Bevor Du verzweifelst am Tagesgeschehen

Verzweiflung überrollt mich manchmal unerwartet. Ich fühle mich dann überfordert. Gerade jetzt springen mich die Themen an, die ich mit Dir teilen möchte. Vieles wird wie auf dem Silbertablett gereicht. Nur wo soll ich anfangen? Neben Überforderung und Verzweiflung kommt auch ein anderes Gefühl auf: Mutlosigkeit. Was kann ich allein mit meinen Möglichkeiten, mit meinem Angebot tun, damit sich endlich etwas auf dieser Erde verändert und meine Mitmenschen aufwachen in einem Gefühl von Mitgefühl, Verständnis, Mut, Zuversicht und Perspektiven? 

Du bist nicht allein, wenn Du Dich in diesen Tagen hilflos und orientierungslos fühlst.

Wir werden gerade zurück geworfen auf eine ganz wichtige Kernaufgabe, die keinen Aufschub mehr duldet. Wir sollen endlich unsere Ängste abstreifen und dürfen wieder zurück schlüpfen in unser fast kleinkindliches Vertrauen. Genau jenes als wir noch nicht hinter allem und jedem das Schlimmste befürchtet haben. Dieses Gefühl als wir voller Vertrauen in unsere Kraft, Bäume hochgeklettert sind, ohne Angst, herunterzufallen, als wir einfach so auf das Fahrrad gestiegen sind, auch wenn wir hätten umfallen können. 
Wir sollen, müssen und können uns jetzt einmal mehr ganz fest mit der Quelle in unserem Herzen verbinden, die uns mit allem versorgt, was wir brauchen, die uns die Kraft gibt, diese herausfordernden Momente zu meistern, die uns hilft, nicht in dieser Starre von Ohnmacht zu bleiben, sondern uns zu schütteln und weiterzugehen. 

Allen Themen, die Dich auf dem Silbertablett anlachen, ist eines gemein:

Sie leben von Deiner Angst. Ob sie Dir bewusst ist oder nicht, wenn Du ein mulmiges Gefühl erlebst, diese bereits beschriebene Ohnmacht, die Überforderung, die Mutlosigkeit… alles wird durch Angst genährt. Die Angst, etwas zu verlieren, es nicht zu schaffen, keinen Wert zu haben, zu schwach oder ein zu kleines Rad im großen Gefüge zu sein. Es ist normal, dass diese Ängste in uns aufkommen, denn wir tragen sie (fast) alle noch in uns. Als Schwingung, als konkrete Erinnerung, als Teil der Familiengeschichte und daher gehen wir in Resonanz. Doch was passiert, wenn Du in dieser Schwingung bleibst? Wenn Du in dem Gefühl der Angst verharrst, egal in welcher Ausprägung? Deine Gedanken fahren immer schneller Karussell. Ausstieg heikel. Du fühlst Dich immer schwacher und Deine Energie geht gleich null. Das Gefühl der Verzweiflung wird immer stärker.

Lass Dich nicht manipulieren:

Wenn etwas oder Jemand Dich in Angst halten kann, dann bedeutet es auch immer, dass Kontrolle und Macht auf Dich ausgeübt wird. Du wirst manipulierbar, weil Angst auch dafür sorgt, dass der „gesunde Menschenverstand“ aussetzt. Denn Angst ist Stress für Deinen Körper und Stress bedeutet immer auch, Dein Verstand ist nicht voll einsatzfähig, weil die Energie gebraucht wird, um Dich aus der Gefahr zu retten. Wir denken also nicht mehr in Ruhe nach, sondern sind empfänglich für schnelle Lösungen von außen, die nicht immer unserem höchsten Wohl dienen (wollen). 
 
So möchte ich Dich erinnern, wie wertvoll es für Deine Lebensqualität sein kann, wenn Du dann die Entscheidung triffst, dass Du Dich bewusst entziehst. Und Entziehen kann dabei auch physisch verstanden werden. Denn die Empfehlungen, sich jetzt nicht unnötig in Menschenmengen zu tummeln, sind sicherlich sinnvoll. Auch im kleinen Kreis oder allein lässt sich vorzüglich entspannen. Viele Menschen fasten in dieser Zeit und wählen auf diese Weise ihren Entzug für eine bestimmte Zeit. Drehe Deine Gedanken mit Deiner Entscheidung um, denn alles hat zwei Seiten. Mach aus diesen Triggern Deiner Verwzeiflung und Angst eine Chance, Deine Stabilität und Dein Vertrauen zu stärken. Positioniere Dich selbstsicher auf Deinem Platz im Leben, vertraue Dir, Deinem Herzen und Deiner inneren Stimme. Denn jedes Mal, wenn Du Dich bewusst neu positionierst, schaffst Du Dir die Stabilität bei der nächsten Situation, die Dich verzweifeln lassen könnte (egal ob groß oder klein) fest und unerschütterlich zu stehen.

