eroberst Du Dir Deine Kraft, Dein Vertrauen und Deinen Mut zurück, dass es in Ordnung ist, sich um sich selbst zu kümmern.

Je mehr diese Sicherheit zurückkommt umso mehr wirst Du Dein Einfühlungsvermögen auf gesunde Weise einbringen.

Dazu gehört auch, dass Du Deinem Gegenüber sagst: Ich sehe Deine Herausforderung und ich kann mir vorstellen, wie schwer das für Dich ist. Nur leider kann ich sie für Dich nicht lösen.

(Na, reagiert es schon allein beim Lesen dieses Gedankens? Dann ab zur nächsten Klopfrunde. Ich habe da mal etwas zum Thema Grenzen setzen im Podcast vorbereitet:  Podcast Grenzen leichter setzen)

Was nicht gemeint ist

Damit ich mich richtig ausdrücke, möchte ich noch einmal deutlich machen, dass es mir nicht darum geht, dass Dir das Gefühl zu geben, ein Egoist werden zu müssen. Es geht darum, dass Du ein Gespür entwickelst für Dich und Deine Bedürfnisse, Sehnsüchte und Wünsche und zwar auf eine Weise, die es Dir möglich macht, auch Widerstände auszuhalten. Nicht jeder wird immer Deiner Meinung sein. Das ist ok.

Deinen inneren Frieden, Deine Lebenskraft und Selbstliebe stärkst Du, wenn Du Dir über Dich selber ganz klar bist und diese Klarheit auf harmonische, gesunde Weise im Miteinander einbringst.

Dann bist Du für Dich da und auch mal für die anderen. Ganz so, wie es für Dich zu gut bewältigen ist.

Und mein Familiensystem?

Jetzt kommt vielleicht in dem Zusammenhang Wut auf Deine Eltern oder Dein Familiensystem auf. Das ist ein ganz neuer Aspekt, den ich in anderem Zusammenhang behandele. An dieser Stelle kann es auch helfen, nicht nur die Wut anzunehmen, sondern auch noch einmal in Verbindung mit dem inneren Kind zu gehen. Nimm es an die Hand und sage ihm, dass Du jetzt seine Verzweiflung von damals verstehst und es mitnimmst, um mit ihm zusammen neue Erfahrungen zu machen.

Das tut unglaublich gut und heilt die alten (oft unbewusst erlittenen) Kränkungen. Ich wünsche Dir eine freudvolle Begegnung mit Deinen Wünschen, Bedürfnissen und Sehnsüchten.

Leben Dein Leben. Jetzt.
Erfolgreich. Gesund. Glücklich.
Du bist es wert.

Namasté
Tina

Falls Dich interessiert, was Du bei zu wenig Empathie tun kannst, schau mal hier:   Mehr Erfolg durch Empathie? Lohnt sich das?

Du wünscht Dir Unterstützung zu dem Thema? Dann vereinbare einfach ein Gespräch mit mir unter po**@***********nn.de

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Mehr Erfolg mit Empathie. Lohnt sich das?

Mehr Erfolg mit Empathie. Lohnt sich das?

„Empathie hat man oder nicht. Das kann man nicht lernen“. Dieser Spruch macht das Dilemma mit fehlendem Einfühlungsvermögens deutlich.
Glücklich diejenigen, die von Geburt an mit hoher Empathie gesegnet sind. Große Not bei all denjenigen, die merken, dass ihnen genau diese Fähigkeit fehlt.

In diesem Artikel zeige ich Dir, wie Du Dein Einfühlungsvermögen verbesserst, um mehr Erfolg im Beruf und im Umgang mit Menschen zu haben. Empathie lohnt sich – besonders in Krisen.

Empathie ist der Erfolgsfaktor. Denn er ermöglicht es Dir, früh Veränderungen wahrzunehmen, Dich darauf einzustellen und Deine eigene Reaktionen geschmeidig darauf anzupassen. Nun sitzt Du betrübt vor dem Bildschirm und denkst Dir „na toll, ich weiß, ich bin nicht so einfühlend wie andere und jetzt?“ Dann habe ich eine gute Nachricht für Dich: Du kannst Empathie üben, wenn Du die Ursachen auflöst, die für das fehlende Einfühlungsvermögen verantwortlich sind.

Warum?

Wenn Du in Deiner Kindheit und Jugend damit zu kämpfen hattest, dass die emotionalen Reaktionen Deiner Umwelt, allen voran Deiner Eltern, nicht verlässlich waren, dann bedeutet das für Dich unsicheres Fahrwasser. Du konntest nie sicher sein, wie auf Dich reagiert wird. Wenn Du aber dieses zuverlässige Reagieren nicht erfahren hast, dann war es Dir auch nicht möglich ein Gefühl dafür zu entwickeln, wie Du auf andere wirkst, so dass sich daraus ein Wechselspiel ergeben kann.

Du hast in diesen frühkindlichen Situationen Deine ganz eigene Strategie entwickelt, um Dich mit möglichst wenig Kränkungen und Verletzungen sicher durchzubringen. Überlebensstrategien könnten also sein: Du hast Dir ein dickes Fell angeeignet, um nicht immer wieder enttäuscht zu werden. Du hast Dich an anderen orientiert beispielsweise, wie andere Familienmitglieder mit Wünschen und Bedürfnissen umgehen und beobachtet, dass der Weg nur „ohne Rücksicht auf andere“ funktioniert oder nach dem Motto „Hilf Dir selbst, sonst hilft Dir keiner“. Unbewusst übernimmst Du diese Überlebensstrategien und Beobachtungen in Dein Erwachsenenalter. Es hat ja gut geklappt, Dein Überleben zu sichern. Du hast gelernt, auf mich selbst kann ich mich verlassen. Die Gefühle und Reaktionen der anderen sind einfach nicht verlässlich.

Wenn es so oder ähnlich für Dich gelaufen ist, dann hast Du irgendwann den Blick auf die anderen aufgegeben, weil Du ihn nicht deuten konntest.
Du nahmst sie wahr, aber es hätte Dich schlicht überfordert, auf diese näher einzugehen und den Stress der Kindheit aktiviert, nicht richtig zu reagieren, damit der andere mit Dir im Kontakt bleibt. Hinzu kommt, dass man an den Umgang mit den Gefühlen anderer herangeführt werden muss. Man muss es lernen, wie man sich auch mal in die Schuhe anderer stellt und dann damit umgeht. Und am besten lernt man, wenn man es beobachten kann, wenn es vorgelebt wird.

