Tipps für den Umgang mit Widerständen

Kennst Du das? Du möchtest etwas verändern für Deine Gesundheit, in Deinem Denken oder beruflich? Und nach dem ersten Schwung kommen Bedenken und am Ende hast Du mehr Zeit mit den Bedenken verbracht als Dein Ziel zu verfolgen und zu erreichen.

So geht es nicht nur Dir, sondern im Grunde Jedem von uns. Du bist ein Gewohnheitstier, weil Dein Unterbewusstsein es gerne einfach und bequem hat und daher bevorzugt die Wege einschlägt, die es schon kennt. Und diese Gemütlichkeit kann es trickreich verteidigen. Jede Form von Veränderung boykottiert es z.B. mit Gefühlen, wie „weichen Beinen“, „Unruhe im Herzen“ oder Gedanken wie „ach, ob das wirklich klappt?“, „Ich fang morgen an“…  Die Liste könnte sehr lang und länger werden, nicht wahr? 

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Als aufmerksamer Leser oder Klopftimist weißt Du, dass jede Veränderung erst dann wirklich in Deinem Unterbewussten erfolgreich verinnerlicht und verankert ist, wenn Du wenigstens 21 Tage lang die Veränderung lebst. Egal, was du verändern möchtest, halte es 21 Tage lang durch und es wird Dir danach immer leichter fallen, den neuen Ablauf, die neue Verhaltensweise oder das neue Denken in Deinem Alltag umzusetzen. 

 

Falls Du schon mal versucht hast, etwas zu verändern wirst Du wissen, dass zwischendurch der innere Schweinehund und sonstige Widerstände auftreten, um Dich wieder in das gewohnte Fahrwasser zu bringen. Weil es doch so einfach und gemütlich ist. Doch an dieser Stell jetzt kann Dich Tapping, die Klopfakupressur, richtig gut unterstützen und Dir helfen, diese Widerstände abzubauen. (Und was einmal abgebaut ist, kommt auch nicht wieder – höchstens eine neue Schicht, aber die kratzt Du auf die gleiche Weise auch schnell ab.)

Jedes Mal, wenn Du merkst, dass sich ein Saboteur zeigt, klopfst Du ihn namentlich. Du stellst ihn wirklich auf die große Bühne und gönnst ihm all Deine Aufmerksamkeit. Dabei ist es nicht wichtig, welchen Punkt des Meridiansystems Du klopfst. Du kannst Dir Deinen Lieblingspunkt wählen, eine Auswahl von Punkten oder den Punkt, der immer geht: den Punkt auf der Mitte der Brust. 

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Wähle Deine Sätze und bleib in Deiner Sprache. Beispiel: 

Du möchtest jeden Morgen meditieren oder eine kleine Morgen-Yoga-Runde durchführen. Und an Tag 11 kommt der große Wunsch, einfach liegenzubleiben und die geplante Zeit für Meditation/ Yoga zu schlafen. 

Noch im Bett liegend, klopfst Du auf Deine Brust und sprichst für Dich aus: 

Auch wenn ich jetzt lieber weiterschlafen möchte bin ich ok und ich nehme diesen Wunsch an. 

Ich liebe mich auch mit diesem Bedürfnis, weiterschlafen zu wollen und stehe jetzt auf, um meine Meditations/Yoga-Praxis zu etablieren. Ich schaffe das und ich bin ok. 

Und mit Sicherheit ist eine Reaktion, dass Du zu gähnen beginnst oder Dich noch müder fühlst. 

Das würdest Du also als zweites genau diese Reaktion klopfen: 

Ich nehme mein Gähnen jetzt voll und ganz an und ich bin ok und ich übe meine neue Praxis dennoch. 

oder 

Auch wenn ich gähne und mich noch müder fühle ist alles ok und ich übe mich jetzt weiter in Veränderung. 

Vielleicht braucht es noch eine dritte Runde, aber schon dann wirst Du mehr Energie in Dir spüren und mehr Kraft haben, Dein neues Verhalten zu üben. 

Bei 21 Tagen kommt es erfahrungsgemäß zu einigen Durchhängern. Der erste kann nach Tag 3 oder Tag 7 aufkommen und dann auch noch mal so ziemlich genau in der Mitte und kurz vor Ende, wenn man denkt, jetzt hat man es eh schon drauf und dann wäre es egal, ob man mal kurz aussetzt… 

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Merke Dir zum Thema Ausnahme vielleicht: Erst wenn Du so routiniert in Deinem neuen Verhaltensmuster ist, dass Du gar nicht mehr weißt, wie es vorher war, kannst Du Dir eine Ausnahme erlauben, denn dann kann sich Dich nicht mehr aus Deinem Flow bringen. 

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Folgende Klopfsätze können Dir bei den Durchhängern auch helfen, weiter zu machen: 

Ich nehme diesen Wunsch, eine Pause zu machen voll und ganz an und ich bin ok und ich mache heute noch einmal weiter und schaue morgen neu. 

Auch wenn ich gerne einmal aussetzen würde bin ich ok, wenn ich mich jetzt noch einmal überwinde und ich morgen neu entscheide. 

Ich finde diesen Trick von meinem Saboteur super, aber denk Dir mal was neues aus, heute läuft es nach meiner Nase und ich mache jetzt Yoga/ meditiere jetzt. 

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Probiere es mal aus und fang vielleicht klein an. Übe etwas Neues ein für zunächst einmal 7 Tage und dann noch einmal 7 Tage und ein drittes Mal 7 Tage und schon hast Du 21 Tage geschafft. je nachdem, was Du verändern möchtest, sind 7 Tage auch schon ausreichend. Portioniere Dir Deine Zeit und schon kommt der Berg der Veränderung Dir nur noch halb so groß vor.

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Und wenn Du Lust hast, dann begleite ich Dich bei Deiner Challenge. Suche zu Deinem Thema die passende Folge im Podcast der „Klopftimist“ und aktualisiere sie Dir je nach Widerstand oder schreib mir, wenn Du für den Start eine brauchst. (post@tina-husemann.de) 

Zum Thema Widerstände und Saboteure habe ich auch eine Folge „Frag Fragen“ aufgenommen, in der Du noch ein paar weitere Tipps findest. Hier geht es direkt dorthin: 

hier geht es direkt zum Video

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