Sicherer Umgang mit Schreck & Schock

Mit Sicherheit hast Du Dich in Deinem Leben schon erschrocken. Und ich mutmaße jetzt mal, dass es Dich in den meisten Fällen nicht lange belastet hat. 

Es gibt aber so Schreckmomente, die einem „Mini-Schock“ entsprechen, in denen uns das Blut in den Adern zu gefrieren scheint, das Herz in die Hose plumpst und wir lange brauchen, um innerlich wieder ruhig zu werden. 

Viele Frauen berichten, dass sie sich schneller erschrecken oder ängstigen ab dem Moment, in dem sie Kinder haben. Da scheint sich etwas umzustellen. Und in der Tat… das energetische Feld ist mit dem Deines Kindes zunächst eng verbunden und Du scannst für Dein Kind die Umwelt auf Gefahren. Du leistest in dem Moment nicht nur doppelte Arbeit, sondern Du bist auch doppelt schnell erschütterbar. Und auch dann, wenn Dein Kind selbst auf sich achtet, bist Du trainiert, aufmerksam durch Dein Leben zu gehen und gehst in Resonanz mit Situationen, für die Du eigentlich nicht mehr gebraucht wirst (Stichwort: fremdes Kind läuft auf die Straße)

Ein anderer Aspekt ist, dass Du mit zunehmendem Alter viele kleine Schreckmomente locker weggesteckt hast, aber die Summe nun doch belastender wird und Dein Unterbewusstsein herausfordert, was dazu führen kann, dass Du auf eigentlich beherrschbare Situationen mit einem schweren Schreck bis Schock reagierst. 

Manchmal zeigen Dir Situationen auch, dass Du einen alten Schreck noch nicht ausreichend aufgelöst hast und dann mach Dich auf und fang an, jetzt alle „Reste des Schocks“ einzusammeln. 

An dieser Stelle möchte ich mein Verständnis von Schreck und Schock wiedergeben (was die Schulmedizin an einigen Stellen noch weiter fasst und tiefer unterscheidet):

Ein Schreck kann immer auch ein Schock sein. Entscheidend ist Deine Reaktion. Wenn Du für einen Augenblick Deine Reaktionen nicht kontrollieren kannst, bist Du in einem Schockmoment.

Kennzeichen dafür sind Gefühle von Ohnmacht, Handlungsunfähigkeit, Machtlosigkeit oder kein Boden unter den Füßen zu spüren, Schwindelt, das Gefühl zu kippen. 

Das geht oft schneller als wir denken und die Klopfakupressur ist ideal, Dir Deine Handlungsfähigkeit so schnell wie möglich wieder zugeben. Energetisch betrachtet gibt es ein Einfrieren auf allen Ebenen Deiner Sinne. Dein Unterbewusstsein macht quasi eine Photographie Deines Schreckmoments, indem es abspeichert, wie es in dem Moment riecht, was es sieht, was es hört, was es fühlt und macht auch einen Abdruck Deines körperlichen Befindens in dem Moment. Wenn Du zu einem viel späteren Zeitpunkt mit einem oder mehrerer Attribute dieser Photographie in Kontakt kommst, kann es wieder zu einer unkontrollierbaren Situation kommen, die Dich handlungsunfähig macht und die vermutlich in Dir ein großes Unverständnis hinterlässt, weil Dein Verstand Dir analysiert, warum das im Grunde keine schwierige Situation für Dich sein muss.

Ich gebe Dir mal ein persönliches Beispiel, um verständlich zu machen, worauf ich hinaus möchte: 

Vor gut zwei Jahren lief unser damals schon recht alter Hund unvermittelt in den Kanal bei Münster, ungünstigerweise an einer Stelle mit Spuntwand, und er ging sofort unter. Ich war so schockiert, dass ich nur Schreien und mich nicht bewegen konnte. Mein Mann war weniger schockiert und sprang unmittelbar hinterher und konnte den Hund retten. Meinen Mann und den Hund im Wasser zu sehen hat mein Empfinden noch einmal deutlich gesteigert. 

Was ich sofort bemerkte als beide wieder sicher an Land waren, waren weiche Beine, Zittern und eine wabbliges Gefühl im Kopf. Anzeichen eines Schocks. Und ich habe sofort begonnen zu klopfen. Damit habe ich auch gute zwei Tage lang gar nicht mehr aufgehört, so tief war mir der Schrecken in die Glieder gefahren. Am dritten Tag konnte ich an das Ereignis denken ohne körperliche Symptome wahrzunehmen. Nun war alles wieder in Ordnung. 