Diese Chance hattest Du nicht. Was nun?

Wie die Ursachen lösen?
Jede emotionale Verletzung oder Angst, sich wieder falsch zu verhalten löst Stress aus. Dieser Stress kann so stark werden, dass Du automatisch ins Notprogramm gehst und dann kannst Du nicht mehr mit Einsicht und bewusster Absicht agieren. Dann läuft es ab wie immer. Das erste Ziel ist nun also, zu verhindern, dass Du in das Notprogramm umgeschaltet wirst und den aufkommenden Stress so früh wie möglich zu unterbrechen.

Wenn Du die energetischen Blockaden löst, die sich hinter Deiner emotionalen Not festigen konnten, dann schaffst Du es, Dich für neue Erfahrungen zu öffnen und bewusstes Handeln einzubringen. Dabei gilt Blockaden lösen, üben, um Sicherheit zu gewinnen und wieder überprüfen. Das kannst Du allein angehen mit Hilfe der Klopfakupressur, noch besser gelingt es in Begleitung, eines Coach.

Schritt eins für mehr Empathie wäre,

dass Du Dich zunächst einmal hinsetzt und überlegst,
– in welcher Situation hätte es mir gut getan, mehr Verständnis für mich und mein Problem zu erfahren?
– welche Reaktion hätte mir geholfen (körperlich z.B. durch eine Umarmung, emotional z.B. durch Ermutigung, ganz konkret greifbar. z.B. durch einen Handlungsvorschlag)
– von wem hätte ich sie am liebsten erfahren?

Schreib Dir Deine Antworten auf.

Im zweiten Schritt notiere Dir,

was Du stattdessen erlebt hast.
Wieder auf den drei Ebenen: körperlich z.B. keinerlei Zuwendung, emotional, z.B. Schelte, ganz konkret greifbar z.B. Stubenarrest)
Welche Gefühle sind in Dir dabei geweckt worden? Welche Emotionen? Vielleicht auch Körperreaktionen, wie z.B. Herzrasen, weiche Beine.

Im dritten Schritt geht es nun darum,

diese belastenden Gefühle, die diese Situation in Dir geweckt hat, zu beklopfen, um die damit verbundene falsche Verknüpfung zu lösen. Die falsche Verknüpfung besteht darin, dass Du ein Problem hattest und Ablehnung erfahren hast. Das führt zur Erkenntnis, dass Du mit Problemen unerwünscht bist oder dass Dir ohnehin keiner helfen kann. Wohlgemerkt, es gibt auch andere Schlussfolgerungen, die alle auf der unbewussten Ebene stattfinden und nur zum Teil bis in unser Großhirn dringen. Wichtig ist nun aber, dass wir diese falsche Verknüpfung lösen, denn ob Du ein Problem hast oder nicht, ändert ja nichts daran, dass Du ein wertvoller Mensch bist. Mit dem Klopfen lösen wir also die falsch verknüpften Emotionen und schaffen eine neue Verknüpfung hin zu: ein Problem ändert nichts daran, dass ich ein toller Kerl bin.

Dein Einstieg in die Klopfakupressur lautet also:

Ich liebe und akzeptiere mich voll und ganz mit der Reaktion von ….. (Du wählst die Reaktion, die Du Dir oben in Schritt 2 notiert hast,)
Auch wenn ich damals eine andere Unterstützung gebraucht hätte, liebe ich mich voll und ganz mit meiner Reaktion von….
Ich nehme all meine Wut und meine Enttäuschung an, dass ich damals so allein gelassen wurde und ich liebe mich voll und ganz auch mit dem Gefühl von ….

Diesen Einstieg klopfe auf dem Herzen (alternativ klopfe vom Herz über die Punkte im Gesicht während Du diese Sätze sprichst) und sprich ihn dabei laut aus.

(Falls Du die Klopfakupressurpunkte noch nicht kennst, findest Du hier eine   Anleitung und Einleitung Klopfakupressur)

Danach spüre, ob körperliche, emotionale Reaktionen eintreten und wenn ja, welche die stärksten sind. Damit klopfst Du eine neue Runde über Herz und Gesichtspunkte mit dem Satz: Ich nehme diese Reaktion von… jetzt voll und ganz an und ich bin ok. Ich bin jetzt sicher.

Wenn Du das Gefühl hast, dass Du Dich zu der Situation, die Du Dir notiert hast, etwas ruhiger und distanzierter fühlst,

ist es Zeit für den vierten Schritt:

Die Personen, die Dich so hängen gelassen haben, haben dass nur aus einem einzigen Grund getan: Sie wussten nicht, wie sie es hätten besser machen können. Nun magst Du bei dem Gedanken wütend werden und aus Deiner heutigen Perspektive sagen, das glaube ich nicht. Doch möchte ich Dich daran erinnern, wie wichtig es ist, dass man herangeführt wird und auch die Zeit hat, sich mal in sein Gegenüber hineinzudenken. Diese Zeit hatten die Personen ganz offensichtlich nicht und möglicherweise haben auch sie nie erfahren wie es sich anfühlt, wenn man dem Kinde mitfühlend und verständig begegnet. Auf Basis dieser Überlegung hilft es, Dich aus Deiner Wut und Deinem Hass zu lösen, denn er schadet nur Dir. Idealerweise klopfend, damit Deine Emotionen auch wirklich in der Ursache gelöst werden:

Auch wenn ich bis heute wütend auf dich/ euch bin, weil ihr mich im Stich gelassen habt, liebe und akzeptiere ich mich voll und ganz.
Und ich vergebe dir/euch alle Ursachen, die dazu geführt haben, dass mir das Einfühlungsvermögen so schwer fällt, weil ich ahne, dass du/ihr es nicht besser wusstet und ihr eure eigene Geschichte damit habt. Ich löse mich jetzt bewusst und bitte um Auflösung aller Verbindungen zwischen uns auf allen Ebenen unseres Seins. In Liebe, Respekt und Anerkennung für euren Weg. Es ist Euer Weg und ich gehe jetzt meinen eigenen Weg.

