Fünf Mäuse

Neulich las ich eine wunderbare Geschichte. Es war im Grunde eher eine Art Fabel, die ich mit Euch in Kurzform teilen möchte:

“Auf einem Bauernhof leben 5 Mäuse, 1 Kuh, 1 Schwein und ein Huhn zusammen. Die Mäuse sind als MI 5 (Mäuseinformationsdienst) bekannt. Wann immer Gefahr für die anderen Tiere drohte, z.B. eine geplante Schlachtung oder Verkauf, haben sie die anderen gewarnt, so dass sie sich „unsichtbar“ machen konnten. Eines Tages erfuhren die Mäuse, dass der Bauer eine Mausefalle gekauft hatte. Voller Angst liefen sie zu den anderen Tieren und stellten jedem die Frage, was sie nun tun könnten, um nicht von der Mausefalle erwischt zu werden. Die anderen Tiere zuckten nur mit den Achseln und erwiderten, dass so eine Mausefalle für sie selbst keine Gefahr darstelle und sie den Mäusen da auch nicht weiterhelfen könnten. Die Mäuse waren verzweifelt. So passierte es: Eine Maus tappte nachts in die Falle und starb. Die Bauersfrau hörte den Knall, kam zur Falle und erlitt einen Schock als sie die vier restlichen Mäuse, weinend und trauernd um die Falle stehen sah. Sie wurde sehr krank. Der Bauer schlachtete das Huhn, um ihr Hühnersuppe zu kochen, doch sie starb. Später wurden Kuh und Schwein geschlachtet, um auf der Beerdigung entsprechend zu speisen.“ 

Wir sollten vielleicht niemals denken, dass uns Dinge, die fern von uns zu sein scheinen, uns nichts angehen. Es gibt so vieles, was im Moment uns alle angehen sollte, begonnen bei Flüchtlingen, Hunger, Lebensmittelherstellung, Kleiderproduktion. Es ist eine Menge. Vielleicht sucht sich jeder einen Punkt heraus, an dem er selbst anfängt, etwas zu verändern, sich einzubringen, sich einzumischen.

Mich bewegt die Not der Flüchtlinge sehr und ich habe mir hier in Münster Organisationen rausgesucht, die sich für sie einsetzen. Mal sehen, bei welcher ich am Ende lande und wo ich etwas tun kann. .

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