Trauer zulassen – ein Anfang mit der Klopfakupressur

Trauer zulassen ist schwer. Zu groß die Angst, die Gefühle Dich überrollen und Du nicht mehr aus diesem Gefühl herauskommst. Trauer bedeutet auch Stress. Darum kann die Klopfakupressur Dir helfen, diesen Stress zu reduzieren, damit Du langsam mit einer gesunden Trauerarbeit anfangen kannst. Versuch es mal.

So bekommst Du Nerven wie Drahtseile

Wünscht Du Dir manchmal „Nerven wie Drahtseile?“ – Dann stärke Deine Nerven mit Hilfe der Klopfakupressur und dieser Folge des Podcast „Dein Klopftimist“. Viel Spaß und viel Erfolg!

Leichter Loslassen! – 4 Tipps für Klopfakupressur

Klopfakupressur Tina Husemann EFT TBT Coaching

Loslassen kann so schwer sein. Auch wenn Du Dich gut darauf vorbereitet hast. Ich zeige Dir vier Tipps, mit denen es einfacher wird.

Und plötzlich ist der Moment da, loszulassen. 

Du ziehst um, Du wechselst den Arbeitsplatz oder verabschiedest Dich von einer lieb gewonnenen Gewohnheit. 

Vielleicht hast Du Dich schon eine Weile darauf vorbereitet oder es irgendwie erwartet. Aber der Augenblick, in dem klar ist, dass es jetzt kein zurück gibt, zündet noch einmal ein ganz besonderes Gefühlsfeuerwerk. 

Der Magen rumort, der Kopf rattert, Trauer und Euphorie wechseln einander ab und die Frage wird laut, ob das alles wirklich richtig ist? Hätte es eine Alternative gegeben, die noch besser gewesen wäre oder hättest Du die Entwicklung aufhalten können? 

Es ist alles gut, so wie es ist.

Loszulassen hat mit Vertrauen zu tun. Und Dein Vertrauen braucht immer wieder Bestätigung, damit es weiter wachsen kann. Am besten bei jeder noch so kleinen Gelegenheit.

Loslassen fällt jedem Menschen schwer. Dir. Mir. Wirklich jedem. Was wir lieb gewonnen haben, geben wir ungern wieder her. 

Aber es gibt Grenzen, die Du nicht unendlich dehnen kannst, die Dich zwingen, Platz für Neues zu machen. Dein Gehirn kann z.B. nicht alle Eindrücke gleichermaßen abspeichern und Dein Kleiderschrank hat keinen Platz für alles, was Dir gefällt. 

Manches wird unbewusst sortiert, aber einiges darfst Du eben auch bewusst entscheiden. Und dabei ist das Loslassen der wichtigste Schritt. Voller Gelassenheit loszulassen, in dem Vertrauen, das Schönes, Neues, Beglückendes genauso wieder zu Dir kommt wie Du es jetzt loslässt. Es ist das Ziel dieser Übungen, die ich Dir empfehle und die natürlich überwiegend auf der Klopfakupressur basieren. Sie alle stärken Dein Vertrauen:

1. Verbiete Dir kein Gefühl und benenne sie klar und deutlich 

Es erzeugt ungemein viel Stress und Druck, wenn Du versuchst, Trauer, Ärger, Wut, Angst oder andere störende Gefühle zu unterdrücken, um Dich nicht von Deiner Entscheidung verunsichern zu lassen. Besser ist es, sie klar zu benennen und dabei zu klopfen: 

  • Auch wenn ich mich gerade traurig fühle, dass ich… etwas zurücklasse/ mich trenne von .. / … liebe und akzeptiere ich mich voll und ganz mit diesem Gefühl und es ist ok, dass es aufkommt. 
  • Ich bleibe in meiner Mitte, ruhig und gelassen, fest verbunden mit Mutter Erde, auch wenn dieser Druck und Stress jetzt da ist, weil ich mich …. fühle. 
  • Ich nehme diese Verunsicherung jetzt voll und ganz an. Sie darf da sein und ist ein Teil des Weges. Sie gehört dazu und ich kann das jetzt aushalten. 