Ich bitte um Vergebung für alle Verletzungen, die dir/euch jemals bewusst oder unbewusst zugefügt habe.
Meine Seele und mich selber bitte ich um Vergebung, dass ich mich nicht besser schützten konnte und es zugelassen habe.
Ich bin jetzt sicher. Ich bin beschützt und behütet und ich nehme meinen Platz im höheren Ordnungssystem nun voll und ganz ein.
Ich rufe all meinen Mut, all meine Seelenanteile zu mir zurück, die ich verloren habe. Mögen sie sich wieder im Sinne der höheren Ordnung voll und ganz in mir integrieren. Ich bin am meinem Platz. Ich bin voller Liebe und Licht in all meinem Sein.

Auch hier gilt, wenn Du nach dem Klopfen Reaktionen bemerkst, klopfe diese bitte bis Du Dich innerlich ruhiger fühlst. Auf diese Weise eroberst Du Dir Schritt für Schritt Deine Fähigkeit zurück, die Perspektive von anderen einnehmen zu können.

Was machst Du nun nach dem Klopfen?

Beobachte einmal, wie es Du im Alltag mit einer Situation klarkommst, die vergleichbar ist mit der Situation, die Du geklopft hast? Ist es Dir möglich, Dein Gegenüber zu fragen, was es denkt und warum? Oder fühlst Du Dich sofort angegriffen oder abgewertet? Je besser es Dir gelingt, zu verstehen, welche Motivation Dein Gegenüber hat, etwas zu tun oder zu lassen, umso besser kannst Du darauf reagieren. Allerdings ist es notwendig, dies wirklich zu erfragen, denn Du ahnst nicht, wie oft wir mit unserer Überlegung, was der andere wohl denkt, daneben liegen. Also ist der nächste Schritt zu mehr Empathie, dass Du Dich traust, in den Kontakt mit Deinen Mitmenschen zu gehen, auch wenn Du Angst hast, dass es wieder schief geht.

Hilfreich ist auch die Überlegung:

Wie würde ich mich an der Stelle von … fühlen, wenn ich seine Aufgaben hätte und in seiner Lebenssituation wäre?
Oder um abzugleichen, ob Du mit Deinem Gefühl richtig liegst, kannst Du auch fragen: „Was erwartest Du jetzt von mir? Was kann ich jetzt für Dich tun? Wie kann ich behilflich sein? Warum soll ich das tun? Im Stillen kannst Du die Antwort abgleichen mit Deinem Gefühl und auf diese Weise Dein Einfühlungsvermögen trainieren.

Niemand ist eine Insel. Wir alle sind abhängig von den Reaktionen der anderen, um ein Gefühl für uns und unsere Interaktion zu entwickeln. Wir werden in Beziehungen krank. Und wir werden in Beziehungen wieder gesund. Das Klopfen hilft Dir dabei, immer wieder anders zu reagieren, weil Du Deine eigenen Gefühle besser annehmen kannst und daher auch zunehmend ein Gefühl für Dein Gegenüber aufbauen kannst. Sei bitte nicht traurig, wenn Deine Mitmenschen es nicht sofort bemerken, dass Du Dich veränderst. Wir sind doch alle Gewohnheitstiere. Gib ihnen Zeit, sich an Deine neue Persönlichkeit zu gewöhnen.

Sollte Dir das passieren und Dich entmutigen, dann klopfe Dir Mut und Zuversicht ins Feld:

Auch wenn meine Mitmenschen noch nicht bemerkt haben, dass ich mich um andere Reaktionen bemühe, bleibe ich mutig und zuversichtlich.
Ich habe die Kraft, neue Wege zu gehen. Ich nehme dazu meinen Platz jetzt voll und ganz ein und flute alle Ebenen meines Seins mit Liebe und Licht.
Ich bleibe dran und erlaube mir, es wieder zu versuchen, auch wenn es mich frustriert, dass ich gerade erfolglos war. Ich bin voller Liebe und Licht und ich habe die Kraft, neue Wege zu gehen.

Gerade in unsicheren Zeiten ist es sehr hilfreich, sich immer wieder auch in andere hineinversetzen zu können. Und es ist nie zu spät, noch etwas Neues zu lernen. Warum also nicht diesen Erfolgsfaktor ausbauen? Ich wünsche Dir gutes Gelingen, Vertrauen und Neugierde. Du schaffst das!

Leben Dein Leben. Jetzt.
Erfolgreich. Gesund. Glücklich.
Du bist es wert.

Namasté
Tina

PS: Falls Du Dich eher erschöpft fühlst, weil Du Dir immer Gedanken um das Wohlbefinden anderer machst, dann schau die diesen Beitrag an:

Burnout durch Empathie

Wenn Dir ein Streit nachhängt, helfen diese drei Schritte

Du kennst sicherlich die Situation, dass Dich eine Meinungsverschiedenheit über Tage begleitet. Sie lässt sich nicht abschütteln. Sie drängt sich mit aller Macht und allen verbundenen Gefühlen in Deinen Alltag. Du kannst einfach keinen klaren Gedanken mehr fassen. Dich nicht auf die Arbeit konzentrieren, Dich nicht richtig freuen, Du schläfst schlecht und wirklich Hunger hast Du auch nicht.

Kommt Dir bekannt vor? 

Dann möchte ich Dir jetzt einen Weg zeigen, besser damit umzugehen. Zunächst einmal sind Meinungsverschiedenheiten eine ganz normale Sache. Jeder Mensch ist anders. Jeder Mensch hat seine eigenen Erfahrungen und Sichtweisen.  Daher kommt es zwangsläufig regelmäßig zu Meinungsverschiedenheiten, auch in der Familie. Nun ist die Frage, wie gehst Du damit um?

Warum belastet es Dich überhaupt?

Weil Du Dich abgelehnt und nicht willkommen fühlst. Das ist auch der emotional schwerwiegendste Grund.
Das Gefühl von Ablehnung äußert sich auf vielschichtige Weise, zum Beispiel durch:
  • Traurigkeit
  • Ohnmacht und Hilflosigkeit
  • Du hast den Eindruck, dass der andere Dich nun weniger wertschätzt oder liebt.
  • Es bleibt ein Gefühl, dass Eure Basis an Verständigung nie existiert hat.
  • Du fühlst Dich getäuscht, weil obig genannten Gefühle Dein Denken bestimmen.
  • Du fürchtest, dass Dein Gegenüber seine Loyalität zu Dir aufgegeben hat.
Egal, bei welchem Gefühl Du Dich jetzt wiederfindest. Es ist wichtig, es zunächst einmal ohne weitere Bewertung anzuerkennen.

