Tina Husemann | Ich gebe es zu…
1087
post-template-default,single,single-post,postid-1087,single-format-standard,woocommerce-no-js,ajax_fade,page_not_loaded,,qode-title-hidden,qode_grid_1300,columns-4,qode-theme-ver-17.2,qode-theme-bridge,disabled_footer_bottom,qode_header_in_grid,wpb-js-composer js-comp-ver-5.4.7,vc_responsive

Ich gebe es zu…

Ich gebe zu, es hat eine Weile gedauert, bis wir aus diesem kribbelnd anregenden Gefühl in der Magengrube, wenn wir an eine neue Umgebung gedacht haben, auch Taten folgen ließen. Zu groß war anfänglich die unbeantwortete Frage, ob unsere Freunde uns wohl auch in der Ferne besuchen, ob sie uns sehr fehlen, ob es ein berufliches Fiasko werden würde, ob wir einen Teil der Familie nicht vermissen und und und…. Es gab Unmengen von Dingen, die sich plötzlich vorstellten, uns fast lähmten und das anregende Gefühl in der Magengrube schnell verflüchtigen ließen.

Aber unser Universum und auch unsere Intuition können hartnäckig sein. Wenn wir nicht sofort verstehen, dann senden sie uns immer wieder leichte Schläge auf den Hinterkopf, die uns wachrütteln sollen. Es hat dann auch bei uns geklappt. Wir sind umgezogen. Aber das wisst Ihr ja schon. Nun beobachten wir mit Wonne Hasen statt Wildschweinen in unserem Garten und gehen jeden Tag auf Entdeckungstour in unserer neuen Umgebung. Zu meiner großen Freude nicht nur mit dem Auto und per Pedes, sondern auch auf dem Fahrrad.

Und es macht so einen Spaß – wie ein Kind alles neu zu entdecken. Als ich noch dazu über einen Artikel stolperte, der den Leser aufforderte, bis ins hohe Alter Neues zu tun, wie z.B. eine Sprache zu lernen, Tanzen zu entdecken oder was auch immer man schon immer tun wollte. Man solle es tun, um sein Gehirn zu fordern. Denn nur wer es fordert, fördert seine Möglichkeiten. Bleiben wir in Routine ist dies für unser Gehirn eher nachteilig, es schläft ein, es nutzt einen Großteil seiner Kapazitäten nicht mehr.

Also bleibt immer neugierig. Ihr müsst nicht gleich umziehen, aber lasst alle „Vorwände“, die sich Eurem Vorhaben entgegen stellen, los. Ich möchte Euch von Herzen ermuntern, einfach Eurem Gefühl zu folgen und es zu wagen. Ihr habt überhaupt nichts zu verlieren. Eher zu gewinnen. Ihr gewinnt ein so angenehmes Gefühl von Freiheit wieder, denn alles, was Ihr befürchtet habt, was passieren könnte, wenn Ihr es denn wagen würdet – tritt nicht ein. Es ist anders. Und dieses Gefühl macht wirklich frei….