Dann heißt es tief ein und ausatmen und wie immer mit möglichen Körperreaktionen weiter zu klopfen. So lange bis das Ausgangsgefühl Dich nicht mehr stark belastet. 

2. Loslassen heißt Abschied nehmen. Mit Dankbarkeit. 

Etwas loszulassen heißt immer auch Abschied zu nehmen. Zum Beispiel von einem Ort, von einem Kleidungsstück oder Möbel, was Du aussortierst. Alles ist mit Deiner Energie und Deinem Energiefeld verbunden. Es ist ein Teil von Dir und Du bist ein Teil dessen. Daher ist es gut, diese Verbindungen auf bewusste und liebevolle Weise zu trennen. Eine Möglichkeit ist es, dass Du Dir eine Kerze anmachst, vielleicht ein Räucherstäbchen und Dich dann auf Deinem Platz im natürlichen höheren Ordnungssystem einfindest. Verbinde Dich dort mit Deinem Herzen, Mutter Erde und Deinem höchsten Selbst. Nimm Kontakt auf mit dem, was Du loslässt und bedanke Dich zunächst für die gute Zeit und alles weitere, was Dich mit Dankbarkeit erfüllt. Rufe dann all Deine Energien zu Dir zurück und gib alle Energien an das Objekt, an den Ort zurück, die Du bewusst oder unbewusst aufgenommen hast. Du kannst auch die geistige Welt und die Quelle allen Seins bitten, alle Energien zu reinigen bevor sie zu Dir zurückkommen und von Dir zurückgehen. 

Wenn Du ein visueller Mensch bist, stelle Dir vor, dass diese Reinigung in der Flamme Deiner Kerze stattfindet. 

Du kannst auch klopfen: 

  • Ich lasse all meine Dankbarkeit für die gute gemeinsame Zeit fließen. . 
  • Auch wenn ein Teil von mir traurig ist, ist alles ok. 
  • Was für ein Glück, dass es diese Zeit gab/ diese Möglichkeiten/ diese Freuden etc. 
  • Ich gebe jetzt alle Energie des Ortes/ des Buches/ des Möbels… die ich aufgenommen habe, voller Liebe und Dankbarkeit an den wahren Ursprung zurück. Vollkommen gereinigt. 
  • Und ich rufe all meine Energie jetzt zu mir zurück von diesem Ort / dem Möbel/ dem Kleidungsstück etc…. die darin gebunden war. Auch meine Energie kommt vollständig gereinigt zu mir zurück und findet sich an ihrem Platz in meinem System ein. 

3. Gehe mit einem guten Gefühl 

Wiederhole die Schritte eins und zwei solange bis mehrheitlich ein gutes Gefühl in Dir vorhanden ist. Erwecke auf dieser Basis Deine Neugierde, Deinen Mut und Deine Freude, Neues zu erleben, Neues zuzulassen. Dies kannst Du tun, indem Du die positiv stimulierende Klopfakupressur anwendest: 

  • Ich erlaube mir, mich voller Tatendrang und Neugierde auf das einzulassen, was jetzt kommt. 
  • Auch wenn ein Teil von mir noch trauert, liebe ich auch den Teil in mir, der jetzt bereit ist, etwas Neues zu erfahren, zu erleben. 
  • Auch wenn mir viele gute Erfahrungen fehlen, jetzt bin ich bereit, eine neue gute Erfahrung zu machen. 
  • Ich bin fest verbunden mit Mutter Erde und meinem Herzen und meinem höchsten Selbst. 
  • Alles ist gut und wird noch besser. 
  • Ich nehme die sprudelnde Energie und Liebe in jeder meiner Körperzellen an. 

Immer wieder tief ein- und ausatmen und ggf. mit Körperreaktionen klopfen. 

4. Hebe immer wieder bewusst Deine Schwingung und Frequenz an

Wenn Du in Nöten bist, Ängste und Schmerz verspürst, dann verändert sich der Schlag Deines Herzens. Es wird unruhig und limbisches System (Teil Deines Gehirns) könnte dies als eine Gefahrensituation einstufen und Deinen Körper in Alarmbereitschaft versetzen. Das bedeutet in jedem Fall Stress und Anspannung und Deine energetische Schwingung ist dabei insgesamt niedriger sowie unruhiger. 