Der erste Schritt lautet also:  KLOPFEN, was das Zeug hält: 

Auch wenn ich dieses Gefühl von … jetzt habe bin ich absolut ok. Und ich erkenne es in all seinen Facetten voll und ganz an. 
Ich bin absolut ok, auch wenn mir dieses Gefühl so sehr zusetzt. Ich entscheide mich jetzt, auf meinem Platz zu bleiben – mit aller Liebe und Bewusstheit.
Ich liebe und akzeptiere mich voll und ganz, auch mit diesem Gefühl. 
Danach fühlst Du in Deinen Körper und prüfst, ob und wo er reagiert. Spüre auch Deinen Emotionen nach. Sie können sich verstärken oder es kommen neue hinzu. Die beiden stärksten Reaktionen nimmst Du auf, um sie noch einmal zu klopfen.
Wenn es dann etwas ruhiger in Dir geworden ist – das kann auch ein, zwei Tage dauern – gehst Du zu:

Schritt Zwei „Prüfe Deine Position“

Prüfe, inwieweit Du sie auch heute noch vertrittst oder vielleicht davon abweichst. Manche Meinungsverschiedenheiten schaukeln sich so hoch, dass der eigentliche Inhalt verloren geht. In solchen Fällen stellt man nach ein paar Tagen fest, dass die eigene Position gar nicht so unumstößlich ist und man vielleicht über das Ziel hinaus geschossen ist. Dann wäre es gut, genau das zu benennen und wieder in den Kontakt zu treten. Vorbereitend kannst Du Dinge klopfen wie z.B.:
Auch wenn es mich Überwindung kostet, eine Überreaktion einzugestehen, liebe und akzeptiere ich mich voll und ganz. 
Selbst wenn ich Bauchschmerzen habe und mein Herz rast, wenn ich an den Anruf denke, liebe und akzeptiere ich mich voll und ganz. 
Wenn Du feststellst, dass Du aus sachlich erklärbaren Gründen auch heute noch hinter Deiner Ansicht stehst, dann geht es darum, dass Du noch mehr einsteigst in die Gefühle, die die Auswirkungen der Meinungsverschiedenheit bei Dir hinterlassen haben. Denn dann greifen tiefe Verhaltensmuster, derer Du Dir vermutlich nicht bewusst bist. Im höheren Sinne, aus der Vogelperspektive betrachtet, ist dieser Streit vielleicht entstanden, damit die Beteiligten Ursachen von belastenden Gefühlen auflösen. Dies geht aber nur, wenn Du in Kontakt kommst mit diesen Gefühlen und damit bemerken kannst, dass es sie (noch) gibt. Denn normalerweise packst Du alles Unangenehme in eine Schublade und versucht sie möglichst nicht zu öffnen, richtig?
Für alle, die mal prüfen wollen, wie weit ihre spirituelle Praxis vorangeschritten ist, ist eine Meinungsverschiedenheit eine sehr gute Übung. Wie gut kannst Du Dein spirituelles Wissen jetzt einsetzen und zwar im Kontakt mit Deinen Mitmenschen – nicht nur auf dem Meditationskissen?

Also bleiben wir praktisch:

Nach der Meinungsverschiedenheit ist meistens erst einmal Funkstille. Jeder leckt seine Wunden und geht die Situation noch einmal gedanklich durch. Nun reagiert jeder anders auf Meinungsverschiedenheit und der folgende Umgang ist sehr unterschiedlich, manche können schnell wieder miteinander lachen und es abhaken, andere verfallen in Muster wie z.B.
Mitmenschen auf seine Seite zu ziehen, den Streit auszusitzen, im erfahrenen Leid zu zerfließen, wütend und unkontrolliert nachzuschießen, sich vollkommen zu entziehen oder nie wieder darüber sprechen.
Schnell wieder lachen zu können ist die gesündeste Reaktion und darüber brauchen wir daher nicht weiter zu sprechen.
Wenn Du Dich aber in einer der anderen Muster wiederfindest – ganz ehrlich und „Hand auf’s Herz“ – dann ist jetzt der Zeitpunkt für Dich da:
Befreie Dich aus diesem Kreislauf, denn er tut Dir nicht gut. Er hält Dich in schwacher Energie gefangen, versaut Dir Deine Tage und enkräftet Dich. Vielleicht ist es auch ein Muster, dass in Deiner Familie von Generation zu Generation weitergegeben wird, dann solltest Du es erst Recht durchbrechen.
Knüpfe Dir gedanklich Deine Reaktion vor und sprich sie direkt an, indem Du klopfst:
Auch wenn ich am liebsten so ….. reagieren würde, erlaube ich mir jetzt, 
dieses Muster zu durchbrechen und voll und ganz in meiner Kraft zu bleiben. 
Ich nehme meinen Platz im höheren Ordnungssystem voll und ganz ein. 
Auch wenn ich am liebsten so reagieren würde, bin ich Licht und Liebe in allen Körperzellen.
Ich entscheide mich jetzt für eine völlig neue Reaktion, die meinem höchsten Wohl und auch dem höchsten Wohle aller dient. Möge das Beste für alle jetzt geschehen, was geschehen kann. Ich bin sicher, beschützt und behütet, auch wenn ich jetzt mal ganz anders reagiere. 
Und dann atmest Du tief ein und aus und überprüfst Dich auf emotionale oder körperliche Reaktionen, mit denen Du weiterarbeiten kannst.
Du wirst dabei vermutlich auf neue Emotionen treffen, wie z.B.
Schlechtes Gewissen, Scham, Angst, dass es sich nicht mehr einrenkt, dass für immer etwas kaputt gegangen ist usw….
Auch damit bitte ich Dich, unbedingt zu klopfen. Bis Du Dich wieder ruhiger fühlst.  Wiederhole diesen Schritt immer dann, wenn Du Dich dabei ertappst, in das alte Muster zu verfallen. Also ruhig ein paar Tage hintereinander.

Der dritte Schritt ist gelebte Spiritualität:

Ich gehe mal davon aus, dass Du Deine Position und Absicht nicht vertrittst, um Deinem Gegenüber wissentlich und wollend Schmerz oder Schaden zuzufügen. Das heißt, Du vertrittst etwas, von dem Du denkst, dass es Deinem Gegenüber gut täte. Im Sinne der gewaltfreien Kommunikation würde man irgendwann an den Punkt kommen, an dem man den Standpunkt des anderen so stehen lässt  oder überein kommt und alles ist ok. Es gibt keinen Zwang, dass alle einer Meinung sind. Meistens schaukeln aber Emotionen und Vorstellungen solche Gespräche hoch und wir verlieren darüber die Kontrolle.