Vor wenigen Tagen wurde ich aufmerksam gemacht, dass es noch immer Rest-Schreck in mir gibt und auch die damit verbundene eingefrorene gestaute Energie. Auslöser war eine sehr ähnliche Situation. Unser junger Hund sprang im Spiel an einem sehr kleinen Flüßchen ca. 30 cm in die Tiefe auf ein Meer von Seerosen und versank sofort im Wasser – bis zum Kopf. Selbst erschrocken hat sich der Hund nicht bewegt und schaute mich nur mit großen Augen an. Mein Puls schnellte hoch. Ich war in der Lage, den Hund aus dem Wasser zu holen und dabei weitestgehend Ruhe zu bewahren. Doch als die Situation entschärft und der Hund an Land war, fiel mir auf, dass ich sehr weiche Beine hatte und ein mulmiges komisches Gefühl in mir hoch kam. Also habe ich wieder sofort angefangen zu klopfen, um nicht nur den akuten Seerosen-Hopser zu verarbeiten, sondern auch die Reste aus dem Energiefeld zu fegen, die ganz offensichtlich noch da waren. Nach wenigen Stunden ging es mir wieder gut und der Hund war auch getrocknet. (Denn wegen des Seerosen-Tümpeligen Gestanks war noch ein Dusche für den Hund fällig)

(Ich weise ausdrücklich darauf hin, dass vergleichbare Schockmomente auch durch völlig unerwartete Aktionen/ Reaktionen von Menschen ausgelöst werden können – privat wie beruflich)

Was ich Dir mit diesem Beispiel zeigen möchte ist:

Das Auflösen von Schreckmomenten beginnst Du am besten sofort, denn damit verhinderst Du, dass Dein Unterbewusstsein falsch verknüpfte Dinge speichert, wie z.B. Jeder Spaziergang birgt eine Gefahr – also warne ich meinen Menschen mit entsprechenden emotionalen oder körperlichen Reaktionen vor Spaziergängen. Und Du löst sofort die Schockstarre und bringst Deine Lebensenergie wieder in den Fluss. 

Nimm Deine emotionalen und körperlichen Reaktionen bei einem Schreck ernst. Auch wenn Dein Verstand Dir schnell erklären kann, warum das alles gar nicht so schlimm ist und dass Du doch alles im Griff hast.. 2/3 Deines Seins sind Dein emotionales und körperliches Energiefeld. Und sie können mit Dir nur über Gefühle und Körperreaktionen kommunizieren. Daher nimm es an, was sie Dir vermitteln wollen. Sie möchten Dir helfen. Und Du hilfst ihnen, wenn Du mit Unterstützung des Klopfens die Informationen annimmst und ggf. die verbundenen Stauungen löst. 

Wenn Du also etwas beobachtest oder selbst betroffen bist und Reaktionen an Dir wahrnimmst, dann klopfe vorsichtshalber einfach mal, was Du fühlst und kombiniere es mit einem Sicherheitsgefühl: 

Ich bin ok. Ich bin jetzt sicher. Ich bin beschützt. Ich bin behütet. ich bin in Sicherheit. Ich bin voller Liebe und Licht (sehr hohe Schwingung) in jeder Körperzelle…  auch wenn …. (Du setzt Dein Gefühl ein.) 

Was auch sinnvoll ist, Dich bewusst mit Mutter Erde zu verbinden, indem Du entsprechend klopfst oder Dich auf die Erde setzt oder legst und Dir vorstellst, mit ihr zu verschmelzen. Da es meistens nicht geht, gehe mit der Absicht, Dich zu verbinden: 

Ich stehe jetzt mit beiden Beinen fest auf Mutter Erde. Sie hält mich fest, wenn ich das Gefühl habe, zu fallen. Ich bin sicher. Mir kann nichts passieren. Ich fest an meinem Platz. 

Meine Beine sind jetzt kraftvoll und stark. Ich bin sicher. Ich beschützt und behütet.

Ich gebe allen ihre Energie zurück, die ich für sie getragen habe und die nicht von Mutter Erde getrennt hat. 

Gerade dann, wenn Du gefühlt hast, wie es Dir den Boden weggezogen hat, ist die Verbindung zur Erde ganz wichtig. 

Wenn Du einen alten Schreck oder Schock erlebst hast, von dem Du ahnst, dass er noch irgendwo in Dir versteckt ist, dann tu Dir den Gefallen, ihn ganz behutsam dort vorzulocken. Wenn Du Angst hast, tue es in Begleitung einer Fachfrau oder Vertrauensperson. 

Und vertraue Deinem eigenen Entwicklungspotzential. Dieses große wissende Feld in Dir und um Dich herum unterstützt Dich darin, dass Du gerade so weit gehst, wie Du es auch aushalten kannst. Achte auf Deine Gefühle und erlaube Deinem Verstand, sich währenddessen auszuruhen. 

Seine Aufgabe kommt, wenn Du alles aufgelöst hast. Dann darf er Dich wieder gut durch Dein Leben organisieren mit viel mehr Leichtigkeit, weil Du nicht mehr unbewusst oder zum Teil bewusst umschiffst, was Dir früher Stress und Angst gemacht hat. 

Ich habe Dir eine Folge für den Podcast „Der Klopftimist“ aufgenommen, in der ich Dich ab der fünften Minute durch drei Runden begleite. Das ist eine gute Unterstützung für den Anfang. 

Hier kommst Du direkt dorthin: Podcast #35: Schreck lass nach  (Und ich kann Dir verraten: es ist eine Folge mit bewegten Bildern.)

Du hast so viel Kraft in Dir. Vertraue Dir. Du schaffst das. 

 

Deine Zeit ist jetzt.
Lebe Dein Leben.
Gesund. Erfolgreich. Glücklich. 

Du bist es wert.

In Liebe
Namasté
Tina

Möchtest Du diesen Beitrag teilen?

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on pinterest

Newsletter

Bleibe immer auf dem Laufenden mit meinem EFT-Newsletter.