Stärke Dich auf diese Weise:

Meditiere mehr, beschäftige Dich mit gesundem Essen, liebe Deinen Körper so wie er ist und übe Dich darin, ihn immer mehr zu lieben, z.B. mit Hilfe der Klopfakupressur (einen Link mit Klopfvorschlägen findest Du hier: mehr zu Körperliebe und Klopfsätzen)
Und verbinde Dich mit Mutter Erde. Waldbaden, Spazierengehen, Gartenarbeit sind hervorragend geeignet, um Dein Immunsystem zu stärken und Dich mit Gaia zu verbinden, ihre Kraft zu tanken und zu entschleunigen, damit Stress Dich nicht schwächen kann.
Wenn Du nun ein paar Anregungen suchst, wie Du den Einstieg in Deine individuelle Klopfrunde findest, dann schau mal, ob Dir ein paar dieser Vorschläge helfen, anzufangen:
  • Auch wenn ich verzweifele, wenn ich Nachrichten schaue und mich hilflos fühle, bin ich jetzt ok. Ich bin jetzt sicher, voller Liebe und Licht in jeder Körperzelle und ok. 
  • Ich erlaube mir, mein Vertrauen und meinen Mut zu schützen, damit die Energie von Angst keine Chance hat. 
  • Ich liebe und akzeptiere auch das Gefühl, es lohnt sich alles nicht und es geht den Bach runter. Es darf jetzt da sein und auch dabei bin ich voller Liebe und Licht. 
    Auch wenn ich jetzt nicht weiß, wie diese großen Themen lösen kann, bin ich jetzt ok. Bin ich ein Licht in dieser Welt und voller Liebe. 
  • Ich erlaube mir jetzt, gelassen zu bleiben, auch wenn mich die Angst gerade fest im Griff hat. 
  • Ich entscheide mich, jetzt, tief durchzuatmen und bitte darum, dass sich jetzt alle Ursachen in meinem System auf körperlicher und emotionaler Ebene lösen mögen, die mit der Angst zusammenhängen.
  • Ich vergebe mir selber, dass ich mich so von der Angst und der Mutlosigkeit unter Druck setzen lassen. 
  • Ich bin jetzt ok. ich bin sicher. Ich bin beschützt und behütet. 
Du kannst diese Sätze einzeln nacheinander über Deine Lieblingspunkte klopfen oder aber Du klopfst Du wechselst mit jedem Klopfsatz auch einen Klopfpunkt (das ist kürzer)
In jedem Fall wie immer am Ende tief durchatmen, und fühlen, wo in Deinem Körper Stauungen und Reaktionen angezeigt werden.
Damit gehst Du dann eine weitere Klopfrunde bis Du Dich insgesamt etwas ruhiger fühlst.
(Hier findest Du auch eine Folge des Podcast mit drei angeleiteten Klopfrunden zum Thema Verzweiflung: zur Podcast-Folge: Verzweiflung, erste Hilfe Klopfrunde
Auf diese Weise kommst Du jedes Mal, wenn Du Dich starr vor Angst und völlig ohnmächtig fühlst, zurück in Deine Kraft.
Und wenn Du ganz an Deinem Platz in Deiner Kraft bist, verliert gleichzeitig das Feld der Angst an Einfluss.
Die Liebe ist die stärkste Kraft. Sie wird immer mehr, wenn wir sie teilen. Und darum können wir doch etwas ausrichten. Wir sind vielleicht nicht so laut, wir sind vielleicht nicht so dominant, aber wir sind da. Ausdauernd, manchmal leise, vielleicht belächelt, aber kraftvoll.
Dein Licht, Deine Liebe, Deine Talente, Deine Energie, einfach Dein Sein wird hier gebraucht.
Lass uns gemeinsam unsere Lichter in einem großen hellen Lichtermeer strahlen.
Diese Welt ist es wert. Du bist es wert. 
Namasté
Tina