Wenn Du Dir zugestehst, dass Du aus bester Absicht heraus argumentiert hast, dann gestehe es Deinem Gegenüber auch zu. 

Wenn Du Dir wünschst, wieder ins Gespräch zu kommen, dann gehe auf Dein Gegenüber zu und warte nicht ab bis er es tut. 

Wenn Du Dir Nachsicht für Deine Überreaktionen wünschst, dann sei auch großzügig mit Deinem Gegenüber. 

All dies kannst Du aber nur im Kontakt mit Deinem Gegenüber erfahren, erleben und vor allem üben. Das mag jetzt komisch klingen, aber den Umgang mit Meinungsverschiedenheiten muss man üben. Wir sind es nicht wirklich gewohnt, konstruktiv zu streiten und am Ende lachend auseinander zu gehen. Im stillen Kämmerlein, die eigenen Gedanken und Gefühle zerkauend, wird es nie gelingen, einen konstruktiven Umgang zu erfahren. Und Du brauchst positive Erlebnisse, um diesen Weg des konstruktiven Umgangs zu festigen und selbstverständlich werden zu lassen.
Mein Mann und ich kommen aus sehr unterschiedlichen Streitkulturen. Als ich dann meine Ausbildung zur Mediatorin machte, wurde es besonders lustig, denn bei jedem Streit habe ich versucht, das frisch Gelernte anzuwenden, aber blieb oft auf der Strecke. Es ist gar nicht so einfach, immer wieder aus dem „alten Muster“ rauszukommen. Aber ich möchte Dich ermuntern, bleib dran und vor allem, bleibe humorvoll. Mit Humor geht alles leichter und Lachen schüttet Glückshormone aus. Wechsele ruhig mal die Perspektive und überlege, wie sich Dein Gegenüber wohl fühlt. Gehe in die Vogelperspektive und schaue, was es im höheren Sinne bedeuten könnte. Es ist immer Deine ganz persönliche Entscheidung, was Du aus einer Situation machst. Dafür ist niemand anderes verantwortlich.

Eine letzte Übung dazu, die mir immer wieder hilft:

Stelle Dir die Situation als Film vor. Meine Leidenschaft sind französische Filme. Da gibt es eigentlich immer die lange Tafel, an der alle sitzen, an der es turbulent wird, streitig und am Ende lachen sie doch wieder alle zusammen. Als Zuschauer sehen wir die verschiedenen Lebenssituationen der Protagonisten. Wir wissen, was sie bewegt, welche Aufgabe sie zu bewältigen haben und fiebern mit ihnen mit. Manchmal möchte man ihnen fast zurufen, „jetzt mach doch endlich mal“ …. „oder sag es ihm doch endlich“ … So ist es in Deinem Leben auch. Emotionen, die immer wieder ausgelöst werden, z.B. durch eine Meinungsverschiedenheit bedeuten nur, das ist noch eine Aufgabe, die Du lösen darfst und dann folgt auch das Happy End in Form von mehr Gelassenheit und Ruhe.
Dein Gegenüber ist dabei nur der Bote der Nachricht. Nicht mehr und nicht weniger. Ich wünsche Dir gutes Gelingen.
Und wenn Du feststeckst, verzage nicht, ich unterstütze Dich.
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Müde und erschöpft zu sein ist normal

Ist es normal, müde und erschöpft zu sein? 

Du hast keinen Umzug gestemmt, Dir die Nächte um die Ohren geschlagen oder Dich sportlich total verausgabt und bist dennoch einfach nur müde? Vielleicht hast Du sogar den Eindruck, dass Dich das Klopfen viel schlapper macht statt vitaler? 
 
Das kann sehr gut sein und wäre eine Eins-A-Reaktion und ein Zeichen dafür, dass sich in Deinem Energiesystem was tut. 
Was genau und welcher Aspekt der Reaktion gerade aktiviert sein könnte, dass beschreibe ich Dir jetzt:
 

Alles geht raus, wie es reingegangen ist.

Die letzten Jahre waren einfach anstrengend. Und Du hast mehr Energie aufgewendet, um Dein Tagespensum zu schaffen, als Du Energie auftanken konntest. 
 
Erst wenn Du mal stoppst und die Erschöpfung spürst, kannst Du merken, wie müde Du wirklich bist. Mit dem Anhalten z.B. durch das Klopfen, bekommt Dein System das Signal, jetzt ist der Moment, um den Keller aufzuräumen. Jetzt wird das Licht angezündet, ein Blick in die Kellerräume geworfen, und jetzt wird klar, was sich dort alles angesammelt hat. Jedes Teil in Deinem Keller will angefasst und wieder rausgetragen werden. Die Erkenntnis und das Verstehen allein, dass Aufräumen gut wäre, reicht nicht. Dann bliebe Dein Keller voll, also heißt es jetzt: „ran an den Speck“. Alles findet seinen Weg heraus, wie es auch hereingekommen ist. Es war anstrengend, es hinunter zu tragen und es ist anstrengend, es wieder hochzuholen. 
 
Mit diesem Bild fällt es Dir vielleicht leichter, dass die Erschöpfung jetzt einfach eine sehr gute Reaktion ist und es sich lohnt, sie auszuhalten und zu tun, was man dann einfach tun muss. 
Hinsetzen, ruhen, schlafen, in die Luft schauen, Musik hören, dösen….. was immer Du brauchst. 
 
Ein Klopfsatz heißt dann, z.B:
Auch wenn ich so müde bin, bin ich ok.
Auch wenn ich mehr schaffen wollte, höre ich jetzt Musik und bin ok.
Müdigkeit und Erschöpfung sind ok, auch wenn ich lieber …. das schöne Wetter nutzen will. 
Auch wenn ich mich ärgere, schon wieder müde zu sein, bin ich ok. 
 
Deiner Kreativität ist keine Grenze gesetzt, es ganz simpel zu formulieren. 
 