Wenn Du mal nicht klopfen möchtest, um Deine Frequenz und Schwingung wieder anzuheben, dann versuche es doch mal mit dieser Übung „Lade Dein Glückspotential runter“. Wie Du weißt, ist die Natur unser bester Lehrmeister und hält alles bereit, damit wir in Balance kommen. Dazu reicht es zum Beispiel Augen und Ohren weit zu öffnen. 

Befindest Du Dich also im oben beschriebenen unruhigen Zustand, dann geh raus. Such Dir einen Platz, an dem Du Vögel zwitschern hören, Bienen oder Hummeln beobachten oder Dich an einen Stamm anlehnen kannst. Jeder Platz ist geeignet, an dem Du für einen Moment in eine innige Verbindung mit der Natur gehen kannst. Konzentriere Dich in dieser Zeit vollkommen auf das, was Du hören und/ oder sehen kannst. Je länger Du Dich vollkommen darauf einlassen kannst, umso ruhiger wirst Du. Die Schwingung der Natur, ihre Natürlichkeit und Selbstverständlichkeit, geht mehr und mehr auf Dich über. Mutter Erde mit all ihren Geschenken hebt Deine Frequenz wieder an. Sie hilft Dir, Dich wieder an Deinem Platz vollkommen aufzurichten. 

Dies geschieht auch, wenn Du zuhörst, wie eine Spatzenbande in einer Hecke lebt, die Amsel ihr Lied singt, die Meisen an Baumstämmen Futter picken oder wenn Du fühlst, wie sich der Baumstamm an Deinem Rücken anfühlt.

Mit dieser Übung unterbrichst Du die Anspannung und Alarmbereitschaft in Deinem Körper und Geist. Auch wenn es Dir am Anfang nur für wenige Sekunden gelingen mag, versuche es wieder.

Je öfter Du diese Übung in Deinen Alltag einbaust, umso vertrauter wird Dir diese unsichtbare Struktur der höheren Ordnung. Desto schneller beruhigst Du Dich, kannst tief durchatmen und neue Möglichkeiten sehen. 

Irgendwann bist Du vielleicht visuell so stark, dass Du Dir auch vorstellen kannst, wie Du in die Verbindung gehst und kannst Dich so schnell entspannen. Es macht glücklich, sich als ein Teil dieser Ordnung wieder zu entdecken. Und darin liegt ein großes Potential auch Deiner Entwicklung. 

Ich denke zum Beispiel oft an eine Hecke, an der ich eine Weile mit unserem Hund vorbeispaziert bin. Darin lebten eine Menge Spatzen. Sie haben so laut gepiepst, dass ich sie schon vor dem Einbiegen in die entsprechende Straße hören konnte. Blieb ich aber vor der Hecke stehen, um ihnen einen Moment lang zuzuschauen, dann verstummten sie sofort. Ging ich ein paar Schritte weiter, ging es direkt wieder los. Es bringt mich jedes Mal zum Lachen, wenn ich daran denke, wie die Spatzen wie eingefroren in der Hecke verstummen und wieder auftauen, kaum, dass ich mich entferne. 

Jedes Mal, wenn ich schlecht gelaunt war, in meiner Arbeit feststeckte, musste Mieze mit mir an der Spatzenhecke vorbei gehen. Jeder Versuch ist gescheitert, Dir dieses lustige Treiben filmisch zu erfassen. So ist sie die Natur. Sie hat ihre eigenen Regeln. Ich akzeptiere sie gerne und  belasse es dabei, Dich dafür zu begeistern, selbst einzutauchen. 

Gerne begleite ich Dich für den Anfang dabei: „Aktiviere Dein Glücksgefühl“. Mit einem Klick kommst Du zum Film: hier geht es zur Übung

Schön, dass Du da bist.
Lebe Dein Leben. Jetzt.
Gesund. Erfolgreich. Glücklich.