Harmonisierung braucht Kraft 

Mit jedem Klopfen findet eine Harmonisierung von Körper, Seele und Geist statt. Alle drei haben eigene Energiefelder, deren Schwingung auf einander abgestimmt wird. 
Dabei kann es mal knirschen und knarzen bis alles wieder richtig sitzt. Und diese Reibung kostet Kraft.  Und jetzt ist es wieder die gesunde Reaktion, die Du spürst…. es schwingt sich alles an seinen Platz. Ist doch herrlich, oder? Dieser Kraftaufwand ist in der Regel nicht so lang anhaltend, wie z.B der oben beschriebene. 
 
Klopfsätze dazu können lauten: 
Ich freue mich, dass Körper, Seele und Geist sich auf einander einschwingen.
Auch wenn ich müde bin, bin ich voller Liebe auf allen Ebenen meines Seins. 
Ich genieße es, dass all meine Energiefelder und Energiesysteme jetzt in eine harmonische Schwingung kommen.
 

Ich habe Zeit 

Du kümmerst Dich immer erst einmal um alle anderen als um Dich? Egal, ob es um emotional belastende Themen oder ganz konkret organisatorische Fragen geht. Du hast ein Ohr für Deine Mitmenschen, denkst mit, engagierst Dich und stellst regelmäßig fest, dass Du für Deine eigenen Dinge zu müde geworden bist und verschiebst sie auf den nächsten Tag, die nächste Woche usw. Ganz frei nach dem Motto, dann habe ich mehr Zeit (für mich). Dieses Verhalten und diese Einstellung ist natürlich ein Traum für Deine Mitmenschen, aber für Dein Herz und Deine Seele ein Alptraum. 
Denn ohne es zu merken, stellst Du Deine eigenen Bedürfnisse und Wünsche immer wieder hinten an. Passiert das regelmäßig ermüdet Dein Herz und es schleicht sich eine unbewusste Traurigkeit ein. Alle Impulse, die Dein Herz Dir gesendet hat, hast Du überhört vor lauter Empathie für Deine Mitmenschen. (Dazu schreibe ich Dir später noch einmal genauer, denn diese Form der Empathie hat Gründe) Empathisch zu sein ist gut, aber zu viel Empathie bedeutet absoluter Energieverlust für Dich. Und das ist nicht mehr gut. Du wirst müde. Deine Lebensgeister schlafen ein. Du spürst es über Müdigkeit und Erschöpfung. Was kannst Du also tun? Klopfen und eine gesunde Balance finden. 
 
Klopfsätze dazu könnten sein und wie immer darfst Du Deine Kreativität walten lassen und eigene Formulierungen finden:
Auch wenn ich heute gerne helfen möchte, brauche ich noch mehr Erholung und erlaube mir, sie mir zu gönnen. 
Ich bin ok, mit dem Wunsch zu helfen, auch wenn ich schon gar nicht mehr kann. 
Ich erlaube mir, heute nein zu sagen, weil ich selber keine Kraft mehr habe.
Auch wenn ich ein schlechtes Gewissen habe, bin ich ok, wenn ich mich erhole. 
 
Die Balance findest Du über das Klopfen und natürlich auch die ehrliche Kommunikation mit Deinen Mitmenschen. Die haben sich schließlich wunderbar damit arrangiert, dass Du immer da bist. Nun gewöhnst Du sie sanft aber bestimmt daran, dass Du ab und an eben nicht zur Verfügung stehst. 

Druck der Gruppe

Du stehst nicht allein hier auf der Welt, sondern bist immer ein Teil des großen Ganzen. Die Gesellschaft, in die Du hineingeboren wurdest, trägt ihrerseits Informationen und Ideen, mit denen Du vertraut wurdest. Und da gibt es Gedanken und Überzeugungen wie z.B.
 
Ohne Fleiß kein Preis, erst die Arbeit dann das Vergnügen, lieg nicht auf der faulen Haut, Arbeit hat noch keinen umgebracht usw… 
 
Diese Redewendungen hatten sicherlich ihren Grund in vergangenen Zeiten. Sie haben Generationen motiviert, zu arbeiten und vor allem, die Arbeit über die eigenen Bedürfnisse zu stellen. Schließlich wollte man z.B. nicht in der Gesellschaft als der Faulpelz anecken. Mit dem heutigen Wissen um neurobiologische Zusammenhänge im Gehirn ist klar, dass jede Form von Arbeit und Lernen leichter gelingt, wenn man nicht unter zu starkem Druck steht oder im Widerstand dazu ist. Die eigenen Wünsche sind wichtig und körperliche wie geistige Erholung hilft, mehr Kraft für die Arbeit zu mobilisieren. Es geht auch hier um Balance. Arbeit, im Sinne von, Dinge zu tun, die auch mal weniger freudvoll sind, ist wichtig, aber sie gelingen leichter, wenn Du Dich nicht durchgängig dazu zwingst und antreibst, sondern Deinen eigenen Rhythmus findest zwischen Spannung und Entspannung. Dabei ist es sehr gut denkbar, dass Dein Rhythmus ganz anders ist als der Deiner Familienmitglieder oder Freunde. Jeder hat seinen. Sei großzügig mit Dir und anderen und gestehe Dir wie den anderen ohne Wertung und Verurteilung zu, sich in ihrem Moove einzufinden. Wenn Du dabei einfach mal nur dasitzt, bedeutet das nicht, dass Du faul bist, sondern dass Du den Raum lässt, in dem sich Dinge sortieren, ohne, dass Du sie dabei störst. 
 
Klopfsätze, die Dir dabei helfen können, sind: 
Ich erlaube mir jetzt, vollkommen in meinem Rhythmus zu bleiben.
Wenn es mir gut geht, kann ich alles schaffen. 
Ich ehre alle Ahnen vor mir und erlaube mir, einen ganz eigenen Weg zu gehen. 
Auch wenn es bisher anders gehandhabt wurde, bin ich jetzt sicher, wenn ich es auf meine Weise mache. 
Ich bin erfolgreich, auch wenn ich mich jetzt ausruhe. 
Ich bin wichtig und liebenswert, auch wenn ich nichts tue. 
 
Neben all diesen Aspekten, die einen wesentlichen Teil dazu beitragen können, dass Du Dich müde fühlst, kann es natürlich auch sein, dass körperlich das ein oder andere in Schiefstand geraten ist, dass Dir vielleicht Vitamine und Mineralstoffe fehlen.Verschaffe Dir Klarheit und lass es überprüfen.
Nährend und unterstützend ist es in jedem Fall, so natürlich, unbehandelt und unbelastetes Essen, wie nur möglich, zu Dir zu nehmen, um Dich mit vielen Vitalstoffen zu versorgen. 
Melone statt Spaghettieis ist die Devise. 
 
Ich wünsche Dir viel Freude dabei, Deine Kraft aufzutanken. 
Natürlich freue ich mich, über Dein Feedback in den Kommentaren und wenn Du den Newsletter abonnierst. 
 
Alles Liebe für Dich. 
 
 

Beende Dein Opfer-Sein. Komm in Deine Kraft!

Opfer sein ist ein Gefühl, das Dich von Innen ganz langsam zerbröselt. Zunehmend traust Du Dir immer weniger zu und gibst auf. Es ist nicht zu spät, das jetzt zu beenden.

Denn es gibt keinen Grund, dass Du länger in dem erdrückenden Gefühl von Wehrlosigkeit, Machtlosigkeit und Hilflosigkeit feststecken musst. Nutze diese Folge des Podcast „Der Klopftimist“, um mit Hilfe der Klopfakupressur die tief verborgenen Körper- und energetischen Erinnerungen aufzulösen, die ein Opfer sein begünstigen. Je mehr Du Deine Energie veränderst, umso mehr wirkst Du auch immer stärker auf Deine Mitmenschen. Am besten mache Dir während dieser Zeit und dieses Prozesses regelmäßig Notizen, um Deine Veränderung – auch die kleinen Schritten – nachvollziehen zu können.

Neumond-Meditation Sonnenfinsternis

Was für unglaubliche Energien kommen hier zusammen. Verbinde Dich mit der Lichtkraft der Sonne und verankere sie in jeder Deiner Zellen.  20.6.20 ein Portal für unglaubliche Energiefrequenzen… lass es einfach mal wirken.

Träum schön

„Träum schön“ sind dies auch die letzten Worte, die Du am Ende eines langen Tages als Kind gehört hast? Der gut gemeinte Wunsch, dass Du Erholung und Entspannung im Schlaf finden mögest, um am nächsten Morgen pudelwohl und munter wieder aufzuwachen. 

Mit zunehmendem Alter aber häuft es sich, dass Dich Deine Träume noch weit in den Tag hinein begleiteten; stimmt’s? Und ich vermute, dass auch Du das Gefühl hast, dass Du in den letzten Wochen noch mehr und viel intensiver träumst als früher.

Sehr gut möglich. Und damit bist Du nicht allein. Warum das so ist und vor allem, was Du tun kannst, damit Deine negativen Traumgefühle Dir nicht so lange nachhängen, darum soll es heute gehen: 

Träume sind schon seit jeher ein spannendes Feld. Für die Wissenschaft genauso wie für diejenigen, die daraus Hinweise für die Lebensführung finden möchten. Von ganz besonderer Kraft scheinen die Träume zu sein, aus denen man mit einer negativen Stimmung aufwacht. 

Der Schlaf- und Traumforscher Prof. Dr. Michael Schredl arbeitet am Institut für seelische Gesundheit in Mannheim. In zwei spannenden Interviews auf WDR 5 hat er über aktuelle Erkenntnisse gesprochen, die ich Dir kurz zusammenfasse, weil sie eine interessante Verbindung zum Klopfen zeigt. (Falls es Dich interessiert, findest Du die vollständigen Interviews am Ende des Blogbeitrags.)

Träume behandeln immer die Themen des Tages. Sie sind wie ein Spiegel der Wachpersönlichkeit.

Nicht immer konkret eins zu eins, sondern sehr häufig auf äußerst kreative Weise, die verschiedene Aspekte wild und bunt zusammenfügt. Doch im Kern geht es um Eigenschaften und Emotionen. Diese beflügeln oder belasten Dich am Tag wie in der Nacht. Und wenn Du Dich auf sie konzentrierst, anstatt auf die erlebten Traumbilder, dann kannst Du mit einem Fragenmuster herausarbeiten, was Dir hilft, belastende Traum-Emotionen zu verändern. 

Was schlägt die Wissenschaft vor, um mit negativen Traumgefühlen umzugehen?

Vorneweg: Das Führen eines Traumtagebuchs wird empfohlen, um unmittelbar nach dem Erwachen zu notieren, was Du geträumt hast. Achte dabei auf Deine Gefühlswelt, in der Du Dich bewegt hast. Stelle Dir dazu folgende Fragen und notiere Dir die Antworten in einem Traumtagebuch, was idealerweise am Bett liegt. Wenn das nicht möglich ist, wiederhole den Traum gedanklich so lange, bist Du ihn fixieren kannst.

Welche Gefühle erlebe ich im Traum?

Bin ich in Bezug auf diese Gefühle passiv oder aktiv? 

Was würde ich als Wachperson mit diesen Gefühlen tun? 

Wäre ich als Wachperson im Umgang mit ihnen aktiv oder passiv?

Was würde ich als Wachmensch in der Traumsituation tun, wenn ich in den Traum eingreifen könnte?

Was brauche ich?

Warum können Dir diese Fragen helfen?

Die bewusste Auseinandersetzung hat wiederum Einfluss auf die folgenden Träume, weil das Gehirn neue Informationen zu verarbeiten hat. Weiterhin ist es für Deinen Geist beruhigend, eine Idee für den Weg zur Lösung zu haben. Dabei muss nicht alles sofort gelöst sein. Auch im Umgang mit Träumen gilt „Schritt für Schritt“.

Was beeinflusst Träume?

Eine andere Erkenntnis von Prof. Schredl ist, dass Stress die Träume intensiviert. Und jetzt kommt der Bezug zur aktuellen „Großwetter-Corona-Lage“. Jede Form von Angst, Isolation, Verlust, Veränderung, kann zu hohem Stress führen. Dieser wird nachts natürlich auch vom Gehirn verarbeitet. Dein Tagesstress führt also auch zu Stressträumen. Und was Dich nun vermutlich überrascht: 

Physiologisch macht es, laut Prof. Schredl, keinen Unterschied, ob Du gut oder schlecht träumst.
Der Erholungswert Deines Körpers ist immer der gleiche. 

Unglaublich, oder? Nur warum fühlst Du Dich nicht so? 

Weil es eben Deine Gefühle und Emotionen sind, die auch im Traum, maßgeblich Dein Wohlgefühl beeinflussen. Es gilt also auch für Prof. Schredl ebenso wie bei der Klopfakupressur: 

Deine Gefühle sind der Schlüssel!

Deine Emotionen und Gefühle haben Einfluss auf Deine körperliche Wahrnehmung. Wenn Du „wach“ bist, spürst Du das ganz deutlich. Veränderst Du Deine Gefühle zum Beispiel mit Hilfe des Klopfens, dann verändert sich auch Deine Geisteshaltung. 

Für Deine Träume gilt also genauso wie für Dein Tagesbewusstsein, es hilft Dir, Dir Deiner Gefühle bewusst zu werden. Egal, ob sie Dir angenehm oder unangenehm sind. Wenn Du fühlen kannst, dass sich die Gefühle verändern, verändert sich auch alles andere. 

Was könnte Dir da besser helfen als die Klopfakupressur? 

Der Traum und Deine Energie: 

Wenn Du schläfst, bleibt Deine Energie weiterhin in Deinem Körper vorhanden. Deine Energie ist dabei nicht einfach nur eine einzige Masse, sondern sie besteht aus vielen verschiedenen Frequenzen, Schwingungen, Informationen und Erinnerungen. 

Während Dein Gehirn in der Nacht alle Informationen des Tages aufbereitet, findet auch auf energetischer Ebene eine Klärung statt. Dabei geht es immer darum, alle notwendigen Teile für Dein Lebenspuzzle zu finden und richtig zu sortieren. Nicht alle Teile sind aber schon für Dich sichtbar. Manche sind quasi unter den Tisch gefallen und wollen von Dir erst wieder aufgehoben werden. Wenn dieser Prozess der Integration z.B. durch ein Weckerklingeln zu früh unterbrochen wird, dann bleibt das Puzzle unvollständig. In solchen Fällen kannst Du Dir mit folgender Bitte helfen:

Ich bitte die Quelle allen Seins, dass all meine Lebensenergie jetzt wieder vollständig in meinen Körper zurückkommt. Ich bin an meinem Platz im höheren Ordnungssystem und ich starte in diesen Tag mit aller Liebe und Energie, die jetzt in meinem Körper  gehört.

Der Traum und Deine Seele:

Auch auf Seelenebene wird nachts verarbeitet, was für das Tagesbewusstsein zu schwierig ist. Deine Seele besteht aus vielen verschiedenen Aspekten und über mehrere Leben. Und so kann ein Gefühl in diesem Leben sich mit einem Seelenanteil aus einem anderen Leben verbinden und sich so verstärken. Das Ergebnis ist oft dieses „Mitnehmen bis in den Tag hinein“. Was Du tun kannst, um auch auf der Seelenebene zu klären ist Folgendes: 

Ich bitte die Quelle allen Seins, dass all meine Seelenanteile zu mir zurückkommen, die bereit sind, jetzt zu mir zurückzukommen. Ich bin jetzt an meinem Platz.

Auch diese Bitte aktiviert das natürliche Ordnungssystem. Was kommen kann und will, kommt. Was noch etwas Zeit braucht, kommt nicht. Je nach Thema und Gefühl kann es ein paar Tage dauern, bis alle Seelenanteile wieder vollständig in Deinem Körper sind. 

Wichtig ist dabei eins: Du bist in dieses Leben in einem Körper geboren, um mit seiner Hilfe Deiner Seele die Möglichkeit zu geben, bewusste Erfahrungen zu machen. Darum achte darauf, dass alle Deine Energie und Seelenanteile auch immer wieder zurück in Deinen Körper kommen. 

Dafür brauchst Du nur die oben beschriebenen Bitten auszusprechen und zu vertrauen. Du wirst merken, je öfter Du dies tust, umso schneller geschieht es zu Deinem höchsten Wohle. 

Das Wörtchen „JETZT“ ist dabei Dein Abrakadabra… Denn unser Zeitgefühl gibt in der feinstofflichen Welt nicht. Mach es also konkret. 

Alle aktivierten Gefühle und Träume dienen nur einem Ziel: 

Dass Du immer mehr in Deine Fähigkeit der bedingungslosen Liebe an Deinem Platz im höheren Ordnungssystem hineinwächst und dabei alle Blockierungen und Trigger peu a peu aus dem Weg räumst. 

Deine Gefühle sind der Schlüssel! 

Einen letzten Tipp zum Schlaf habe ich noch:

Bevor Du einschläfst bete in moderner Form folgendes:

 

Ich bitte die Quelle allen Seins im Sinne der göttlichen Ordnung um

eine Ausrichtung all meiner Energiesystem 

eine Ausrichtung all meiner Meridiane

eine Einstellung all meiner Energiezentren

eine Seelen und Aurareinigung 

während meines Schlafs in Liebe. Jetzt. Danke. 

 

Dieses Gebet hat bei mir die allerbeste Wirkung.
Ich wünsche Dir ein fröhliches und schlafförderndes Ausprobieren. 
Lebe Dein Leben. Jetzt. 
Gesund. Erfolgreich. Glücklich.
Du bist es Wert.

Namastè
Deine Tina

Die vollständigen Interviews findest Du hier:

aktuelles Interview zu Corona-Zeiten:  https://www1.wdr.de/mediathek/audio/wdr5/wdr5-neugier-genuegt-freiflaeche/audio-wie-die-corona-krise-unsere-traeume-beeinflusst-100.html

allgemeines Interview zum Traum:  https://www1.wdr.de/mediathek/audio/wdr5/wdr5-neugier-genuegt-freiflaeche/audio-was-unsere-traeume-verraten-100.html

 

Wenn Dich Dein Traum schlaflos zurücklässt, dann findest Du in dieser Folge des Klopftimisten Hilfe:

Angst und Scham überwinden, Rot zu werden

Es ist so nervig, immer wieder zu spüren, wie man rot anläuft und alle das auch noch beobachten können. Es kann das Lebensgefühl wirklich beeinträchtigen und vor allem Dich davon abhalten, Deinen Weg zu gehen. Lass es nicht so weit kommen und erlaube Dir, es jetzt zu ändern. Das geht. Ich erzähle Dir, wie ich es geschafft habe: 

Anregungen für Klopfsätze zu dem Thema findest Du in diesem Blogbeitrag:  https://tina-husemann.de/aus-der-panik-zur-berufung/

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